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Die Santa Maria-kathedrale

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Catedral de Santa María
Catedral de Santa María - Claustro
Catedral de Santa María - Claustro
Docudron Catedral de Pamplona (6 min.)
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Catedral de Santa María
Die Santa María-Kathedrale von Pamplona, ein Meisterwerk der Gotik aus dem 14. und 15. Jahrhundert, steht auf dem Hügel der Altstadt, dort, wo einst die römische Siedlung Pompaelo stand. In diesem Baudenkmal sind die meisten Kunstschätze der Stadt verwahrt. Hier wurden Könige gekrönt, hier tagte das Parlament und hier hatte die Königliche Verwaltung über 300 Jahre ihren Sitz.

Die schlichte, klassizistische Fassade entstammt einem Entwurf von Ventura Rodríguez und steht im Gegensatz zur gotischen Ästhetik des Innenraums. In dem 28 m hohen Mittelschiff befindet sich das Grab Karls III. von Navarra und seiner Gattin Leonor von Kastilien. Das eigentliche Schmuckstück dieser Kirche ist jedoch ihr Kreuzgang, der als einer der schönsten der Gotik überhaupt gilt und daher ein Muss für jeden Besucher ist.


Seit der Gründung Pamplonas durch die Römer stand an der Stelle der Kathedrale immer die wichtigste christliche Kirche der Stadt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Karl III Der Edle diesen Ort für den Bau der Kathedrale wählte. Das stilreine gotische Gebäude hat andere prachtvolle gotische Kathedralen wie die von Bayonne zum Vorbild. Da die Kirche am Jakobsweg liegt, weist sie eine polygonale Apsis mit Chorumgang auf, die ein charakteristisches Merkmal der Pilgerkirchen ist.

Die Kathedrale von Pamplona wurde von 1992 bis 1994 restauriert. Dabei wurden die Farbschichten freigelegt, die ursprünglich die Mauern der Kirche sowie Pfeiler und Decken schmückten und die 1773 mit einem Anstrich überdeckt worden waren, der die Farbe des Steins imitierte. Durch die Wiederherstellung der Farbigkeit und die Dekoration mit schmiedeeisernen Lampen aus Granada kam das Licht besser zur Geltung. Im Zuge der Restaurierung konnte auch die Existenz früherer Kirchen aus dem 6. und 10. Jh. belegt werden, und man entdeckte eine romanische Krypta unter der linken Apsis.

Die klassizistische Fassade der Kathedrale ist der umstrittenste Teil der Kirche. Der Madrider Architekt Ventura Rodríguez lieferte den Entwurf, nachdem der Domrat 1783 beschlossen hatte, die stark verfallene romanische Fassade durch eine neue zu ersetzen. Zum Glück sind die schönen romanischen Kapitelle noch erhalten und können im Museum von Navarra besichtigt werden. Die jetzige Fassade hat die Form eines griechischen Tempels mit Giebel und Säulen. Zu beiden Seiten ragen zwei hohe Türme auf. In einem der Türme hängt die zwölf Tonnen schwere Marienglocke, die zweitschwerste von Spanien. Es heißt, die Grenzen des Pamploneser Beckens seien durch die Reichweite des Geläuts dieser Glocke festgelegt.

Der Innenraum in Form eines lateinischen Kreuzes besteht aus drei Schiffen mit Kapellen zwischen den Strebepfeilern und einem Chorumgang, an den sich ebenfalls Kapellen anschließen. Die Decke dieser schlichten, aber beeindruckenden Kirche besteht aus Kreuzrippengewölben, Fenstern im Flamboyantstil und zwei Fensterrosen.
Im Mittelschiff befindet sich das Mausoleum der navarrischen Könige Karl III. Der Edle und Leonor von Trastamara. Dieses großartige Alabastergrab wurde von Johan Lome de Tournai angefertigt. Die Skulpturengruppe besteht aus 28 Figuren des Adels und der hohen Geistlichkeit, die die liegenden Könige anbeten. Darunter befindet sich eine Krypta mit den Gräbern von Monarchen und Prinzen.

Auf dem Altar steht die mit Silber verkleidete Marienfigur Santa María la Real. Vor dieser romanischen Figur, der ältesten Marienstatue Navarras, wurden die Könige Navarras getauft, gekrönt und gesegnet.

Der Caparroso-Altar (1507), das Porträt von Fray Luis Ricci (1632), beide im Chorumgang, sowie die meisterhafte Figur des Jesus am Kreuz von Juan de Anchiete (16. Jh.) gleich links neben dem Eingang sind die bedeutendsten Kunstwerke dieser Kirche.

