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Cromlech-Route

Denkmäler der Megalithkultur

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Der atlantische Teil Navarras zeichnet sich durch seine immergrüne Landschaft und zahlreiche megalithische Überreste aus. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass in Goizueta eine Route eingerichtet wurde, um das wertvolle jahrtausendealte Kulturerbe zu schützen. Sie führt an rund 90 Megalithenformationen vorbei, von denen die meisten gut erhalten sind.

Im Ort befinden sich weitere, weit verteilte Megalithgruppen, die jedoch aufgrund eines schlechten Erhaltungszustands oder schwierigen Zugangs nicht in die Route aufgenommen wurden. Die Vielzahl prähistorischer Denkmäler gilt als Beleg für die hohe Bevölkerungsdichte in dieser Gegend vor Tausenden von Jahren.


In Navarras Pyrenäen, in den Bergen der kleinen Ortschaft Goizueta, haben die Stämme, die sich vor über zweitausend Jahren hier ansiedelten, unauslöschliche Spuren hinterlassen. Sie wählten ruhige Gegenden, damit ihre Toten in Frieden ruhen konnten, und errichteten dort ihnen zu Ehren unzählige Grabstätten. Das glänzende weiße Quarz der alten Gräber bietet einen eindrucksvollen Anblick inmitten der grünen Landschaft.

Die Cromlech-Route ist ausgeschildert. Eine entsprechende Informationstafel befindet sich in Goizueta, und alle Monumente sind mit Steinmonolithen kenntlich gemacht. Auf der Route sieht man insgesamt neunzig Exemplare aus der Bronze- und Eisenzeit. Bei den meisten Überresten handelt es sich um Cromlechs, also kreisrunde Steinformationen, welche die Asche des eingeäscherten Leichnams in Gefäßen oder umgeben von kleinen Platten enthielten.

Für gewöhnlich stößt man in der näheren Umgebung der Cromlechs auf Eisenminerale, das in der damaligen Zeit das Hauptmaterial zur Herstellung von Werkzeug, Arbeitsgeräten und Waffen war. Die Eisenqualität des Minengebiets Peñas de Aia erzielte zwischen dem 12. und 18. Jh. europaweit großes Ansehen. Gegenwärtig werden die zerklüfteten Felsen von Bergsteigern genutzt.

Die Route bietet zwei Alternativen durch zwei der landschaftlich wichtigsten Gegenden Goizuetas: Alkasoaldea über einen 8,7 km langen Weg mit 55 Grabdenkmälern und Aitasemegi über einen 7,7 km langen Weg mit 33 Monumenten. Auf der Route stechen besonders Standorte wie die Urgarata-Anhöhe und der dortige Chromlech mit neun Meter Durchmesser hervor. Von besonderer Bedeutung ist auch der Dolmen von Añonea, der in der Bronzezeit - also vor 5.000 Jahren - errichtet wurde.

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