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Die Festungskirche von Santa María de Ujué

Kirchen und Kapellen

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Iglesia Santa María de Ujué
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Iglesia Santa María de Ujué
Im höchstgelegenen Teil des mittelalterlichen Dorfes Ujué, erhebt sich elegant und trotzig die Festungskirche von Santa María de Ujué. Ihr Name leitet sich von der Legende der Taube her (Uxua im Baskischen). Diese Erzählung handelt von einem Schäfer, der über seine Herde wacht und plötzlich eine Taube sieht, die ein ums andere Mal aus einer Felsöffnung hervorkommt und wieder hineinschlüpft. Als er neugierig näher tritt, erblickt er das Bild einer Jungfrau. Um ihr Unterschlupf zu gewähren, errichteten die Anwohner eine Kirche.

Dieses ursprünglich romanische Gotteshaus ist mit diversen Bauten vereint, die es umgeben und hinter denen es sich verbirgt. Seine auffallendste Eigenheit ist das Aussehen einer Verteidigungsfestung mit zinnenbewehrten Türmen (sie heißen Cuatro Vientos y los Picos, vier Winde und die Spitzen), Gängen und starken Strebewerken.

Heute steht diese bedeutende Marienheiligenstätte staatlich unter Denkmalschutz; man hat umfangreiche Renovierungsarbeiten ausgeführt. Ihre Perlen sind die wundervollen Galerien und das große gotische Schiff mit seinem romanischem Abschluss (Apsis) und zwei Portalen. Das schlichtere Nordportal ist mit lebendigen Szenendarstellungen dekoriert und das Süd- und Hauptportal ist ein Meisterwerk der Gotik,das einer eingehenden Betrachtung Wert ist.

Heute ist Ujué ein kleines mittelalterliches Dorf mit engen gepflasterten Gassen, an denen sich Häuser mit mittelalterlichen Eingangstoren, wappenbewehrte Fassaden und gotische Villen zusammendrängen. Immerhin war Ujué einmal das wichtigste Bollwerk des Königreichs Pamplona gegen die muselmanisch beherrschten Reiche an den Ufern des Ebro. Diese Kirche bietet einen beeindruckenden festungsähnlichen Anblick, der Ergebnis jener Kriege und Bündnisse ist.

Das Gebäude wie wir es heute sehen stammt aus mehreren Bauzeiten; es wurde auf Befehl und mit den Beiträgen mehrerer Könige errichtet. Seinen Ursprung nahm es (im 11. und 12. Jahrhundert) als romanische Kirche mit dreifacher Apsis. Im 14. Jahrhundert entschied Karl II, ein glühender Verehrer der Jungfrau von Ujué, die Reform des Gotteshauses. Man riss die drei romanischen Schiffe ab, ließ nur die Apsis und den ersten Abschnitt stehen und errichtete ein einziges gotisches Kirchenschiff.
Dem gleichen König verdanken wir außerdem den prachtvollen bogengeschmückten Rundweg mit seinem Aussichtspunkt, die königliche Residenz und das große Krankenhaus.

Darüber hinaus wollte Karl II an diesem Ort eine Universität oder allgemeine Studienstelle gründen.
Dieser König liebte die Jungfrau von Ujué so sehr, dass sein einbalsamierter Leichnam zwar in der Kathedrale von Pamplona beigesetzt wurde, aber sein Herz ruht in einer Truhe neben der Jungfrau.
Die Jungfrau ist eine Schnitzereiarbeit aus Erlenholz aus dem 12. Jahrhundert. Sie ist mit Silber umkleidet, von erlesener Schönheit und gilt als eines der ältesten Bildkunstwerke Navarras. An dieser Skulptur von über einem Meter Höhe fällt das ebenmäßige Gesicht mit seinen geometrisch gezeichneten Gesichtszügen auf. Mit ihren großen Mandelaugen und dem kleinen Mund mit dünnen Lippen ist ihr Ausdruck süß und heiter.

Ein weiteres Prunkstück der Santa María-Kirche ist ihr Südportal aus dem 14. Jahrhundert, eine herausragende Arbeit der Gotik aus Navarra. Ihre Form ist aufgeweitet und Spitz mit zehn Stirnbögen, die sich erheben und krümmen. Die Dekoration der Kapitelle ist vor allem dem Weinbau gewidmet (Frauen bei der Traubenlese; ein Vogel, der an einer Weinrebe pickt ...). Am Giebel sind zwei Szenen zu sehen: das heilige Abendmahl und die Erscheinung des Herrn (das Dreikönigsfest). Es heißt, die kniende Person vor der Jungfrau könne Karl II sein, der sich als Mäzen dieser Kunstwerke verewigen wollte. Dank der Größe ihrer Figuren und der reizenden Komposition verfehlt diese Szene nicht ihre Wirkung.

Stellen Sie sich für einen Moment vor, Sie sind ein Wachposten, und streifen Sie den Rundweg entlang. Von hier aus sehen Sie die Ortschaft Olite, mit der Ujué im 14. und 15. Jahrhundert in engen Beziehungen stand.
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Wussten Sie schon...?

La Virgen de Ujué es muy venerada por los vecinos de Tafalla y pueblos de la zona y en su honor se celebra una de las romerías marianas de mayor antigüedad y emotividad de toda Navarra.

Lage

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Verano: todos los días, de 10:00 a 19:00. *Horario aproximado.

PREISE

Anmerkungen:la voluntad.

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