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Kirche San Nicolás

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Iglesia San Nicolás

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Iglesia San Nicolás
Die Pfarrkirche San Nicolás stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie war nicht nur zu religiösen Zwecken bestimmt, sondern vor allem als Wehranlage zum Schutz der Bewohner des gleichnamigen Stadtteils konzipiert, die mit den anderen beiden Stadtteilen Navarrería und San Saturnino in ständiger Fehde lagen.

Im Jahr 1222 brannte infolge eines Überfalls der feindlichen Nachbarn die ursprüngliche romanische Wehrkirche ab. An ihrer Stelle wurde eine neue Kirche erbaut und 1231 geweiht. Sie steht in der Altstadt, zwischen dem Plaza de San Nicolás, der Calle San Miguel und dem Paseo de Sarasate. Mit ihren dicken Mauern, schmiedeeisernen Gittern und dem einzigen noch verbliebenen Wehrturm - ursprünglich waren es drei - legt sie Zeugnis ab von dieser konfliktreichen Vergangenheit.

Sie sollten sich den in herrlichem gotischen Stil gehaltenem Innenraum nicht entgehen lassen und auch einen Blick auf die große Barockorgel - die wichtigste in ganz Pamplona - werfen. Die Kirche liegt im Herzen der mittelalterlichen Altstadt, an einer Kreuzung mit verkehrsreichen Straßen, voller traditioneller Ladengeschäfte, Kunsthandwerkswerkstätten, einer großen Anzahl von Bars. Im Winter bieten hier auch Straßenverkäufer geröstete Kastanien an.


San Nicolás ist die einzige Kirche Pamplonas, die noch Reste aus der Romanik bewahrt. Während im Innenraum der gotische Stil überwiegt, ist er von außen nur an zweien seiner Tore, der Apsis und an oberen Mauerabschnitten abzulesen. Der Großteil dieser Stilelemente wird von Zusätzen von Ángel Goicoechea aus dem 19. Jh. überdeckt.

Ursprünglich besaß die Kirche nur einen Eingang zum Plaza de San Nicolás hin. In späteren Zeiten wuchs die Stadt in die entgegengesetzte Richtung, und im Zuge der Bebauung des Paseo de Sarasate wurde in dem Bereich - der immer stärker frequentiert wurde - eine weitere Fassade errichtet (1888). Zur gleichen Zeit wurde das Pfarrhaus gebaut und der neugotische Portikus errichtet, der das Gebäude im Norden und Westen umgibt. Die ursprüngliche Wehranlage besaß mehrere Wachtürme, aber der einzige Turm, der erhalten ist - mit Glockenturm und Zinnen - wurde von José Martínez de Ubago im Jahr 1924 im Zuge einer allgemeinen Restaurierung wieder aufgebaut.

Die Kirche weist den für die religiösen Bauten des Mittelalters typischen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes mit drei Kirchenschiffen, Hauptchor und einer Apsis auf der Altarseite auf. Im Aufriss sind mehrere Phasen ein und desselben gotischen Stils erkennbar.
Die Anlage, die Tonnengewölbe der Seitenschiffe und Teile des zentralen Mauerwerks sind frühgotisch. Aus dem 14. Jh. stammen die die Kreuzrippengewölbe des Mittelschiffes, die Vierung und das Presbyterium mit dem Kruzifix und den von Bleikristall-Fenstern durchbrochenen Mauern. Die Retabeln wurden nach der Restauration von 1982 vollständig abgebaut. Bei diesen Arbeiten kamen Reste mittelalterlicher Malereien zum Vorschein.

Bevor Sie die Kirche verlassen, sollten Sie sich unbedingt auch den Chor ansehen. Dort steht eine große Barockorgel aus dem Jahr 1769. Sie gilt als die wichtigste ihrer Art in der ganzen Stadt. Am 1. November jeden Jahres findet hier ein Konzert zu Ehren des aus Pamplona gebürtigen Musikers Pablo Sarasate statt.

Ein wichtiges Datum für diese Kirche ist außerdem der 3. Februar, der Tag des Hl. Blasius, Schutzpatron des Rachens. Der volkstümliche Brauch, Lebensmittel zur Messe mitzubringen und sie segnen zu lassen, wird in Pamplona nur noch in dieser Kirche gepflegt, die Sitz der Brüderschaft der Kirchenmänner des Hl. Blasius (gegründet 1339) ist. Jedes Jahr wird an seinem Namenstag im Atrium eine Prozession mit der Figur des Heiligen veranstaltet, und daran anschließend werden Nahrungsmittel gesegnet.

Auf dem Vorplatz werden zum feierlichen Anlass Buden aufgebaut, an denen typische Süßwaren und Schmalzkringel, "Piperropiles" (ein typisches Gebäck) und Bonbons angeboten werden. Alle diese Lebensmittel sind gesegnet. Ihr Verzehr heilt Sie garantiert von allen Halsleiden!

Abends und nachts füllen sich die Straßen auf beiden Seiten des Platzes, zwischen Calle San Nicolás und San Gregorio, mit Studenten. Dieser Bereich hat die höchste Dichte an Bars in der ganzen Stadt.
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Lage

Öffnungszeiten

Otoño:

  • Horario habitual: de lunes a sábado, de 9:30 a 12:30 y de 18:00 a 20:30. Domingos y festivos, de 9:30 a 13:30 y de 19:00 a 20:30.
  • Puente de El Pilar (del 12 al 15 de octubre)Horario habitual: de lunes a sábado, de 9:30 a 12:30 y de 18:00 a 20:30. Domingos y festivos, de 9:30 a 13:30 y de 18:30 a 20:30.
  • Navidad (del 23 de diciembre al 7 de enero): horario sin cambios.

PREISE

Anmerkungen: entrada gratuita.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.