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San Saturnino-Kirche

Kirchen und Kapellen

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Iglesia San Cernin - San Saturnino
Interior iglesia San Cernin - San Saturnino

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Iglesia San Cernin - San Saturnino
Die Kirche San Cernin bzw. San Saturnino - der Schutzheilige Pamplonas - aus dem 13. Jh. war zu jener Zeit mehr als ein religiöses Zentrum für ihr Viertel.

Ihre zwei Türme, die hoch in den Himmel aufragen und der Stadt eine ganz persönliche und unverwechselbare Silhouette verleihen, und die mächtigen, dicken Mauern zeigen deutlich die andere Funktion, die sie im Mittelalter besaß, nämlich die einer Wehranlage zum Schutz der Bewohner bei den gewalttätigen Streitigkeiten, die häufig zwischen den Nachbarn der verschiedenen Viertel ausbrachen.

Sie steht in der historischen Altstadt, auf halbem Weg zwischen dem Rathaus und dem Museum von Navarra, und ist leicht an dem weitläufigen Atrium mit Portikus vor dem Eingang zu erkennen.

Im Innenraum dieser wunderschönen und großen einschiffigen Kirche sollten Sie sich unbedingt die barocke Kapelle der Virgen del Camino, der Herrin der Stadt, ansehen. Und am Ausgang können Sie, im Boden eingelassen, das "Brünnlein" sehen, in dem San Saturnino die ersten Christen - darunter den ersten Bischof von Pamplona, San Fermín - taufte. Wenn Sie wieder ins Freie treten, werfen Sie einen Blick nach oben zum Südturm.

Dort sind der populäre Wetterhahn, der "Gallico" und die Uhr angebracht, die während des San-Fermín-Festes den Beginn jedes Stiertreibens ankündigt.


Die Kirche San Cernin oder San Saturnino diente bis vor wenigen Jahren als Herberge für die Jakobspilger. Sie wurde in der ehemaligen Rúa de las Bolserías - die vom 12. bis zum 14. Jh. eine sehr wichtige Straße war -, wahrscheinlich auf den Grundmauern eines Römertempels errichtet. Die Hauptfassade liegt in der Calle San Saturnino, nur ein paar Meter vom Plaza Consistorial, dem Rathausplatz, entfernt. Besonders auffällig ist das weitläufige Atrium mit seinen Spitzbögen und seinem Kreuzrippengewölbe. Zu beiden Seiten des Eingangsbogens der Kirche stehen Skulpturen des Hl. Jakob im Pilgergewand und San Saturninos. Auf den Kapitellen des schönen gotischen Portals aus dem 13. Jh. sind Szenen aus der Kindheit und der Leidensgeschichte Jesu Christi abgebildet.

Der Innenraum dieser Kirche, der in einem für Navarra ungewöhnlichen gotischen Stil gehalten ist, besteht aus einem einzigen, sehr weitläufigen Schiff mit sechsgeteiltem Gewölbe, polygonalem Altarraum, Kapellen zwischen Strebpfeilern und einem Hochchor über dem Eingang. Hervorzuheben ist die Gestaltung des Ostteils, mit einem großen Eingangsbogen, großflächigen Fenstern und zum Altarraum höhenversetzt angeordneten Seitenkapellen.

Höchst ungewöhnlich ist, dass ausgerechnet an der Stelle, an der ursprünglich der Kreuzgang stand, 1758 die Kapelle der Schutzheiligen Virgen del Camino errichtet wurde. Diese Barockkapelle besitzt einen Grundriss in Form eines griechischen Kreuzes innerhalb eines Quadrats, Kuppeln an den Ecken und eine Vierungskuppel, die alle anderen in den Schatten stellt, und eine Ausschmückung, die auf dem Retabel des Presbyteriums ihren Höhepunkt erreicht.

Das Bild, eine romanische polychromierte und in Silber gefasste Schnitzerei, wurde in Alfaro (La Rioja) angefertigt, aber eines schönen Morgens im Jahr 1487 stand sie plötzlich auf einem Balken über dem Hochaltar von San Saturnino. Die Riojaner beschuldigten daraufhin die Pamploneser des Diebstahls. Die Schnitzerei wurde zurückgegeben, aber das Wunder wiederholte sich, und zu guter Letzt überließen die Riojaner sie den Pamplonesern. Auf dem großen Barockretabel, der die Apsis der Kapelle vollständig ausfüllt, sind die Unbefleckte Empfängnis und die Hl. Theresia abgebildet, die 1772 aus Neapel hierher gebracht wurden.
Aber nicht nur das Kircheninnere ist voller Geschichte.

Erinnern Sie sich daran, dass an der Kreuzung der Calle Jarauta, Calle Mayor und Calle San Saturnino, eine Gedenktafel auf das "Brünnlein" hinweist, in dem der Bischof Saturnino die ersten Christen der Stadt taufte.

Wenn Sie nun zur Cuesta de Santo Domingo weitergehen und zurückblicken, sehen Sie von dort aus die Silhouette der beiden gleich hohen Kirchtürme, reinrassige Wehrtürme mit quadratischem Grundriss.

Der Süd- oder Uhrenturm wird von einem Wetterhahn gekrönt, dem "gallico". Diese Wetterfahne von San Cernin ist eines der populärsten Symbole in der ganzen Stadt. Darunter ist die Uhr zu sehen, die während des San-Fermín-Festes jeden Morgen den genauen Zeitpunkt anzeigt, zu dem als Startschuss für das Stiertreiben eine Rakete abgefeuert wird.

Im November werden an den Namenstagen von San Saturnino (29.) und Santa Cecilia (22.) Kirchenmusik-Konzerte veranstaltet.
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Lage

Öffnungszeiten

Otoño:

  • Horario habitual: de lunes a viernes, de 9:30 a 12:30 y de 18:00 a 20:00. Sábados, domingos y festivos, de 10:00 a 13:30 y de 18:30 a 20:00.
  • Puente de El Pilar (del 12 al 15 de octubre): horario sin cambios.
  • Día 1 de noviembre (festivo): horario sin cambios.
  • Puente de diciembre (del 2 al 10 de octubre): horario sin cambios.

PREISE

Anmerkungen: entrada gratuita.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.

Praktische informationen