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San Pedro-Kirche

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Iglesia de San Pedro - Santiago
Iglesia de San Pedro

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Iglesia de San Pedro - Santiago
Ein schlanker gotischer Turm, gekrönt von einem anmutigen Pfeil, weist in Olite den Weg zur Kirche San Pedro Apóstol, die sich neben dem Königspalast erhebt.

Der Turm ist auch unter dem Namen "Torre Aguja" (Nadelturm) bekannt. In der schönen Kirche, mit deren Bau im 12. Jh. begonnen wurde, verschmelzen die Baustile Romanik, Gotik und Barock harmonisch miteinander.

San Pedro ist die älteste Kirche der Stadt und besitzt zahlreiche Kunstschätze. Hierzu gehören der romanische Kreuzgang aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, eine gotische Skulptur des Apostels Jakobus, ein sehenswerter Hauptaltar, ein gotisches Grabmal, ein Relief aus polychromiertem Alabaster mit einer Darstellung der Dreifaltigkeit.


Die Kirche San Pedro steht am Plaza el Fosal in Olite, einem Ort im Herzen Navarras, der eines der bedeutendsten Gebäudeensemble der Autonomen Region besitzt. Das Bauwerk wurde in der Romanik begonnen und im Barock ausgebaut. Es ist die älteste Kirche der Stadt. Bemerkenswert sind an diesem Bauwerk vor allem das Portal, der Kreuzgang und der schlanke gotische Turm.

Das romanische Portal ist elegant und nüchtern. Es besitzt einen Rundbogen und sechs glatte Gewände, die gegeneinander von mit Schachbrettmustern und Pflanzenmotiven reich verzierten Bändern abgesetzt sind. Besonders ins Auge fallen die Darstellung des Kampfes zwischen dem Hl. Georg und dem Drachen und eines Zentauren gegen eine Harpyie. Das Tympanon und die Oberschwelle wurden später im gotischen Stil hinzugefügt. Auf dem Tympanon sind die Heiligen Petrus, Andreas und Jakobus der Ältere dargestellt, und auf der Oberschwelle sind Szenen aus dem Leben des Hl. Petrus zu sehen. Vervollständigt wird die Fassade durch ein Fries mit Blattwerk und Szenen aus der Mythologie und eine schöne Rosette.

Besonders ins Auge fällt der originelle, 52 m hohe gotische Turm mit einem achteckigen Turmhelm aus dem 14. Jahrhundert. Er ist mit seiner originellen Architektur und seinen gebogenen Helmkanten ein bemerkenswertes Exemplar seiner Art. Der Glockenturm war außen ursprünglich mit gotischen Malereien aus dem 13. Jh. verziert. Sie werden gegenwärtig im Navarra-Museum in Pamplona aufbewahrt, wohin sie aus Gründen der Sicherheit und Konservierung verbracht wurden.

Auf der Nordseite schließt sich an das Gebäude ein freistehender Kreuzgang aus der Mitte des 13. Jahrhunderts mit quadratischem Grundriss an. Er besitzt Rundbögen, die auf Doppelsäulen ruhen. Auf den Kapitellen kann man klar verschiedene Pflanzenmuster, Gesichter von Menschen und Szenen aus der Schöpfungsgeschichte erkennen, in denen Adam und Eva die Hauptrolle spielen.

Die Kirche weist einen rechteckigen Grundriss auf. Über dem Mittelschiff und den beiden Seitenschiffen spannen sich Kreuzrippengewölbe, und die Vierung wird nach oben von einer Kuppel in Form einer Orangenhälfte abgeschlossen, die auf Pedentifs ruht. Die großartigen, kreuzförmigen gotischen Säulen tragen dazu bei, den monumentalen Charakter der Kirche zu verstärken.

Auf dem barocken Hauptaltar ist der Hl. Petrus dargsetellt. Hier sind auch Ölgemälde von Vicente Berdusán zu sehen, die die Schutzheiligen Navarras, San Fermín und San Francisco Javier, darstellen. Die Kapelle der Virgen del Campanal ist eine frühgotische Konstruktion, die früher mit Wandmalereien vom Ende des 13. Jahrhunderts verziert war. Diese Malereien sind heute im Navarra-Museum ausgestellt. Sie gelten als die bedeutendsten Wandmalereien der Stilepoche in ganz Navarra.

In der Kirche befindet sich auch die Grabstätte des Notars von Olite, Enequo Pinel, der sein Grabmal 1432 anfertigen ließ. Die Besonderheit an diesem Werk ist die Darstellung der Dreifaltigkeit mit drei Personen. Es wurde von Jean Lome de Tournay, dem Lieblings-Bildhauer Carlos III., des Edlen angefertigt. Er war im 15. Jh. der wichtigste Bildhauer Navarras. Zu seinen wichtigsten Werken gehört auch das Grabmal von Carlos III. und seiner Gattin Leonor, das in der Kathedrale von Pamplona zu besichtigen ist.


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Lage

Öffnungszeiten

Todo el año: acceso 30 minutos antes de las misas:

  • Misas del 17 de abril al 12 de septiembre: de lunes a sábado, a las 19:00. Domingos y festivos religiosos, a las 10:00 y 12:30.
  • Misas del 13 de septiembre al Domingo de Resurrección: domingos y festivos religiosos, a las 10:00 y 12:30.

PREISE

Anmerkungen: entrada gratuita.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.

Praktische informationen

  • Ort OLITE
  • Bereich Die Zona Media
  • Adresse Calle El Fosal 2
  • Interessante Links
  • Tel. 948740056
  • Stil Romanisch, Gotisch, Barock