Die Kathedrale besitzt viele Räume und ist mit zahlreichen Möbeln ausgestattet. Unbedingt sehenswert ist der Kreuzgang, der zu den schönsten der gesamten Gotik zählt. Es handelt sich hier um eine meisterhafte Komposition aus runden und geraden Formen mit großen Arkaden aus spitzen Kleeblattbögen mit Fialen und Mittelpfosten, eleganen Dekorationselementen und Maßwerk. Ihre Säulen und Wände sind mit Graffiti geschmückt, die dem Zahn der Zeit standgehalten haben. Die herausragenden Zeichnungen und die mittelalterlichen Türme datieren aus dem 14. bis 20. Jh. Besonders hervorzuheben sind unter anderem ein mittelalterlicher Schuh, eine mit Zirkel erstellte Fensterrose und eine vermutlich aus dem Mittelalter stammende Schere.

Dieser Kreuzgang hat zwei sehr schöne Zugänge: das Puerta Preciosa, dessen Namen von dem Psalm kommt, den die Geistlichen sangen, wenn sie durch das Tor in den Schlafsaal gingen und der lautete: "Pretiosa in conspectu Domini, mors sanctorum eius", und das Tor Nuestra Señora del Amparo. Auf seinem Bogenfeld ist die Dormitio Mariä dargestellt und auf dem Mittelpfosten ist die gotische Figur der lächelnden Maria unter einem dekorativen Baldachin zu sehen.

Während der Besichtigung der Kathedrale sollte man das Grab Leonels, des unehelichen Sohnes Karls II. beachten, und das Grab des Bischofs Arnalt de Barbazán in der Barbazana-Kapelle. Es steht unter einer Sternkuppel, und hinter dem Grab steht die Figur der Virgen del Consuelo, eine außerordentlich schöne gotische Skulptur aus polychromiertem Stein.

Darüber hinaus besitzt die Kathedrale eine Bibliothek mit über 14 000 Bänden, eine Rokoko-Sakristei, ein Refektorium und eine Küche mit einem 27 m hohen Kamin. In diesen Räumen ist das Diözesan-Museum untergebracht. Hier werden wertvolle sakrale Kunstwerke ausgestellt, darunter eine Sammlung mittelalterlicher Marienfiguren aus Holz.

Einen besonders schönen und ausgewogenen Panoramablick auf die Kathedrale kann man vom Aussichtspunkt Parque de la Media Luna genießen. Sehen Sie sich bei dieser Gelegenheit auch die Stadtmauer und die historische Altstadt Pamplonas an.

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Occidens

Wussten Sie schon...?

"Occidens" ha sido galardonada con los siguientes premios:

  • Premio Eruopeo AADIPA 2013
    Intervención en el patrimonio arquitectónico
  • Premios de Diseño CORE77 2013
    Interiores y exposiciones
  • Premio Internacional de Diseño Interior FX 2013
    Museos y exposiciones
  • Premio Museo Europeo del Año 2014

Lage

Service: la catedral ofrece sus instalaciones para la celebración de diversos eventos. Consulta la información aquí.

Öffnungszeiten

Otoño: acceso a través del "Museo Catedral Pamplona-Occidens":

  • Hasta la última semana de octubre: de lunes a sábado, de 10:30 a 19:00. Domingos, cerrado. Subida supervisada a la torre: de lunes a sábado, a las 11:15.
  • A partir del 30 de octubre: de lunes a sábado, de 10:30 a 17:00. Domingos, cerrado. Subida supervisada a la torre: de lunes a sábado, a las 11:15.
  • Puente de El Pilar (del 12 al 15 de octubre): horario sin cambios.
  • Día 1 de noviembre (festivo): cerrado.
  • Día 29 de noviembre (festivo): cerrado. 
  • Puente de diciembre (del 2 al 10 de diciembre): horario sin cambios, salv

PREISE

Precio entrada: 5,00 €

Anmerkungen:

Führung

Beschreibung: existe la posibilidad de realizar visita supervisada a la torre.

Besichtigungspreis: incluida en el precio de la entrada.

Anmerkungen

La dirección del museo está habilitada para anular cualquiera de las visitas sin comunicación previa.

A través de la tarjeta Fidelis la catedral ofrece a los residentes en Navarra la posibilidad de acceder las veces que se quiera durante un año a la exposición de Occidens y además invitar hasta a tres amigos. Dicha tarjeta vale 10€ y ya está disponible en la taquilla de la catedral.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.

Praktische informationen