Ein Muss für jeden Besucher
Die historische Ebro-Route nahm die Pilger auf, die von den Mittelmeerhäfen dem Lauf des Ebros gefolgt sind, um in Logroño (La Rioja) auf den Französischen Weg zu treffen. Dieser Zweig tritt bei Cortes in Navarra ein und durchquert den Süden der Foralgemeinschaft diagonal, bis er Navarra bei Castejón wieder verlässt. Eine überraschende Landschaft, in der Baumgruppen und fruchtbare Gärten mit der wüstenartigen Dürre des Naturparks Parque Natural de Bardenas Reales kontrastieren. Eine Route, welche das Zusammenleben von Arabern, Juden und Christen anhand von Türmen, Palästen und Kirchen offenbart.

Tudela: monumentale Stadt, in der die drei genannten Kulturen zusammen lebten. Die Juden bevölkerten ein Labyrinth enger Straßen voller Schlupfwinkel und gedrungener Fassaden, gekrönt von Vordächern im Mudejarstil. Eine Besichtigung des alten Judenviertels ist unerlässlich. Nicht zu vergessen Monumente wie die Kathedrale Santa María, Paläste wie den Decanal, Plazas wie die de los Fueros oder Brücken wie die über den Ebro, arabisch mit 17 Rundbögen und 360 Metern Länge, die den Besucher in die interessante historische Vergangenheit dieser Ortschaft zurückführen. Vom städtebaulichen Standpunkt aus betrachtet gilt Tudela als eine der wichtigsten Städte islamischen Ursprungs in Spanien und in Europa.
Ganz in der Nähe des Weges sollte man sich ansehen:
Hier finden Sie vollständige Informationsblätter zum Fremdenverkehrsangebot sowie zum kulturellen und Naturreichtum des Jakobswegs:
Wir schlagen Ihnen vor?
4 jakobeische Bodegas laden Sie ein, sie zu besichtigen, ihre Weine und die dazu passenden Speisen zu kosten.