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Plaza de los Fueros

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Plaza de los Fueros. Tudela

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Plaza de los Fueros. Tudela
Der Plaza de los Fueros ist einer der Mittelpunkte des gesellschaftlichen Lebens in Tudela, ein Ort für die Erholung und für die Begegnung, wie auch das Tor zum ehemaligen Judenviertel und die verwinkelten Gassen der Altstadt. Er wurde im 17. Jh. gebaut, und diente zuerst als Arena für die Stierkämpfe, die auf dem Vorplatz der Kathedrale veranstaltet wurden.

Der Platz wird vom Casa del Reloj überragt, und er besitzt einen Musikpavillon, der an den Sommerabenden in der Hauptstadt der Ribera für Musik und Vergnügen sorgt. Hier finden die wichtigsten Ereignisse der Stadt statt, wie zum Beispiel die Feierlichkeiten der Karwoche und, im Sommer, der Auftakt zum Stadtfest und der beliebte Tanz "La Revoltosa".


Der Plaza de los Fueros liegt zwischen der Alt- und der Neustadt von Tudela, der Haupstadt der Ribera Navarras, im Süden der Region gelegen. Er ist der beliebteste Treffpunkt der Tudelaner, hervorragend dazu geeignet, auf einer Terrasse einer der vielen Bars sitzend das Gesellschaftsleben der Stadt Revue passieren zu lassen, aber auch ein guter Ausgangspunkt für Erkundungsausflüge in den alten Teil der Stadt.

Im Laufe seiner Geschichte erhielt er viele verschiedene Namen: "Plaza de los toros", "Plaza Nueva", "Plaza Real", "Plaza de la Constitución", "Plaza de Fernando VII". Seinen aktuellen Namen erhielt er 1893, im Gedenken an die Privilegien ("Fueros") von Navarra.

Die Idee, einen neuen Platz anzulegen, entstand, als man einen geeigneten Platz für Stierkämpfe suchte, die bis dahin auf dem Plaza Vieja an der Kathedrale abgehalten worden waren, aber vom Domkapitel dort verboten worden waren, weil der Platz ein heiliger Ort war.

Der Bau dieses Platzes außerhalb der Stadtmauern gab den Anstoß zu weiteren städtebaulichen Reformen. Die Fläche lag direkt am Ufer des Queiles, und als der Platz gebaut wurde, musste die Böschung mit Steinbögen aufgefüllt werden, auf denen dann der Boden verlegt wurde.

Beim Bau dienten die typischen Plazas Mayores Spaniens im 17. Jh. als Vorbild. In Erinnerung an die Stierkämpfe, die hier stattfanden, sind auf den Fassaden Szenen aus Stierkämpfen und Wappenschilder der wichtigsten Orte der Ribera de Navarra zu sehen. Die Einheitlichkeit der Dächer und Fassaden durchbrechen nur zwei Gebäude: Das Casa del Reloj an der Stirnseite des Platzes und das Hospital de Gracia, in dem heute ein Altenheim untergebracht ist. 1921 wurde in der Mitte des Platzes ein Musikpavillon errichtet.

Feste und Traditionen

Das rege Treiben, das hier auch an Werktagen herrscht, verstärkt sich in der Karwoche und während der Sommermonate um ein Vielfaches. Am Karsamstag wird "El Volatín" gefeiert. Bei dieser Zeremonie wird die Erhängung des Judas szenisch dargestellt. Die Ursprünge dieser Feier reichen bis in das 16. Jh. zurück. Am nächsten Tag füllt sich der Platz erneut mit Menschen, die die "Bajada del Ángel" (Niederkunft des Engels) erleben wollen. In dieser Aufführung der Szene, in der der Engel vor Maria erscheint, um ihr die Wiederauferstehung Christi zu verkünden, spielt ein Kind aus dem Dorf die Hauptstadt.

Der Sommer ist ebenfalls die richtige Zeit, um sich von der Lebensfreude und der guten Laune anstecken zu lassen, die in der Hauptstadt der Ribera zu spüren sind. Auf dem Plaza de los Fueros wird die Feuerwerksrakete gezündet, mit der das Stadtfest eröffnet wird, und hier findet jede Nacht "La Revoltosa" statt, eine viel besuchte und beliebte Tanzveranstaltung.

Von hier aus kann der Besucher den moderneren Teil Tudelas kennen lernen. Unter den Arkaden des Casa del Reloj nehmen zwei Durchgänge ihren Ausgang, die in den Paseo del Queiles, eine Promenade, die vom berühmten Architekt Rafael Moneo, einem gebürtigen Tudelaner, als Erholungs- und Vergnügungszone gestaltet wurde.

Und der Platz kann auch Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die Altstadt mit ihren gewundenen Gassen und Winkeln voller Flair und Tradition sein. Man sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, durch das Judenviertel zu schlendern, die Paläste aus dem 18. Jh. zu besichtigen und in einem der vielen Restaurants des Ortes das ausgezeichnete Gemüse der Ribera zu kosten.
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Lage

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