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Routen zu den Dolmen von Aralar

Denkmäler der Megalithkultur

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Dólmenes - Etxarri-Aranaz
Dólmenes - Etxarri-Aranaz

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Dólmenes - Etxarri-Aranaz
Die Sierra de Aralar ist eines der interessantesten Gebiete der ganzen spanischen Halbinsel für Besucher, die an Bauwerken der Megalithkultur interessiert sind. Hier kann man sich in eine Zeit von vor vielen tausenden von Jahren zurückversetzen.
Die geheimnisumwitterten 44 Dolmen und ein Menhir sind in einer Landschaft mit abrupten Höhenunterschieden, freiliegenden Felsen, stillen Buchenwäldern und sanft geformten Weiden, auf denen Schafe grasen, verstreut. Die Milch dieser Schafe wird nach uralten Verfahren zu dem Käse mit der geschützten Herkunftsbezeichnung Idiazabal verarbeitet. In dieser Region lebten schon in der Jungsteinzeit Schafhirten.

Das Kulturerbe aus der Vorgeschichte kann auf verschiedenen ausgeschilderten Routen erkundet werden. Wir möchten hier drei vorstellen.

Routen vom Campingplatz Etxarri/Aranatz aus

Es gibt zwei unterschiedlich lange Pfade. Sie sind mit Holzpfeilen ausgeschildert und mit weißen und gelben Zeichen markiert und führen durch Eichen- und Buchenwälder. Beide nehmen am Campingplatz von Etxarri-Aranatz ihren Anfang. Dieser Ort liegt im Nordwesten Navarras, im Sakana-Tal am Fuß der Sierra von Aralar.

Der lange Weg empfiehlt sich für einen Tagesausflug. Er ist 15 km lang. Er beginnt am Parkplatz des Campingplatzes. Der Weg, der rechter Hand verläuft, stößt nach 1,8 Kilometern auf eine Kreuzung. Gehen Sie geradeaus weiter. Auf dem ersten Teilstück führt er durch schöne Eichen- und Buchenhaine und gewährt herrliche Ausblicke auf die Sierra de Andía. Gehen Sie weiter bergauf. Zwischen Kilometer 4,7 und Kilometer 9 kommen Sie zu sieben der 10 Dolmen, die auf dieser Route zu sehen sind: Beitzeta, Iruiturrieta, Jentiltzulo, Benintxar, Irumugarrieta, Zalatamuno, Mintegitxuta und Txaradigorri. Nach dem letzten Dolmen beginnt der Rückweg. Der Weg führt hier leicht bergab.

Auf der Olano-Anhöhe bei Kilometer 9,6 sind die Ruinen eines Viehpferches zu sehen. Von hier geht es durch den Buchenwald von Monte Pagamendi bergab. Danach verlassen Sie den Weg und steigen nach rechts einen steilen Hang zum Pagamendi-Dolmen hinauf. Von hier aus genießt man, inmitten einer schönen Landschaft, herrliche Ausblicke. Bei Kilometer 11,5 befindet sich der letzte Dolmen auf dieser Route, der Maitzegur. Das letzte Teilstück bis zum Parkplatz am Campingplatz besteht in einem angenehmen Abstieg auf einem zick-zack-förmigen Pfad durch einen üppigen Wald aus amerikanischen Eichen.

Sollten Sie einen Halbtagesausflug vorziehen, sollten Sie den kurzen Weg 9,7 km) ausprobieren, zu dem zwei der 10 Dolmen des langen Weges gehören. Vom Parkplatz des Campingplatzes aus nehmen sie den Weg, der rechter Hand verläuft. An der ersten Kreuzung biegen Sie nach rechts ab. Der Weg führt durch einen wunderschönen Eichenwald bergauf, an "Zotolas" vorbei, Unterständen für die freilaufenden Schweine. Bei Kilometer 3,7 kommen Sie zu einer Kreuzung. Gehen Sie geradeaus weiter, über eine Betonbrücke und biegen Sie nach rechts auf den Weg ab. Bei Kilometer 4,8 verlassen Sie den Weg nach rechts und steigen zum Monte Pagamendi hinauf. Ab hier geht es auf der Strecke des langen Weges weiter.

Route von der Straße von Lekunberri nach Aralar

Im Herzen der Sierra de Aralar gibt es eine sehr komplette Route, auf der Sie 10 Dolmen besichtigen und außerdem den schönen Ausblick auf die Felsgipfel und die Weiden genießen können, aus denen hier die Landschaft besteht. Um zum Ausgangspunkt dieses Weges zu kommen, fahren oder gehen Sie von Lekunberri auf der Straße in Richtung Sanktuarium San Miguel. Bei Kilometer 9,7 zweigt ein Forstweg nach Norden ab, der zu den Weiden von Aralar führt. Hier beginnt eine ca. 12 km lange Route, die eine gewissen Schwierigkeitsgrad aufweist.

Das erste Teilstück der Route ist am kompliziertesten, da hier die Dolmen weit verstreut und abseits des Forstweges stehen. Wenn Sie lieber auf dem markierten Weg bleiben wollen, gehen Sie in Richtung Westen, bis Sie an einen kleinen Weiher kommen. Dort befinden sich sechs der 10 Dolmen, die die Route umfasst. Sie stehen ausnahmslos auf einer Höhe von mehr als 1100 m. Von hier hat man einen außergewöhnlich schönen Ausblick. Danach empfehlen wir den Abstieg auf einem anderen Forstweg, der zum Parkplatz von Pagomari und, ein paar Kilometer weiter bergab, zum Forsthaus von Aralar führt. Zwischen diesen beiden Punkten ist der letzte Dolmen der Route zu finden. Dieses Teilstück ist besonders schön, da hier der Weg durch dichte Buchenwälder führt, die in dieser Gegend recht häufig sind. Vom Forsthaus müssen Sie dann auf der Straße weiter zum Ausgangspunkt der Route gehen.


Wenn Sie einen Dolmen bestaunen möchten, ohne weit zu Fuß gehen zu müssen, können Sie auch auf der Straße zum San Miguel de Aralar bis in die Nähe fahren. Bei Kilometer 12, bei Las Campas de Albi, befindet sich ein Parkplatz, auf dem Sie das Auto stehen lassen können. In einem nahe gelegenen Pinienwäldchen steht der Albi-Dolmen, einer der bekanntesten dieser Berggegend. Er besteht aus einem Tumulus mit einem Durchmesser von ca. 15 m und einer Höhe von 1 m, aus drei seitlichen Steinplatten und einer großen Deckplatte über der Grabkammer. Es gibt außerdem auch Wege, die zu Dolmen in der näheren Umgebung von Madotz und Iribas führen, sowie eine Route, die von der Straße zwischen Uharte-Arakil und dem Aralar-Sanktuarium abgeht.

Land der Weiden

Im Sakana-Tal wird die Tradition der Weidewirtschaft hoch gehalten. Man sollte es sich deshalb nach einer Wanderung nicht entgehen lassen, einen Käse mit der geschützten Herkunftsbezeichnung Idiazabal, hergestellt aus "latxa"-Schafsmilch, zu kosten.

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Lage

PREISE

Anmerkungen: gratuito.

Führung

Beschreibung: consultar en las Oficinas de Turismo de la zona

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.