Organisieren Sie Ihre Reise

Die Sierra de Aralar

Berge und Sierras

Multimedia

Sierra de Aralar
Santuario de Aralar
Estación Plazaola
Sierra de Aralar
Alle Fotos anzeigen

Meteorologie

Sierra de Aralar
Das Aralar-Gebirge erstreckt sich auf ein 208 km2 großes Gebiet, das zu Navarra und Gipuzkoa gehört. Das karstige Gebirgsmassiv im Nordwesten Navarras kombiniert eine unwirtliche Landschaft aus Karren, abrupt endenden Täler, Höhlen und Erdspalten mit angenehmeren Landstrichen voller immergrüner Weiden und bunter Buchenwälder.

Das Aralar-Gebirg erreicht man vom Norden aus über Lekunberri, Iribas oder Astitz, und von Süden ab dem Ort Uharte-Arakil, der für die Veranstaltung des "Artzai Eguna" oder Schäfertags bekannt ist. Dieser Teil der Pyrenäen Navarras bietet zu jeder Jahreszeit unvergessliche Anblicke und vielfältige Unternehmungsmöglichkeiten.

Hier findet man unterschiedlich schwierige Wanderwege, leichte Steigungen bis hin zu natürlichen Aussichtspunkten, wie dem Santuario de San Miguel, Ursprünge von Flüssen wie dem Iribas, der versteckt im Innern des Gebirges verläuft, Dolmen als Zeitzeugen, Höhlen wie die Mendukilo-Höhle in Astitz, die tief in den Gebirgszug führt. Solche Naturschauspiele, legendäre Figuren wie der Ritter Teodosio Goñi und weitere Besonderheiten begründen den Zauber dieser Pyrenäenlandschaft.

Die schönen Wälder und die Wiesen von Aralar begründen den natürlichen Reiz der Gebirgsregion. Buchen, Eichen und Haselnusssträucher stehen hier neben Weiden, auf denen Latxa-Schafe und Pferde grasen. Obwohl die Natur eindeutig die Hauptrolle spielt, gibt es auch sehenswerte Monumente und Bauten aus Stein, darunter die vielen Dolmen, die über die ganze Sierra verstreut sind, reizvolle Weiler wie Madotz, Astitz oder Baraibar, Mühlen wie die in Aitzarrateta oder auch Wallfahrtskirchen wie die Santiago de Itsaperri. Das bedeutendste Baudenkmal ist zweifellos die mittelalterliche Kapelle San Miguel de Aralar. In ihr werden die Ketten aufbewahrt, die der Legende nach Teodosio de Goñi als Strafe für die Ermordung seiner Schwiegereltern tragen musste, nachdem er einem Betrug des Teufels zum Opfer gefallen. Angeblich entkam er den Ketten durch Anrufung des Heiligen Michael (San Miguel) und konnte so den Drachen von Aralar besiegen. Gehen Sie dreimal unter den Ketten hindurch, denn das soll Glück bringen.

Die unterschiedlichen Anfahrtswege in diese Gegend führen den Besucher an sehenswerten Plätzen vorbei. Wenn man sich von Norden (Larraun-Tal), von Lekunberri aus nähert, gelangt man nach 12 km auf der Landstraße in einem Eichenwald auf die Lichtung von Albi, wo der gleichnamige Dolmen steht. Am Kilometer 13 kann man den Wagen auf einem Parkplatz abstellen und einen kleinen Spaziergang machen, der beim Forsthaus beginnt. Im Winter ist dies der Ausgangspunkt für die Pisten zum Skilanglauf. Ein Waldweg führt durch den Buchenwald bergauf zur baumlosen Anhöhe von Aralar. Nach 6 km und einem Höhenunterschied von 300 m sieht man den Gipfel von Irumugarrieta und entdeckt zwischen Schäferunterständen, Viehherden, Buchen, Eichen, Farnen und immergrünen Weiden weitere, verstreut gelegene Dolmen. Von Lekunberri aus kann man auch dem Plazaola-Bahntrassenweg in diese wunderschöne, frische Landschaft folgen.

Im selben Tal lädt der Ort Iribas zu angenehmen Wanderungen durch die Gebirgslandschaft ein. Auf einem 5 km langen, einfachen Wanderweg gelangt man zu den Flussquellen des Ertzilla und des Larraun und kann beobachten, wie das Quellwasser von Aralar mit dem Kalkboden spielt.

Etwas weiter südlich des Aralar-Tals ermöglicht die Mendukilo-Höhle in Astitz Expeditionen in die Unterwelt der Sierra. Diese Tropfsteinhöhle diente jahrhundertelang als Viehstall, wurde nun aber so hergerichtet, dass die Besucher ihre drei spektakulären Hallen mit prächtigen Stalaktiten und Stalagmiten und einer Ausdehnung von 60 m Länge und 20 m Höhe bewundern können.

Wer das Aralar-Gebirge lieber im Süden erkunden möchte, kann dies von Sakana aus tun. Ab Uharte Arakil gelangt man zu Fuß beim Aufstieg zur Kapelle San Miguel de Aralar, die zwar nur 1 km entfernt, aber fast 400 m höher liegt. Dort kann man Sehenswürdigkeiten wie den Arzabal-Dolmen bestaunen. Für die Freunde der Prähistorie gibt es eine Themenroute, die am Campingplatz in Etxarri-Aranatz beginnt. Dieser so genannte Dolmen-Weg mit fast 15 km Länge und über 600 m Höhenunterschied führt den Wanderer durch Eichen- und Buchenwäldern an zehn Monolithen vorbei.

  • Empfohlene Route zur Erkundung der näheren Umgebung des Aralar-Gebirges.
  • [+ alle daten anzeigen]

    Lage

    Führung

    Beschreibung: Con los guías de montaña y naturaleza de MIRUA observarás y escucharás; disfrutarás, en definitiva, de Aralar con los cinco sentidos. Opciones: - Hayedo y Karst de Aralar: 9 kms. / 300 m. desnivel / 3 horas. - Ruta de los Dólmenes: 3 a 14 kms / 50 a 400 m. desnivel / 3 a 5 horas. según itinerario elegido. - Cumbres de Aralar: 300 a 650 m. desnivel / 4 a 6 horas.

    Besichtigungspreis: Consultar

    Betreiberfirma: Mirua Actividades de Naturaleza T: 608 56 03 69 info@mirua.com  www.mirua.com

    Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.