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Kirche Santa María

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Iglesia de Santa María
Iglesia de Santa María - Pórtico
Iglesia de Santa María - Retablo
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Iglesia de Santa María
Die in strategisch günstiger Lage platzierte Kirche Santa María in Viana versetzt den Besucher mit ihrem robusten Erscheinungsbild unvermittelt in die bewegte Vergangenheit dieses Ortes, den die Könige von Navarra anlegen ließen, um die Gegend gegen Kastilien zu verteidigen.

Sie besitzt ein herrliches Renaissance-Portal, eines der großartigsten ganz Spaniens, das beim Bau anderer Kirchen als Vorbild diente.

In der Nähe des Portals ruhen die sterblichen Überreste von Cesare Borgia, dem Prinzen, Kriegsherren und Kardenal mit einem Lebenslauf, der es verdienen würde, verfilmt zu werden. Machiavelli, der italienische Denker und Politiker des 15. Jahrhunderts, nahm ihn als Vorbild für sein Buch "Il Principe", ein Werk, das das politische Denken seiner Zeit revolutionieren sollte.

Die Kirche Santa María erhebt sich majestätisch in der Calle Mayor von Viana, einer Stadt mit 3500 Einwohnern an der Grenze zu La Rioja. Das Städtchen, das auf einer Anhöhe zur Verteidigung gegen Kastilien angelegt wurde, ist der letzte Ort am Jakobsweg in Navarra. Die Kirche wurde in der Zeit von 1250 bis 1312 im gotischen Stil errichtet und vom 16. bis zum 18. Jh. vervollständigt. Dank ihrer robusten Konstruktion und ihrer strategisch günstigen Lage mitten auf der Anhöhe diente sie bis ins 19. Jh. als Verteidigungsbauwerk. Die Kirche, die 1931 unter Denkmalschutz gestellt wurde, besitzt eines der großartigsten Portale der spanischen Renaissance.

In der Außenansicht ist der gotische Teil mit Mauern aus Quadersteinen und ein einfaches Portal mit drei Archivolten aus dem 14. Jh. zu erkennen. Im zentralen Teil thront die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind, die von zwei Engeln angebetet werden.

Am Beeindruckendsten ist das Renaissance-Portal auf der Epistelseite. Es wurde im 16. Jh. errichtet und ist wie ein großes Altarbild aus Stein angelegt, in dem sich Architektur und Bildhauerei harmonisch miteinander verbinden. Es besitzt die Form einer Nische und diente als Vorbild für andere Renaissance- und Barockkirchen. Seine Bildsprache ist sehr interessant: Es sind Passagen aus den Arbeiten des Herkules, Szenen aus dem Leben von Jesus Christus, Mariä Himmelfahrt und Krönung, eine sitzende Marienfigur und Personen aus dem Alten Testament zu erkennen. Der Kirchturm wurde im 16. Jh. errichtet, und im 17. und 18. Jh. kamen der Chorumgang, der Kapitelsaal, die Sakristei und die Kapelle von San Juan del Ramo hinzu.

Direkt neben diesem Portal befindet sich einer der am Häufigsten besuchten Orte dieser Kirche: das Grab von Cesare Borgia, dem ehrgeizigen Sohn Papst Alexanders VI. Er war Fürst, Kriegsherr und Politiker. Er wurde 1507 in der Nähe von Viana von den Soldaten des Grafen von Lerín getötet. Das ursprüngliche Grab ist nicht erhalten. Die sterblichen Überreste Borgias ruhen unter einer Marmorplatte mit folgender Inschrift: "César Borgia. Oberster Feldherr der Armeen von Navarra und des Pontifex. Gefallen auf den Feldern von Viana am 11. März 1507."

Im Innern erinnert Santa María an eine Kathedrale. Sie besitzt drei unterschiedlich breite Schiffe mit vier Abschnitten, Seitenkapellen und einem hohen Chorraum auf der Westseite. Der gotische Stil lässt sich ausgezeichnet an den Mauern und Gewölben der Kirchenschiffe und der dreifachen Apsis ablesen. Die Kirche besitzt außerdem ein Triforium oder Galerie, ein Umgang mit einer schönen Brüstung, der im Innenraum um den Chor herum verläuft.

In der Kirche sind mehrere schöne Retabeln aus dem 17. und 18. Jh. zu sehen, unter anderen der Hauptaltar. Er ist der Hl. Jungfrau Maria geweiht und gilt als einer der schönsten Barockaltäre Navarras. Im Kapitelsaal wird ein schönes spanisch-flämisches Kruzifix aufbewahrt. In der Kapelle San Juan del Ramo werden Werke von Luis Paret, einem spanischen Barockmaler, ausgestellt. Weitere Sehenswürdigkeiten dieses interessanten Bauwerks sind das Chorgestühl und die Sammlungen an Chorgewändern, Gold- und Silberschmiedearbeiten, Reliquienschreinen und Gesangbüchern.


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Lage

Öffnungszeiten

Otoño:

  • Hasta el 12 de octubre: de lunes a sábado, de 10:00 a 13:00 y media hora antes de las misas o con visita concertada. **Misas: de lunes a sábado, a las 20:00. Domingos, a las 11:00 y a las 12:30.
  • A partir del 13 de octubre: apertura media hora antes de las misas o con visita concertada. **Misas: de lunes a viernes, a las 19:00. Sábados, a las 20:00. Domingos, a las 11:00 y a las 12:30.
  • Días 24, 25 y 31 de diciembre, apertura media hora antes de misas.

Invierno: apertura media hora antes de las misas o con visita concertada. **Misas: de lunes a viernes, a las 19:00. Sábados, a las 20:00. Domingos, a las 11:00 y 12:30.

PREISE

Anmerkungen: entrada gratuita.

Führung

Betreiberfirma: Oficina de Turismo de Viana, 948 446 302.

Öffnungszeiten - Todo el año: concertar cita con antelación.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.

Praktische informationen

  • Ort VIANA
  • Bereich Die Zona Media
  • Adresse Calle Mayor
  • Interessante Links
  • Tel. 948645037 - 948446302
  • Stil Gotisch, Renaissance
  • Bauwerk/Ort unter Denkmalschutz Monumento histórico-artístico.
  • Führung Führung