Ein Muss für jeden Besucher
Heutzutage ist der bekannteste Zugang zum Französischen Weg derjenige, der über die Pyrenäen über Orreaga/Roncesvalles nach Navarra führt. Eine Strecke, die sie von den Pyrenäenländern im Norden zu den Ebenen im Binnenland führt, durch Buchenwälder, Getreidefelder und Weingärten. Eine Route, auf der die Straßendörfer überwiegen, mittelalterliche Brücken, monumentale Bauwerke, Landschaften, die zu jeder Jahreszeit die Farbe wechseln, Bodegas und eine Gastronomie von hoher Qualität.

Stiftskirche in Orreaga/Roncesvalles: ein geheimnisvoller Monumentalkomplex im Stile der französischen Gotik, eingerahmt von einer Umgebung von überwältigender Schönheit, in der noch das Eco der legendären Schlacht von Roncesvalles, glossiert im mittelalterlichen Rolandslied, wiederhallt.

Auritz/Burguete und Aurizberri/Espinal: zwei typische Straßendörfer, umgeben von einer Landschaft, die laut Ernest Hemingway zu den verflucht wilden der Pyrenäen gehört und in der die Schönheit ihrer wuchtigen Häuser im Pyrenäenstil auffällt.
Ganz in der Nähe des Weges sollten Sie nicht den dichten Wald Selva de Irati, Orbaitzeta (17 km. vom Jakobsweg ab Auritz/Burguete) verpassen.

Pamplona: elegant und stolz mit ihren drei Burgen aus dem Mittelalter, von Mauern umgeben, werden ihre engen Straßen und kleinen Plätze von Türmen und Glockentürmen bewacht, wie die der Kirchen San Cernin, San Nicolás oder der Kathedrale. Neben den zahlreichen Monumentalbauten gibt es reichlich Grünflächen wie zum Beispiel der romantische Park la Taconera oder die uneinnehmbare Festung der Zitadelle. Vergessen Sie nicht, die Strecke des mythischen Stiertreibens abzugehen oder einige der schmackhaften pinchos zu probieren, welche die Bars in der Hauptstadt anbieten.

Romanische Brücke aus dem 11. Jahrhundert in Puente la Reina: gehört zu den schönsten und herrschaftlichsten Beispielen der Romanik auf dem Jakobsweg.

Estella, die romanische Stadt par excellence, die Paläste wie die der Könige beherbergt, der einzige erhaltene romanische Profanbau in Navarra, Herrenhäuser, mittelalterliche Kirchen wie die von San Pedro de la Rúa, San Miguel, an der man verschiedene Baustile entdecken kann, oder Santo Sepulcro, deren Portal zu den besten Beispielen gotischer Bildhauerei im 14. Jahrhundert gehört. Klöster, Brücken und herrliche Gebäude, welche die Geschichte der Stadt erzählen und dazu einladen, diese ohne Eile zu besichtigen.
Vergessen Sie nicht ganz in der Nähe des Weges den Naturpark Urbasa-Andía, Baquedano (19 Km. vom Jakobsweg entfernt, ab Estella)

Kloster von Iratxe in Ayegui: ein Komplex von Gebäuden aus Mittelalter, Renaissance und Barock, errichtet am Fuße des Montejurra und von Weinbergen umgeben. Und neben der Bodega ein Halt, den man unbedingt einlegen muss: der Brunnen mit zwei Ausflussrohren, aus denen Wasser und Wein kommt.
Kirche Santa María de los Arcos: ein reich geschmückter Monumentalbau, errichtet und umgebaut zwischen dem 12. und dem 18. Jahrhundert, bei dem die verschiedensten Baustile zusammenfließen (Spätromanik, Frühgotik, Renaissance, Barock).

Kirche Santo Sepulcro in Torres del Río: Mit ihrem achteckigem Grundriss ist sie ein seltenes Beispiel der mittelalterlichen Baukunst, bei der alles zur Vertikalität strebt. Beeindruckendes Kreuzrippengewölbe, das an die hispanoarabische Kunst erinnert.

Kirche Santa María in Viana: eines der monumentalsten Portale der spanischen Renaissance und Vorbild für andere Kirchen. Zu ihren Füßen ruhen die sterblichen Reste von Cesara Borgia, "Der Fürst" Machiavellis.
Weinstraße durch das Gebiet mit der Herkunftsbezeichnung Jakobsweg: 16 Bodegas, die dem Besucher die Möglichkeit bieten, ihre Weine zu kosten, sie zu besichtigen, auch einige ungewöhnliche Aktivitäten wie den Weingarten mit dem Ballon zu überfliegen.
Hier finden Sie vollständige Informationsblätter zum Fremdenverkehrsangebot sowie zum kulturellen und Naturreichtum des Jakobswegs:
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4 jakobeische Bodegas laden Sie ein, sie zu besichtigen, ihre Weine und die dazu passenden Speisen zu kosten.