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Peru-Harri, der Steinpark

Museen / Sonstige, Völkerkunde

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Gorritieneko Borda
Iñaki Perurena
Piedras para exhibiciones
Esculturas exterior
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Gorritieneko Borda
Peru-Harri ist der Name des Museums, das Iñaki Perurena mitten in den Bergen der Steinwelt gewidmet hat. Rund 2 km vom Ortskern von Leitza entfernt zeigt an einer Kreuzung der Landstraße NA-1700 nach Uitzi ein Zeigefinger in Richtung Museum. Es befindet sich an einer Stelle der Pyrenäen, wo Stein, Herausforderung, Mythos und Geschichte aufeinandertreffen, und heißt die Besucher mit einem Bogen aus Kalkstein willkommen.

In diesem etwas anderen Museum haben Iñaki und sein Sohn Inaxio Geschichte und Kultur in Stein festgehalten, und zwar in echter Handarbeit. So findet man beispielsweise im Freien große Skulpturen, wie den riesigen Harrijasotzaile (Steinheber), der 8 m hoch und 40 t schwer ist. Ein aus Stein und Holz errichtetes Landhaus stellt auf drei Etagen Fotos, die bei Wettbewerben verwendete Kleidung, Erinnerungsstücke und vor allem Steine aus - viele Steine, unterschiedlich geformt, groß und schwer. Und jeder einzelne hat eine Geschichte zu erzählen.

Am besten nimmt man an einer Führung teil. Diese wird jedoch nicht von einem x-beliebigen Mitarbeiter durchgeführt, sondern von der Familie Perurena selbst, die nicht nur Gründer und Eigentümer, sondern auch Fremdenführer dieses Museums sind.

Iñaki Perurena ist ein vielseitiger Sportler, der die meiste Zeit seines Lebens den Steinen gewidmet hat. Als berühmter Harrijasotzaile hat er diesem ländlichen Sport nicht nur zu Bekanntheit, sondern auch zu Innovationen verholfen und Rekorde gebrochen. Nun hat er diese Einrichtung geschaffen, in der der Mensch auf den Stein trifft, indem er ihn bearbeitet, formt, wirft und zum Sportgerät macht ...

Besichtigungstour

    Erdgeschoss des familieneigenen Landhauses namens Gorrittenea. Stein und Holz bilden einen offenen Raum, der wie ein Dorfplatz wirkt. In der Mitte sieht man verschieden große und schwere Steine, die für Wettbewerbe dieses ländlichen Sports dienen. An den Wänden zeugen Aufnahmen von den Anfängen des Projekts, während auf zwei Plasmabildschirmen Bilder von Steinhebe-Wettkämpfen zur Musik des Basken Benito Lertxundi gezeigt werden.

    Außenbereich. Anhand verschiedener Utensilien wird das Steinheben aus physikalischer Sicht behandelt: ein Flaschenzug, der bewirkt, dass man auch ohne übermenschliche Kräfte einen über 100 kg schweren Stein heben kann; ein 4.600 kg schwerer Stein, den Iñaki mühelos bewegt, und sogar ein Katapult, mit dem Steine bis zu 100 m geschossen werden können. Die praktischen Beispiele werden Sie verblüffen.

    Bei einem Spaziergang durch die legendenumwobene Waldlandschaft gelangt man an den eindrucksvollen Skulpturen vorbei, die von Iñaki und Inaxio geschaffen wurden und unterschiedlich groß sind. Einige wirken aufgrund ihres Anstrichs wie blechern, bestehen aber aus Beton, Eisen und Steinblöcken: Megalithen; ein zum Steinwurf erhobener Arm zum Gedenken an den Helden des Rolandslieds; eine große Hand, die daran erinnert, dass alle Werke hier Handarbeit sind; der riesige Harrijasotzaile mit einem Stein am Hals (in einer für Iñaki typischen Haltung), der die körperliche Anstrengung verdeutlicht; der Marschall Pedro I. zwischen Schwert und Wand, der die Standhaftigkeit repräsentiert, und eine riesige Txapela (Baskenmütze). Dieses charakteristische Kleidungsstück wird bei den Wettbewerben an die Txapeldunak (Sieger) übergeben und ist zudem eine Hommage an Iñakis Vater.

    Nun geht es wieder zurück ins Museumsgebäude. Erste Etage. Bereits in der griechischen Mythologie ist vom Steinheben die Reden. Die Steinmetze wetteiferten darum, wer einen Stein in der gleichen Zeit am meisten heben konnte. Im 19. Jh. wurde dieser Wettbewerb zum geregelten Sport und hat sich seither sehr viel weiter entwickelt: vom ersten unregelmäßig geformten Stein bis zum Jahr 1976, als Iñaki die Technik revolutionierte. Auf dieser Etage kann man die Weiterentwicklung ebenso bestaunen wie Aufnahmen der Familie, Veranstaltungen, Wettbewerbe, weitere Facetten Iñakis (als Schauspieler und Liedermacher Bertsolari), Erinnerungsstücke, geschichtsträchtige Exponate, Wissenswertes und Steine, Steine, Steine.

    Unter all den Ausstellungsstücken fällt besonders eine Jahrtausende alte Beilspitze aus der Jungsteinzeit auf, die man beim Errichten der Außenskulpturen fand. Jetzt steht sie um Mittelpunkt des Saals und zeigt nach oben, um die bösen Geister fernzuhalten. Ein Schutzstein der nepalesischen Glaubenswelt zeigt ein Gebet, das sich an die Betrachter richtet: "om mani padme hum".

    Andere Schätze auf dieser Etage sind Inaxios Kleidung aus der Zeit, als er mit 5 Jahren erstmals als Sportler auftrat; Konglomeratsteine, die trotz ihrer Größe viel wiegen, sowie ein Schild mit der Aufschrift "Palabra de vasco", also "Baskenwort" im Sinne von "Ehrenwort", ein in Südamerika heute noch immer üblicher Ausspruch.

    Der Dachboden oder Ganbara dient als Hommage an den ländlichen Sport, der den Landarbeiten entsprang. Dazu zählen tagsüber ausgeführte Tätigkeiten wie die der Aizkolaris (Holzhacker), aber auch die nächtlichen Aktivitäten der Schmuggler, denen das Wettrennen mit einem geschulterten Sack zu verdanken ist. Außerdem erklingen auf dieser Etage Kuhglocken, Sensen beim Schleifen, Flaschenzügen, ...

    Farbige Steine gibt es auf der Spitze eines Bergs zu sehen, der auch ein Echo zu bieten hat. Ein alter Kalksteinbruch und eine Höhle, die von Heiden bewohnt war, runden die Tour durch diesen magischen Steinpark ab.
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Lage

Öffnungszeiten

Todo el año: acceso mediante visita guiada concertada con antelación.

Führung

Beschreibung: posibilidad de realizarlas con el propio Iñaki Perurena, ver exhibiciones de levantamientos de piedras e incluso, realizar actividades relacionadas con el deporte rural (levantamiento de piedras pequeñas, carreras de chingas, sokatira y arrastre de piedras).

Besichtigungspreis:

  • 4€ adultos.
  • 3€ niños.

Betreiberfirma: Iñaki Perurena 659 701 045

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.