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Der Yesa-Stausee

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Embalse de Yesa
Embalse de Yesa

Meteorologie

Embalse de Yesa
Am Fuß der Sierra de Leyre erstreckt sich auf einer Länge von 10 km eine riesige grün-blaue Fläche. Sie ist umgeben von Steineichen-, Buchen- und Kiefernwäldern, die die Nähe der Pyrenäen ankündigen.

Es ist der Yesa-Stausee, der auch das "Meer der Pyrenäen" genannt wird. Hier kann man Wassersport treiben, angeln oder sich einfach in einer herrlich schönen Landschaft entspannen.

Das hervorragende Klima mit jährlich 90 Sonnentagen mehr als das nur 47 km entfernte Pamplona, und die Nähe zu anderen Sehenswürdigkeiten wie dem Kloster Leyre, der Javier-Burg, dem Roncaltal, der Lumbier-Schlucht und der Arbayún-Schlucht machen diesen Stausee in touristischer Hinsicht und als Naturlandschaft attraktiv.

Der Yesa-Stausee im Gemeindebezirk von Yesa wird vom Aragón gespeist. Er stellt die größte schiffbare Fläche Navarras dar und ist ein Paradies für Ausflügler und Wassersportfreunde. Der größte Teil des Sees gehört zu Zaragoza und liegt an der Landstraße, die in den östlichen Teil der Pyrenäen führt. Die Staumauer wurde 1960 gebaut. Sie ist 10 Kilometer lang und zwischen einem und 2,5 km breit und kann bis zu 470 km3 Wasser aufstauen.

In dieser Gegend zählt man 90 Sonnentage mehr als in Pamplona, und der oft starke und böige Nordwind erreicht nicht selten Windstärke 9. Häufiger weht jedoch der Südwind, der die Wellenbildung auf dem See fördert und bis zu Windstärke 5 erreicht. Bei Wassersportlern ist der Südwind beliebter. Damit bietet der Stausee ideale Voraussetzungen für Segler, Surfer, Wasserskisportler und für kleine Motorboote.

Auch Angler kommen gern hierher, um Forellen, Karpfen und Barsche zu fangen.

Obwohl die Wege nicht markiert sind, kann man rund um den Stausee schöne Spaziergänge machen. Der See dient dabei stets als Orientierungshilfe. Wenn genug Zeit zur Verfügung steht, kann man am Nordufer des Sees bis zum Auslauf gehen. Hier sieht man in der Ferne das Kalksteinmassiv der Sierra de Leyre. Wenn man sich ein Stück weit in das Gebüsch vorwagt, kann man Amseln und Rotkehlchen singen hören oder den Geräuschen von Wildkatzen, Hasen, Füchse, Siebenschläger, Marder und Genettekatzen lauschen.

Die oberhalb, nahe der Ortschaft Yesa gelegene Staumauer ist 400 m lang und 75 m hoch. Man kann auf der Mauer zur anderen Seite des Stausees hinüber gehen oder aus schwindelerregender Höhe einen Blick auf die Auslassöffnungen der Staumauer werfen.

In Yesa sind die Ruinen der Roncaleses-Brücke über den Aragón aus dem 11. Jh. sehenswert. Die Brücke war 70 m lang und zweieinhalb Meter breit. Drei der ursprünglichen romanischen Bögen sind noch erhalten. Der Name der Brücke ("Brücke der Roncaleser") geht auf eine Schlacht zurück, die der Überlieferung zu Folge zu Beginn der Reconquista stattgefunden haben soll und in der die Bürger von Roncal gegen die Araber kämpften. Diese Begebenheit wird auch auf dem Wappen des Roncaltals abgebildet.

In der Umgebung des Stausees kann man auch Sangüesa besuchen, eine Stadt am Jakobsweg mit vielen Baudenkmälern, oder die Javier-Burg, in der San Francisco Javier, der Schutzpatron Navarras geboren wurde. Vielleicht möchten Sie auch gregorianischen Gesängen in einem mittelalterlichen Kloster in den Bergen lauschen. Dies ist im Kloster Leyre möglich. Von dort aus genießt man übrigens einen herrlichen Blick auf den Yesa-Stausee.
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Lage

PREISE

Anmerkungen:entrada gratuita.

Anmerkungen

**Aussichtspunkte für einen Blick auf den Stausee. Ab dem Kloster in Leire gibt es entlang der parallel zum Stausee verlaufenden Straße mehrere freie Plätze, wo man das Fahrzeug abstellen und die Landschaft genießen kann. Die besten Aussichten hat man vom Eingang des Campingplatzes und dem Rastplatz aus.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.