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Julián Gayarre Geburtshaus-museum

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Julián Gayarre war einer der bekanntesten Tenöre des 19. Jahrhunderts. Seinem Heimatort Roncal, in dem er 1844 geboren wurde, blieb er stets tief verbunden. Sein Vermächtnis ist allgegenwärtig in diesem Pyrenäendorf, das seinen berühmtesten Bürger verehrt.

In seinem Geburtshaus, das der Künstler später selbst erweiterte, ist heute das Julián Gayarre-Museum untergebracht. Es wurde 1990 anlässlich des 100. Todestages des Tenors eingeweiht. Hier werden Objekte gezeigt, die eine Verbindung zu seiner Person hatten, sowie umfangreiche Dokumentation über sein Leben.

Tenor in Szene gesetzt werden.

Julián Gayarre wurde im Jahr 1844 als Sohn einer bescheidenen Familie in Roncal geboren. Bis zu seinem 16. Lebensjahr war er Schäfer, danach zog er nach Pamplona und arbeitete als Verkäufer und später als Schmied. Mit 18 Jahren entdeckte der Musiker Joaquín Maya sein musikalisches Talent im neu gegründeten Orfeón von Pamplona. Er erhielt ein Stipendium für seine musikalische Ausbildung am Madrider Konservatorium, wo er 1868 mit dem zweiten Preis in Gesang ausgezeichnet wurde. Später verlieh ihm die Regierung von Navarra ein Stipendium für ein Gesangsstudium in Mailand. Dort machte er in kürzester Zeit Karriere. Er feierte große Erfolge auf den Bühnen von Italien, Russland, Österreich, Deutschland, Frankreich und Argentinien, bis im Jahr 1889 während einer Aufführung in Madrid seine Stimme für immer versagte. Er starb am 2. Januar 1890.

Bedauerlicherweise konnte keine einzige Aufnahme von seiner Stimme gefunden werden. Zahlreiche Kritiken aus jener Zeit rühmen jedoch sein außerordentliches Können. Eine kuriose Anekdote: Es war Gayarre, der mit seiner Interpretation den bis zu diesem Zeitpunkt umstrittenen Wagner-Opern Tannhäuser und Lohengrin zum Erfolg verhalf.

In seinem Geburtshaus findet sich eine umfangreiche Sammlung von Kostümen, die der Sänger bei seinen Aufführungen trug, sowie weitere Bestandteile des Attrezzo, darunter Handschuhe, Schuhe, Degen und Perrücken.

Auch kuriose Mitbringsel von seinen Reisen sind hier ausgestellt, darunter ein Fahrrad, eine Kutsche und ein Billiardtisch, sowie Geschenke, Preise, Auszeichnungen und Fotografien, die der Künstler im Lauf seiner Karriere erhielt, und sogar Grabkränze.

Sogar der Kehlkopf des Sängers ist zu sehen. Er wurde ihm wenige Stunden nach seinem Tod mit dem Einverständnis der Familie zu Studienzwecken entnommen. Unter den zahlreichen ausgestellten Dokumenten der Sammlung finden sich Partituren, Librettos, Diplome, Presseausschnitte, Musikkritiken, Plakate und handgeschriebene Briefe, sowie diverse Materialien zu Hommages, die nach seinem Tod stattfanden.

Möbel aus jener Zeit sind im Schlafzimmer und im angrenzenden Zimmer im Obergeschoss zu sehen.
Sie runden die umfangreiche Sammlung ab.

Zum Abschluss des Besuches kann man sich noch das Mausoleum ansehen, in dem der Tenor begraben ist, oder eine schöne Skulptur des Künstlers auf dem stillen Dorffriedhof.

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Lage

Öffnungszeiten

Otoño:

  • Horario habitual (a partir del 1 de octubre): sábados, de 11:30 a 13:30 y de 16:00 a 18:00. Domingos, de 11:30 a 13:30.
  • Puente de El Pilar (del 12 al 15 de octubre): jueves, viernes y sábado, de 11:30 a 13:30 y de 16:00 a 18:00. Domingo de 11:30 a 13:30.
  • Puente de diciembre (del 2 al 10 de diciembre): todos los días, de 11:30 a 13:30 y de 16:00 a 18:00. Domingo 3 y 10, de 11:30 a 13:30.

Invierno:

  • Horario habitual: sábados, de 11:30 a 13:30 y de 16:00 a 18:00. Domingos, de 11:30 a 13:30.
  • Navidad (del 23 de diciembre al 7 de enero): horario sin cambios.

PREISE

Precio entrada: 2,00 €

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.