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Casa Museo Arrese
Casa Museo Arrese. Fachada
Casa Museo Arrese. Retablo
Casa Museo Arrese. Retablo tras la reja

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Casa Museo Arrese
Im historischen Zentrum von Corella, in der Nähe des Plaza de la Merced, am Ende der Calle Cañete und umgeben von herrschaftlichen Häusern und verschiedenen interessanten Gebäuden wie der San Miguel-Kirche und dem Palast von Corella steht das Museum für sakrale Kunst der Arrese-Stiftung. Es ist in den Gebäuden des ehemaligen Encarnación-Klosters untergebracht, das Mitte des 17. Jhs. auf Anordnung von Pedro de Baigorri, dem illustren Bürger Corellas, gebaut wurde und in dem sich auch das Fremdenverkehrsbüro befindet.

Ende des 17. Jhs. kam eine Gruppe Benediktinerinnen, die in Klausur lebten, und blieb dreihundert Jahre lang hier. 1970 kaufte das Ehepaar José Luis Arrese und Maria Teresa Saéz de Heredia die Abtei und brachte einen Teil seiner Sammlung hierher, um das Kloster zu dem Museum zu machen, das wir heute kennen. Hier wird eine lange Liste wertvoller Kunstgegenstände wie Gemälde, Skulpturen und sonstige Objekte aus vielen Jahrhunderten ausgestellt.

Die Backsteinfassade des Gebäudes ist klösterlich mit drei Baugliedern und einer zentralen Attika. Die Seiten sind mit großen Flügeln verbunden, die an die Projekte erinnern, die vom Architekten und Essayisten Lorenzo de San Nicolás bekannt gemacht wurden.

Der Rundgang durch das Museum führt durch elf Säle. Die ältesten Werke werden im Hauptsaal ausgestellt. Hier kann man ein Vortragskreuz aus dem 14. Jahrhundert, die Figur der sitzenden Muttergottes der Heiligen Quiteria, die gotische Skulptur der Heiligen Emeterius und Celedonius und andere Reliquien sowie eine bewegliche Christusfigur zur Darstellung der Kreuzabnahme betrachten. Diese 160 cm große Figur sieht sehr natürlich aus und hat Gelenke, die es ermöglichten, den Kopf zu bewegen und die Arme zu verschränken.

In einem anderen Saal gibt es ein recht kurioses Objekt, das als "Spiegelvorrichtung" bekannt ist. Es ermöglicht, mittels zweier Spiegel zwei Gemälde gleichzeitig anzuschauen.
Am Ende des Saals hängen barocke Gemälde der mystischen Hochzeit der Heiligen Gertrudis und des Heiligen Plácido, die im ursprünglichen Chor unter dem Kloster ihren Platz hatten. Es handelt sich um ein Werk des Madrider Malers Claudio Coello, das in bunten venezianischen Tönen gehalten ist und von Vergoldungen umrahmt wird.

Im oberen Saal ist besonders ein dreiteiliges Bischofsgewand aus dem 16. Jahrhundert, das Terno der Schädel, erwähnenswert, das seinen Namen aufgrund der darauf abgebildeten Symbole trägt. Eines der wichtigsten Werke in diesem Saal ist ein Christus an der Geißelsäule, dessen Anatomie naturalistische Züge trägt und dessen Kopf einen dramatischen Ausdruck aufweist. Diese Skulptur von Anfang des 17. Jhs. stammt aus der Umgebung des Kreises um Juan Biniés und gehörte der Rosario-Gemeinde.

Im folgenden Saal kann man eine Büste des Ecce Homo sehen, die Pedro González zugeschrieben wird und die große Ähnlichkeit mit dem liegenden Christus des San Francisco-Klosters in Tarazona hat, sowie den Tabernakel von Malta, eine barocke Monstranz aus vergoldeter Bronze mit eingelegten Korallenverzierungen aus dem 17. Jahrhundert, die aus einer italienischen Werkstatt stammt.

Nachdem Sie sich diesen Überblick über die Sammlung der sakralen Schätze des Museums verschafft haben, vergessen Sie bitte nicht, auch die barocke Klosterkirche zu besuchen.

Lage

Öffnungszeiten

Todo el año: acceso mediante visita guiada concertada.
 

Führung

Besichtigungspreis: se acepta la voluntad.

Betreiberfirma: Guías de Corella, 611 098 776

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.