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Jauregia-Palast in Irurita

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Der Jauregia-Palast, der auch unter dem Namen "Jauregizuria" bekannt ist und auf der Route entlang der Burgen und Festungen Navarras liegt, erhebt sich im Zentrum von Irurita, im pyrenäischen Baztan-Tal. Der Palast wurde vollständig aus Stein errichtet und besitzt noch einige seiner Originalfenster. Er war eines der vielen palastartigen Herrenhäuser, die im Königreich Navarra Ende des 14. und Anfang des 15. Jh. entstanden, und ist einer der acht Adelstürme, die im Tal erhalten geblieben sind.
 

Dieses traditionelle Bauwerk bietet das Flair und den Aufbau der für das Baztan-Tal typischen palastartigen Herrenhäuser. Einst wurde zunächst der dreistöckige Turm errichtet: der erste Stock diente für die Tiere, der zweite als Wohnung und der dritte zur Verteidigung der Umgebung.

Eine Gemeinsamkeit der Paläste des Baztan-Tals ist das Wappen, das als Statussymbol an der Fassade prangt. Der Name des Gebäudes ist im Laufe der Zeit unverändert geblieben, auch wenn der Nachname der Eigentümer wechselte. 1437 war der Jauregia-Palast im Besitz des Edelmanns Pedro Periz und ist seither in derselben Familie verblieben.

Im 18. Jh. vollzog sich ein sozialer und wirtschaftlicher Wandel in der gesamten Gegend. Die Paläste büßten ihre Verteidigungselemente ein und dienten vornehmlich als Adelssitz. Die Finanzierung stammte von den wohlhabenden Rückkehrern aus Amerika und den Machtpositionen der Baztaner. Im Zuge dieser Veränderungen wurde die Jauregia-Anlage um einen kleinen Barockpalast-Anbau erweitert.

Im Innern des Palastes kann man eine der Seitenwände des Turms sehen, die mit der Errichtung des angrenzenden Gebäudes zum Teil verdeckt wurde. Die Führung ist zugleich eine Zeitreise, denn sie ermöglicht es den Besuchern, die Erinnerungsstücke und Möbel der Familie in den einzelnen Räumlichkeiten zu erkunden. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt ein barockes Schlafzimmer mit dem Bett von "Tante María Pilar" ? ein seltenes Stück, da die Betten nach langer Krankheit der Besitzer meist verbrannt wurden ?; ein aus Buchsbaum geschnitzter asturisch-leonesischer Registerschrank aus dem 17. Jh.; die Wiege des Urgroßvaters mit einer Original-Glockenrassel; und äußerst wertvolle Dokumente, mit denen man einst die Reinheit des christlichen Blutes und die königliche Abstammung nachzuweisen versuchte.


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