Was willst du?

Heutzutage ist der bekannteste Zugang zum Französischen Weg derjenige, der über die Pyrenäen über Luzaide/Valcarlos und Orreaga/Roncesvalles nach Navarra führt. Eine Strecke, die sie von den Pyrenäenländern im Norden zu den Ebenen im Binnenland führt, durch Buchenwälder, Getreidefelder und Weingärten. Eine Route, auf der die Straßendörfer überwiegen, mittelalterliche Brücken, monumentale Bauwerke, Landschaften, die zu jeder Jahreszeit die Farbe wechseln, Bodegas und eine Gastronomie von hoher Qualität.

 


HINWEISVISO

"Route of Napoleon", is prohibited for safety reasons from 1 November to 31 March (+info) 



 

Luzaide/Valcarlos : seine geografische Lage und der Jakobsweg haben entschieden zur Identität dieses Grenzortes beigetragen. Umgeben von Wäldern und Bewässerungsgräben ist diese schöne Ortschaft unbedingt einen Besuch wert.



Roncesvalles

Stiftskirche in Orreaga/Roncesvalles: ein geheimnisvoller Monumentalkomplex im Stile der französischen Gotik, eingerahmt von einer Umgebung von überwältigender Schönheit, in der noch das Eco der legendären Schlacht von Roncesvalles, glossiert im mittelalterlichen Rolandslied, wiederhallt.


Burguete

Auritz/Burguete und Aurizberri/Espinal: zwei typische Straßendörfer, umgeben von einer Landschaft, die laut Ernest Hemingway zu den verflucht wilden der Pyrenäen gehört und in der die Schönheit ihrer wuchtigen Häuser im Pyrenäenstil auffällt.

  • Ganz in der Nähe des Weges sollten Sie nicht den dichten Wald Selva de Irati, Orbaitzeta (17 km. vom Jakobsweg ab Auritz/Burguete) verpassen.

Pamplona

Pamplona: elegant und stolz mit ihren drei Burgen aus dem Mittelalter, von Mauern umgeben, werden ihre engen Straßen und kleinen Plätze von Türmen und Glockentürmen bewacht, wie die der Kirchen San Cernin, San Nicolás oder der Kathedrale. Neben den zahlreichen Monumentalbauten gibt es reichlich Grünflächen wie zum Beispiel der romantische Park la Taconera oder die uneinnehmbare Festung der Zitadelle. Vergessen Sie nicht, die Strecke des mythischen Stiertreibens abzugehen oder einige der schmackhaften pinchos zu probieren, welche die Bars in der Hauptstadt anbieten.


Puente la Reina

Romanische Brücke aus dem 11. Jahrhundert in Puente la Reina: gehört zu den schönsten und herrschaftlichsten Beispielen der Romanik auf dem Jakobsweg.





Estella

Estella , die romanische Stadt par excellence, die Paläste wie die der Könige beherbergt, der einzige erhaltene romanische Profanbau in Navarra, Herrenhäuser, mittelalterliche Kirchen wie die von San Pedro de la Rúa, San Miguel, an der man verschiedene Baustile entdecken kann, oder Santo Sepulcro, deren Portal zu den besten Beispielen gotischer Bildhauerei im 14. Jahrhundert gehört. Klöster, Brücken und herrliche Gebäude, welche die Geschichte der Stadt erzählen und dazu einladen, diese ohne Eile zu besichtigen.

Vergessen Sie nicht ganz in der Nähe des Weges den Naturpark Urbasa-Andía, Baquedano (19 Km. vom Jakobsweg entfernt, ab Estella)

Irache

Kloster von Iratxe in Ayegui: ein Komplex von Gebäuden aus Mittelalter, Renaissance und Barock, errichtet am Fuße des Montejurra und von Weinbergen umgeben. Und neben der Bodega ein Halt, den man unbedingt einlegen muss: der Brunnen mit zwei Ausflussrohren, aus denen Wasser und Wein kommt.


Los Arcos

Kirche Santa María de los Arcos: ein reich geschmückter Monumentalbau, errichtet und umgebaut zwischen dem 12. und dem 18. Jahrhundert, bei dem die verschiedensten Baustile zusammenfließen (Spätromanik, Frühgotik, Renaissance, Barock).

Torres del Río

Kirche Santo Sepulcro in Torres del Río: Mit ihrem achteckigem Grundriss ist sie ein seltenes Beispiel der mittelalterlichen Baukunst, bei der alles zur Vertikalität strebt. Beeindruckendes Kreuzrippengewölbe, das an die hispanoarabische Kunst erinnert.

Viana

Kirche Santa María in Viana: eines der monumentalsten Portale der spanischen Renaissance und Vorbild für andere Kirchen. Zu ihren Füßen ruhen die sterblichen Reste von Cesara Borgia, "Der Fürst" Machiavellis.