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Die San Fermín-Kapelle

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Capilla de San Fermín

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Capilla de San Fermín
Während die Straßen Pamplonas die Bühne des weltbekannten San Fermín-Festes sind, ist die San Fermín-Kapelle in der San Lorenzo-Kirche der Treffpunkt der Gläubigen, die sich hier zu religiösen Feiern im Gedenken an den Schutzpatron der Stadt versammeln.

Wenige Stunden nach dem "Chupinazo", der feierlichen Eröffnung des San Fermín-Festes am 6. Juli, findet sich der gesamte Stadtrat in Festkleidung in der Kapelle ein. In einem Gottesdienst wird der Vortag des großen Feiertags am 7. Juli begangen. Dieser Feiertag ist der einzige Tag im Jahr, an dem die Reliquie des Heiligen, eine polychromierte, versilberte Holzfigur aus dem späten 15. Jh. vor den staunenden Blicken Tausender Pamploneser und Besucher aus der ganzen Welt in einer feierlichen Prozession durch die Straßen der Stadt getragen wird. Zum Abschluss des Festes nach acht Tagen mit der Feier der Octava steht die Kapelle erneut im Mittelpunkt des Geschehens.

Auch an jedem anderen Tag des Jahres wird die Kapelle von Pamplonesern und Auswärtigen aufgesucht, und viele Brautpaare lassen sich in der Kapelle trauen. Hierfür muss man sich jedoch schon Jahre vorher anmelden.

Die San Lorenzo-Kirche ist aus architektonischer Sicht kein herausragendes Bauwerk, Sie hat dagegen eine große emotionale Anziehungskraft, und deshalb finden hier alle religiösen Veranstaltungen des San Fermín-Festes statt.

Von ihrem ursprünglichen, im Mittelalter errichteten Bau, der Teil der Befestigungsanlagen der Stadt war, ist nur noch ein Turm erhalten. Die San Lorenzo-Kirche wurde einst im freien Marktflecken San Cernín von den dort lebenden Pamplonesern errichtet, da die Franken, die überwiegend aus Frankreich kamen und als freie Männer mit Privilegien ausgestattet waren, es ablehnten, ihre öffentlichen Versammlungsorte mit den Einheimischen zu teilen.

Die heutige Kirche wurde im 18. Jh. im klassizistischen Stil errichtet, nachdem das ursprüngliche, weitgehend verfallene Gebäude aus dem 14. Jh. abgerissen worden war. Sie hat die Form eines griechischen Kreuzes innerhalb eines Quadrats und besteht aus einem einzigen Schiff. Auffallend sind die geometrischen Muster der Kuppeln und der Laterne aus Ziegelsteinen. Der sorgfältig gemauerte Ziegelstein ist an einigen Stellen mit einer farbigen Keramikglasur überzogen, auf der das Stadtwappen zu sehen ist. Er steht damit im Kontrast zu den Steinen der Bogengalerie im Erdgeschoss.

Besonders sehenswert ist jedoch die San Fermín-Kapelle in der San Lorenzo-Kirche. Die klassizistische Kapelle befindet sich auf der rechten Seite direkt neben dem Eingang. Auf dem Altar steht die Reliquie des Heiligen, eine polychromierte, mit Silber verzierte Holzfigur des Oberkörpers aus dem späten 15. Jahrhundert. Die Figur ist dunkel, und man weiß nicht, ob sie schon immer dunkel war oder ob sie vom Ruß der Kerzen geschwärzt wurde. Die dunkle Farbe hat dem Heiligen jedoch den Beinamen "Morenico" eingebracht.
San Fermín war der erste Bischof von Pamplona und ist heute zusammen mit San Francisco Javier einer der beiden Schutzpatrone der Region. Die Legende besagt, dass der Sohn des Senators Firmus, der Pamplona im 3. Jh. regierte, zum Christentum übertrat und in Toulouse zum Priester geweiht wurde. Er kehrte als Bischof nach Pamplona zurück und starb am 25. September des Jahres 303 in Frankreich den Märtyrertod.

Die Figur des Heiligen Fermín ist eine Reliquienbüste aus polychromiertem Holz, die mit einem fein ziselierten Blumendekor aus Silber verziert ist. Diese Dekoration ist meist nicht zu sehen, da die Figur in der Regel mit einem rot-goldenen Umhang bekleidet ist. Auf diesen Umhang, den sie "capotico" nennen, nehmen die jungen Läufer beim Stiertreiben Bezug, wenn sie den Heiligen angesichts der gefährlichen Stiere um Hilfe bitten. In der Öffnung auf der Brust werden mehrere Reliquien aufbewahrt, die im 16. Jh. aus Amiens nach Pamplona gebracht wurden. In dieser französischen Stadt wurde der Heilige im Jahr 303 geköpft.

Die Figur wurde erst am 6. Juli 1717 in dieser Kapelle aufgestellt, und nur am 7. Juli wird sie alljährlich in einer Prozession durch die Straßen getragen, in denen große Menschenmengen in schwarz-weißer Kleidung den Umzug erwarten. Tausende von Pamplonesern begleiten die Prozession mit Gesängen, Tänzen, Gebeten und bringen so ihre Inbrunst zum Ausdruck.

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Lage

Öffnungszeiten

Otoño:

  • Horario habitual: de lunes a sábado, de 8:30 a 12:30 y de 17:30 a 20:00. Domingos y festivos, de 8:30 a 13:45 y de 17:30 a 20:00.
  • Puente de El Pilar (del 12 al 15 de octubre): horario sin cambios.
  • Día 1 de noviembre (festivo): horario sin cambios.
  • Puente de diciembre (del 2 al 10 de diciembre): horario sin cambios.

Invierno:

  • Horario habitual: de lunes a sábado, de 8:30 a 12:30 y de 17:30 a 20:30. Domingos y festivos, de 8:30 a 13:45 y de 17:30 a 20:30.
  • Navidad (del 23 de diciembre al 7 de enero): horario sin cambios.

PREISE

Anmerkungen: entrada gratuita.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.

Praktische informationen