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Palast des Markgrafen von San Adrián

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Patio de luces
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Patio de luces
In der Calle Magallón stößt man auf den eindrucksvollsten Wohnpalast Tudelas. Sein Aufbau entspricht den im Ebro-Tal im 16. Jh. üblichen Baumustern und macht das Gebäude zum Höhepunkt der zivilen Renaissancearchitektur in Navarra.

Hier wohnten illustre Geschlechter, wie die Familie Magallón, der die Straße ihren Namen verdankt und deren Adelstitel ("Marqueses de San Adrián") den Palast bezeichnet. Die Räumlichkeiten, in denen einst erlauchte Reisende nächtigten, dienen heute der spanischen Nationalen Fernuniversität (Universidad Nacional de Educación a Distancia, UNED) als Hörsäle.

Der Palast hat neben einer nüchternen Backsteinfassade einen Lichthof und ein wunderschönes hölzernes Vordach vorzuweisen. Besonders sehenswert sind jedoch die Renaissancefresken, welche die Treppe schmücken, die in den edleren Wohnbereich des Palastes führt. Auf den äußerst originellen Wandbildern sind Göttinnen der klassischen Antike zusammen mit Heldinnen der griechisch-römischen Antike abgebildet.

Es handelt sich um einen eindrucksvollen, zweistöckigen Backsteinbau mit einem rundum laufenden Dachgeschoss. Die nüchterne Fassade wird von einem wunderschönen hölzernen Vordach überragt, das reichlich verziert ist und dem Bildhauer Esteban de Obray zugeschrieben wird.

Das gesamte Gebäude ist um einen quadratischen Hof herum in zwei Stockwerken angelegt, die durch eine riesige Treppe miteinander verbunden sind. Die dort befindlichen Wandbilder sind zweifellos das i-Tüpfelchen des Palastes und bestehen aus Gemälden im Renaissancestil des 16. Jh., die vollkommen restauriert und in einem einzigen Farbton - Grau (sp.: "gris") - gestaltet sind. Daher bezeichnet man sie auch als "Grisaillen". Technisch und thematisch gelten sie als einzigartig, da in Spanien nur wenige gut erhaltene Kunstwerke mit derart mythologischen Motiven zu finden sind.

Was stellen sie dar? Man sieht zwölf weibliche Figuren der klassischen Antike, die der Hausherrin moralische Vorbilder boten. Es sind keusche Frauen, Kriegerinnen und klassische Gottheiten, wie Venus (Schönheit), Juno (Reichtum), Pallas (Weisheit) und Eris (Zwietracht). Eris scheint auf die Wahl hinzuweisen, die der Markgraf von Magallón mit seiner Vermählung traf. Die nackten Körper der vier Göttinnen wurden Jahrhunderte nach der Entstehung der Wandbilder bedeckt, als der Palast als Collegium für die sittenstrengen Brüder vom Heiligsten Herzen Jesu genutzt wurde.

Ein weiterer bemerkenswerter Umstand dieses Baus in Tudela ist, dass er Schauplatz zahlreicher kultureller Gesprächskreise war. Diese waren maßgeblich auf José María Magallón y Mencos, den Markgrafen von San Adrián zurückzuführen, der im Jahr 1804 von Goya porträtiert wurde (das Werk befindet sich im Navarra-Museum). Diesem adretten, sehr belesenen Galan gefiel es, sich fortzubilden und mit anderen gebildeten Dandys auszutauschen.

In den 1990er Jahren wurde der jahrhundertealte, geschichtsträchtige Palast von der Stadtverwaltung Tudela saniert. Seitdem dient er als Sitz der UNED und für verschiedene kulturelle Veranstaltungen.
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Lage

Öffnungszeiten

Otoño:

  • Septiembre: de lunes a viernes, de 9:30 a 14:30.
  • A partir de octubre: de lunes a viernes, de 11:00 a 12:30 y de 16:30 a 20:30:00. Sábados, domingos y festivos, cerrado.
  • Puente de Todos los Santos: lunes 31, de 11:00 a 12:30 y de 16:30 a 20:30. Martes 1, cerrado.
  • Puente de diciembre: días 5, 7 y 9, de 11:00 a 12:30 y de 16:30 a 20:30. Días 6 y 8, cerrado.

Führung

Beschreibung: visita guiada dentro del recorrido de la Torre Monreal y Palacios renacentistas.

Besichtigungspreis: 3€

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.

Praktische informationen

  • Ort TUDELA
  • Bereich Die Ribera
  • Adresse Calle Magallón 8
  • Interessante Links
  • Tel. 948821535
  • Stil Renaissance
  • Führung Führung