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Die Kathedrale von Tudela

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Puerta del Juicio
Die Kathedrale Santa María ist eines der geschichtsträchtigsten Gebäude von Tudela. Sie wurde im 12. Jh. auf den Überresten der größen Moschee der Stadt errichtet und 1884 zum Nationaldenkmal erklärt. Ehe man sich die Kunstschätze des Innenraums ansieht, sollte man einen Blick auf die drei Portale werfen.

Das auffälligste ist das Hauptportal, das auch als das Portal des Jüngsten Gerichts bekannt ist. Die Kathedrale wird derzeit einer mehrere Jahre dauernden Renovierung unterzogen.

Im Frühjahr 2006 sollen das lichtdurchflutete gotische Mittelschiff und die herrlichen Seitenkapellen und Altäre wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die Ribera hat zahlreiche und vielfältige Kunstschätze zu bieten. Die Kathedrale von Tudela, die im Jahr 1884 zum Nationaldenkmal erklärt wurde, ist das wichtigste Baudenkmal dieser Gegend. Mit dem Bau der ehemaligen Stiftskirche des Ortes im Zisterzienserstil wurde im Jahr 1180 begonnen. Sie wurde auf den Grundmauern einer ehemaligen Moschee errichtet.

Die Kirche steht im Zentrum der Altstadt und besitzt drei Zugänge. Das Südportal oder Portada de la Virgen ist das älteste. Es ist ein romanisches Portal, und auf den Säulenkapitellen werden die Wunder von Jesus dargestellt. Das ebenfalls romanische Nordportal oder Portada de Santa María entstand später. Das dritte und zweifellos schönste Portal hat den Namen Portada del Juicio Final (Portal des Jüngsten Gerichts). In ihm vermischen sich romanische und gotische Elemente, und es enthält großartige Verzierungen: Szenen aus der Schöpfungsgeschichte und dem Alten Testament und die Darstellung des Jüngsten Gerichts.
Links sind das Paradies und die Belohnungen der Gerechten zu sehen, rechts die Hölle und die Sünden, darunter die Verschwendung, der Neid, die Völlerei und die Gotteslästerung.

Die Kathedrale besitzt einen großen und interessanten romanischen Kreuzgang aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert. An seinem Bau wirkten nicht weniger als drei Bildhauer mit.
Wenn Sie durch den wunderschönen Garten gehen, achten Sie auf die Säulenkapitelle, die mit Szenen aus dem Neuen Testament verziert sind.

Auch der Innenraum der Kathedrale birgt wertvolle Kunstwerke. Die romanische Kirche besteht aus drei Schiffen und einer großartigen gotischen Vierung, an die sich ein T-förmiger Chor anschließt.
Vor dem Hochaltar, in der Mitte der Kirche, befindet sich ein Chorgestühl. Es wurde von dem französischen Bildhauer Esteban de Obray geschaffen und besteht aus 86 Sitzen. Auf dem mittleren Sitz ist eine kuriose Schnitzerei zu finden. Offensichtlich hatte der Künstler seinen Lohn nicht wie vereinbart erhalten und schnitzte kurzerhand zwei Raben in das Gestühl, die die Augen aus einem menschlichen Schädel pickten.

Dies ist als Anspielung auf das spanische Sprichwort "Züchte Raben, und sie picken dir die Augen aus" zu verstehen.

Ehe sie diese herrliche Kirche verlassen, sollten Sie sich die Mittelapsis mit dem spanisch-flämischen Hochaltaraus dem 15. Jh. ansehen. Daneben ist in einer der seitlichen Nischen eine bewundernswerte romanische Marienfigur zu finden, die die Weiße Jungfrau darstellt. Ebenfalls sehenswert sind die Barockkapelle Santa Ana mit einer gotischen Figur der Schutzheiligen, die Heiliggeistkapelle (18. Jh.) und die San Martín-Kapelle mit ihrem schönen plateresken Gitter.Die Kappelle der Nuestra Señora de la Esperanza birgt die prachtvolle Grabstätte des Kanzlers Francisco de Villaespesa, ein adeliger Geistlicher von aragonischer Abstammung, der 1421 verstarb. Das monumentale Werk wurde mit vielfarbigem Alabaster nach dem gothischen Stil des Anfangs des 15. Jahrhunderts gefertigt.

Zum Abschluss dieses kulturellen Rundwegs kann man noch ein wenig durch die Straßen, Gassen und Durchgänge des ehemaligen Judenviertels und des arabischen Viertels von Tudela bummeln und sich die schönen Gebäude ansehen. Und natürlich kann man auch eines der Restaurants aufsuchen und sich die berühmten Gemüse aus der Ribera schmecken lassen.
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Lage

Öffnungszeiten

Otoño:

  • Hasta el 30 de octubre: lunes a sábados, de 11:30 a 13:30 y de 16:00 a 19:00. Domingos, de 11.30 a 13:30. **Misa, a las 11:00 en la capilla de Santa Ana. **Los horarios pueden sufrir modificaciones por celebraciones religiosas.
  • A partir del 31 de octubre: de lunes a viernes, de 11:30 a 13:30 y de 16:00 a 19:00. Sábados y festivos, de 11.30 a 13:30. Sábados tarde y domingos por la mañana, consultar horario de acceso en la catedral.
  • Día 1 de noviembre y días 6 y 8 de diciembre: de 11:30 a 13:30.

PREISE

Precio entrada: 4,00 €

Anmerkungen: reducida 3 € (jubilados, pensionistas, carnet joven, minusválidos, ICOM y grupos a partir de 15 personas). 2 € para niños de 7 a 12 años.

Führung

Beschreibung: posibilidad de otros horarios para grupos, concertando con antelación. **Si hay culto no puede realizarse la visita guiada.

Besichtigungspreis: 4€

Betreiberfirma: Palacio Decanal - Museo de Tudela, 948 402 161.

Öffnungszeiten - Todo el año: solo para grupos concertando con antelación.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.