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Die Wallfahrtskirche Nuestra Señora de Muskilda

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Nuestra Señora de Muskilda

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Nuestra Señora de Muskilda
Im Norden des Salazartals steht die romanische Wallfahrtskirche Nuestra Señora de Muskilda in über 1000 m Höhe, inmitten einer Landschaft mit dichten Wäldern und intensiven Farben. Im Hintergrund sind die Gipfel der Pyrenäen zu sehen.

Im Innenraum der Kirche steht die gotische Marienfigur der Jungfrau mit dem Kinde. Mit einem Lächeln auf den Lippen erwartet sie den Tag des Patronatsfestes, das zu ihren Ehren gefeiert wird.

Im September wird die Stille, die diese Kirche umhüllt, vom Beginn des Festes und der Tänzer von Ochagavía durchbrochen. Sie führen rund um die Kirche ihre originellen Tänze unter der Leitung der Figur des "Bobo" auf.


Die romanische Wallfahrtskirche Nuestra Señora de Muskilda steht in 4 km Entfernung von dem malerischen Pyrenäendorf Ochagavía im Salazartal im Nordosten Navarras. Diese Kirche aus dem 12. Jh. wurde auf dem Gipfel des Monte Muskilda, in 1025 m Höhe, errichtet. Ihre schlichte Eleganz, die die typischen Merkmale der Architektur der Gegend aufweist, tritt in Kontrast mit der üppigen Landschaft ihrer Umgebung nahe der Sierra de Abodi.

Man erreicht die Kirche zu Fuß oder auf der Landstraße. Wenn Sie den Wagen nehmen, fahren Sie am Ortsausgang in Richtung Izalzu. Vor Izalzu biegen Sie nach links ab. Wenn Sie stattdessen einem ruhigen und gemütlichen Spaziergang machen möchten, dann nehmen Sie den Weg, der im höher gelegenen Teil von Ochagavía beginnt. Hinter der Kirche beginnt eine steile, gepflasterte Straße. Am Ende der Straße beginnt links ein mit grünen und weißen Markierungen beschilderter Pfad. Der Spaziergang zur Wallfahrtskirche und zurück ist 6 km lang. Man kann stattdessen auch rechts den Camino de las Romerías nehmen. Er ist zwar steiler, aber dafür kürzer.

Der Überlieferung zu Folge steht die Wallfahrtskirche an der Stelle, an der ein Schäfer aus dem Dorf, der einem seiner Tiere folgte, die Marienfigur fand. Die Legende besagt, dass der Schäfer eines Tages sah, wie einer seiner Stiere neben einer Eiche in der Erde scharrte. Als der Schäfer sich näherte, sah er, dass dort eine Marienfigur lag. Er nahm sie zu sich, musste sie jedoch kurz darauf wieder ablegen, weil er sein Vieh zusammentreiben musste. Als er zurückkehrte, um die Figur zu holen, war sie verschwunden. Der Stier entkam erneut und fand die Marienfigur wieder neben der Eiche. In diesem Moment kam ein Mann vorbei, der den Schäfer verdächtigte, die Figur gestohlen zu haben. Er nahm deshalb den Schäfer und die Statue mit nach Ochagavía. Am nächsten Morgen waren beide verschwunden. Aus diesem Grund wurde an der Stelle, an der man die Marienfigur gefunden hatte, eine Basilika errichtet. Darin wurde fortan die Statue der Jungfrau von Muskilda, der Schutzpatronin des Salazartals, aufbewahrt.

Die Kirche wurd eim 12. Jh. gebaut und Mitte des 17. Jhs. restauriert. Von außen wirkt die Kirche sehr ländlich. Der Kirchturm mit konischem Dach und Holzschindeln ist typisch für die Bauweise der Gegend. Es gibt zwei Portale, wobei das Hauptportal einen klar romanischen Stil aufweist.

Im Chor des dreischiffigen Innenraum mit rechteckigem Grundriss steht der Hauptaltar. Auf dem Altar steht die Marienfigur der Jungfrau von Muskilda, eine 60 cm große gotische, vergoldete und polychromierte Holzfigur aus dem 15. Jahrhundert. Sie stellt eine lächelnde Jungfrau dar. Der Altarraum ist durch ein schmiedeeisernes Gitter aus dem 15. Jh. zum Chor hin abgegrenzt.

Wallfahrt zur Kirche Nuestra Señora de Muskilda

Die Verehrung der Bürger für ihre Marienfigur ist eng mit der volkstümlichen Folklore verbunden. Am 8. September findet anlässlich des Patronatsfestes von Ochagavía eine Wallfahrt zur Muskilda-Kirche statt. Die Würdenträger der Gemeinde tragen die typischen Trachten des Salazartals und ziehen in Begleitung des Gemeinderates und einer Volkstanzgruppe zum Sanktuarium. Falls Sie zu dieser Zeit in der Gegend sind, sollten Sie sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Die originellen Tänze und die farbenfrohen Trachten der acht Tänzer unter Leitung des "Bobo", einer Art Harlekin, werden mit Sicherheit Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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Wussten Sie schon...?

Desde hace más de 300 años, el 8 de septiembre, este santuario es testigo de los primitivos bailes de los Danzantes de Ochagavia, una de las danzas más emblemáticas y de mayor importancia etnográfica de Navarra.

Lage

Öffnungszeiten

Otoño: Septiembre: todos los días, de 11:00 a 14:00 y de 16:00 a 19:00.
Octubre: de lunes a viernes, de 16:00 a 19:00. Sábados y domingos, de 11:00 a 14:00 y de 16:00 a 19:00.
Noviembre: sábados, domingos y festivos, de 11:00 a 14:00 y de 16:00 a 18:00.


Invierno: sábados y domingos, de 11:00 a 14:00 y de 16:00 a 18:00.

PREISE

Anmerkungen: se acepta la voluntad.

Führung

Besichtigungspreis: consultar.

Betreiberfirma: Ione Villanueva, 948 394 060 / 669 804 262  ionev@hotmail.com

Öffnungszeiten - Todo el año: concertar con antelación.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.