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San Gregorio Ostiense

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Reliquia de San Gregorio Ostiense
Basílica de San Gregorio Ostiense

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Reliquia de San Gregorio Ostiense
Zwischen Estella-Lizarra und Los Arcos, am Jakobsweg, erhebt sich die Basilika San Gregorio Ostiense, eines der schönsten Barockbauwerke Navarras.

Sie wurde zu Ehren des Hl. Gregorius, des Bischofs von Ostia errichtet. Majestätisch thront sie auf einer Anhöhe. Das Hauptportal überwältigt mit seinem Reichtum an Verzierungen. Im Innern der Kirche fällt helles Licht durch die Vierungskuppel und verwandelt diesen Teil der Kirche, getreu der barocken Ästhetik, in ein spektakulären Raum mit gewissen Anklängen an eine Theaterbühne.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher der Ausdruck "weiter laufen als der Kopf des Hl. Gregorius" kommt? Wenn Sie es wissen möchten, dann lesen Sie weiter!

Die Basilika San Gregorio Ostiense erhebt sich auf einem Hügel in der Nähe von Sorlada, einem Dorf in der Zona Media von Navarra, 20 km südöstlich von Estella-Lizarra gelegen. Von dort hat man einen einzigartigen Blick auf die Gemarkung mit den Tälern von La Berrueza und Valdega und ihren Dörfern und die Sierra de Codés, die Sierra de Lokiz, die Bergketten von Andía, Monjardín und Montejurra.

Der Hl. Gregorius war wahrscheinlich einer der ersten Pilger auf dem Jakobsweg. Ins Königreich Pamplona kam er in seinen letzten Lebensjahren, auf Anweisung des Papstes Benedikt IX., und getrieben von seiner großen Vision eines Pilgerweges. So stürzte er sich auch sofort in den Bau von Brücken wie bei La Calzada und in Burgos. Es war auch dieser Kardinal und Bischof von Ostia, der Santo Domingo de la Calzada zum Priester weihte.

Eine ursprüngliche Kirche wurde im 13. Jahrhundert, nach der Entdeckung der Grabstätte des Heiligen, errichtet. Die Umbauten späterer Jahrhunderte machten aus ihr ein Gotteshaus mit außergewöhnlichen Proportionen. Der Bau der heutigen Basilika dauerte vom Ende des 17. bis weit in das 18. Jahrhundert. Im ersten Bauabschnitt wurden das Kirchenschiff, das Eingangsportal und der Kirchturm errichtet. Zwischen 1751 und 1775. wurden, im reinsten Rokokostil, die Vierung und der Chorraum mit der Grabkammer hinzugefügt. Und zu guter Letzt wurde 1831 das Schiff im klassizistischen Stil von Grund auf umgestaltet und am Westende der Chor errichtet.

Von außen präsentiert sich die Nordfassade mit soliden Quadermauern und Strebepfeilern und interessanten Kombinationen von Volumina. Aber das gesamte Bauwerk wird vom spektakulären Portal in der Nordfassade überstrahlt.

Es war der erste Teil der Basilika im Barockstil, und es weist klare Ähnlichkeiten zum Portal der Kirche Santa María im nahegelegenen Viana auf. Es hat die Form einer Apsis mit zweiteiligen, gewundenen Säulen und wird oben von einem Viertelkreis-Gewölbe abgeschlossen.

Die reichhaltigen Verzierungen, die die gesamte Struktur überziehen, verleihen dem Portal ein spektakuläres Aussehen und machen es zu einem großen steinernen Altarbild. In den Nischen der unteren Etage stehen die Statuen der Heiligen Petrus und Paulus, in der mittleren Nische des oberen Teils steht die Figur von San Gregorio Ostiense. Auf den seitlichen Füllungen dieser Etage sind zwei Reliefs mit Szenen aus dem Leben des Heiligen abgebildet.

Im Innern der Basilika erzählen Wandgemälde vom Geschick des Heiligen Gregorius bei der Bekämpfung einer Plage, die die Gemarkung im 11. Jh. heimsuchte. Das herausragendste Element ist jedoch der Chorraum mit seiner Kleeblattstruktur. Eine gewaltige achteckige Kuppel im Rokokostil überspannt die Vierung. Das einfallende Licht sorgt für eine Ausleuchtung, die an die einer Theaterbühne erinnert.

Der Grund dafür, dass das Sanktuarium des Heiligen Gregorius von Ostia an dieser Stelle eingerichtet wurde, ist, dass sich hier eine Reliquie des Heiligen befindet: Sein Schädel ruht eingehüllt in einen prächtigen Schrein aus dünnem Silberblech. Der Überlieferung zufolge befreite der Hl. Gregorius, ein Benediktinermönch, im 11. Jh. Navarra von einer Heuschreckenplage, die die Region heimsuchte.

Und so wurde er nach seinem Tod bald auch als Schirmherr nicht nur gegen Heuschrecken, sondern auch gegen Blattläuse und andere Schädlinge verehrt und um Hilfe angerufen. Daraus entwickelte sich der Brauch, die Reliquie durch viele Orte zu tragen, bei jedem Halt Wasser über den Kopf zu gießen und ihn dann auf den Boden zu legen, um eine reiche Ernte sicherzustellen. Und darauf wiederum ist der Ausdruck "weiter laufen als der Kopf des Heiligen Gregorius" zurückzuführen.

Im Mai pilgern die Bewohner der verschiedenen Dörfer des Tals von Valdega y Los Arcos jeden Sonntag zum Sanktuarium, und veranstalten dort ein Picknick in der freien Natur.

Die Monolithen des Hl. Gregorius

Wenn Sie eine Landschaft von einzigartiger Schönheit erleben möchten, brauchen Sie sich nicht weit von der Basilika zu entfernen: Ganz in der Nähe erheben sich ganz unerwartet beeindruckende Felstürme. Sie sind über die ganze Anhöhe verstreut und erinnern ein wenig an die geheimnisvollen, berühmten Statuen des Rapa Nui auf der Osterinsel.

Der eindrucksvollste Monolith steht in einer Entfernung von einem Kilometer von der Basilika, am Rand einer Ebene. Dorthin führt ein Pfad, der am Parkplatz der Kirche beginnt. In fünf Minuten kommt man an den Rand der Ebene. Der Ursprung ist nicht bekannt. Es fällt jedoch schwer zu glauben, dass dieser gewaltige, ca. 20 m hohe Felsblock ein Werk der Natur ist. Er scheint vielmehr eine etwas plumpe, unvollendete Statue von Menschenhand zu sein.
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Lage

PREISE

Anmerkungen:se acepta la voluntad.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.

Praktische informationen

  • Ort SORLADA
  • Bereich Die Zona Media
  • Tel. 948534015 - 608967554
  • Stil Barock