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Aragonesischen Wegs. 3. Etappe: Von Monreal nach Puente la Reina

Jakobsweg
Wandern

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La Valdorba
Eunate
Valdizarbe
La Valdorba
Die Strecke schlängelt sich durch die Straßen von Monreal entlang der Anhöhe, auf der eine alte Burg thront. Dann führt sie aus dem Ort hinaus und hinab zum Fluss Elorz, der von hohen Pappel gesäumt wird. An seinem Ufer geht es ein Stück weiter auf einem wunderschönen schattigen und begrünten Weg, bevor man über eine Brücke auf das andere Ufer wechselt. Auf einem Feldweg durchquert man Felder und nähert sich der Grenze zwischen Ackerland und einem bewaldeten Abhang. Hat man den Berg erklommen, öffnet sich die steile Diablozulo-Schlucht. Auf einem schmalen Pfad, der unterhalb eines vergessenen Steinbruchs verläuft, erreicht man Yárnoz.

In Yárnoz geht es vorbei an der Kirche und anschließend weiter auf dem asphaltierten Weg zum Friedhof. Von dort aus führt die Route bis Tiebas über die Piedmontfläche des Alaiz-Gebirges, ganz in der Nähe der Grenze zum Ackerland. Unweit des Weges rauscht das Pyrenäenwasser durch den Navarra-Kanal hinab. Das Becken und die Stadtlandschaft Pamplonas beherrschen die unmittelbare Umgebung.

Auf Pfaden und schmalen Wegen gelangt man durch hügeliges Weideland, junge Wälder und die kleinen Ortschaften Otano und Ezperún. Letztere liegt unterhalb eines verlassenen Steinbruchs. Anschließend betritt man Guerendiáin, einen sehr gepflegten angenehmen Ort, den man auf einem Weg unterhalb eines weiteren verlassenen Steinbruchs verlässt. Nun geht es in einen Steineichen-Wald und an einem Gebirgsausläufer entlang, wobei man stets die fruchtbaren Getreidefelder des Pamplona-Beckens vor Augen hat.

Der Pfad geht über in einen Weg, der wiederum in der Nähe einer Burgruine in die Straße nach Tiebas mündet. Oberhalb der Ortschaft kann man die Steinbrüche von Alaiz ausmachen. Die Route führt durch den Ort hindurch und am Ausgang entlang einer Straße bis an den Fußballplatz. Von dort aus folgt man einem Feldweg durch Felder sowie Stein- und Kermeseichen-Haine in Richtung Autobahn, an der entlang die Route ein ganzes Stück verläuft. An einem Autobahnkreuz unterquert man die Autobahn anhand von zwei Unterführungen. Wieder in freier Landschaft angelangt, kommt man durch einen Kiefernwald und am Gelände einer alten Militärkaserne vorbei.


In Muruarte führt der Weg unter einer Eisenbahnlinie hindurch. Kurz nach Verlassen der Altstadt auf der Straße gen Süden zweigt ein asphaltierter, ebener Weg nach Olcoz ab. Die Strecke verläuft um den Ort herum und führt auf einem Feldweg bergab. Weiter geht es über eine Reihe von Hügeln, die sich im Tal erheben und immer mehr an Höhe verlieren, sodass man schließlich eine herrliche Aussicht auf verstreute Ortschaften, wie Añorbe, Úcar, Tirapu, usw., genießen kann. Im Hintergrund schlängelt sich der Fluss  durch die Landschaft und begleitet den Pilger bis Puente la Reina, wo man auf die von Orreaga/Roncesvalles ausgehende Route trifft.

Über einen Pfad, der in einen Feldweg übergeht, gelangt man ans Ende des Tals und überquert den Fluss Robo. Am linken Ufer wandert man weiter und kreuzt die Straße nach Añorbe. Die Route setzt sich in der Nähe des Flusslaufs fort. Die ersten Chalets kündigen die Ankunft in der Stadt Enériz an. Sobald man die Altstadt durchquert hat, setzt man die Wanderung auf einem bequemen Weg am Ende des Tals fort. Am ebenso schönen wie originellen romanischen Santa-María-Kirche in Eunate zweigt ein Pfad ab, der direkt zu diesem Gotteshaus führt. Ein Stück weiter in dieselbe Richtung überquert man den Fluss Robo und die Straße und verlässt das Tal in Richtung Obanos. In Obanos verläuft der Weg am Friedhof und Ortsrand und führt wieder hinab zur Straße. Auf einem Feldweg gelangt man nach Puente la Reina, wo die Etappe endet.
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Anreise und Transportmittel

Desde Pamplona tomar la A-21, desviarse en la salida 16 y continuar por la carretera NA 2420 hasta Monreal.

Ausgangspunkt: Monreal

Endpunkt: Puente la Reina

Katalogisierung Pfad: Sonstige

Art der Streckenführung: Erde, Splitt, Straße

Form: Linear

Dienstleistungen

  • Ausschilderung
  • Bar
  • Picknickplatz
  • Quelle

Anmerkungen

Was kann man am ende einer etappe unternehmen, und was ist sehenswert?

- Besichtigung und Weinprobe in den Bodegas von Sarría.
- Besuch der Kirche Santa María de Eunate.
- Führung durch Puente la Reina: Heilig-Kreuz-Kirche und Kirche des Santiago sind geöffnet, im Sommer auch die San Pedro-Kirche. Bitte im Fremdenverkehrsamt anfragen (948 341 301).
- Baden im Schwimmbad (vom 15. Juni bis zum 15. September geöffnet).
- Donnerstags und freitags Pote y Pintxo (Getränk und Häppchen) für 2 € in verschiedenen Bars vor Ort.
- Pilgersegen: Heilig-Kreuz-Kirche (vom 11. Juli bis zum 31. August): Anbetung, Fußwaschung und Pilgersegen um 18:45 Uhr.
- Messe in der Kirche des Santiago um 10:00 Uhr und um 19:30 Uhr von montags bis samstags. Sonn- und feiertags um 12:00 Uhr und um 19:30 Uhr.

 

Weitere interessante Informationen

- Für Informationen: Fremdenverkehrsamt in Puente la Reina.
- Zum Abstempeln des Pilgerausweises: Pilgerherbergen / Fremdenverkehrsamt

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.

Praktische informationen

  • Thematischer Pfad *Jakobsweg
  • Länge 30,4
  • Schwierigkeit Durchschnittlich
  • Höhenunterschied 263 m
  • Geeignet für Fahrräder