Organisieren Sie Ihre Reise

Ujué

Städte und Dörfer

Multimedia

Santuario de Santa María
Migas de pastor
Iglesia de Sta. María. Detalle
Romería a Ujué
Alle Fotos anzeigen

Meteorologie

Santuario de Santa María
Das hübsche mittelalterliche Dorf Ujué mit seinen engen und in Richtung des Sanktuariums der Festung Santa María de Ujué steil ansteigenden Gassen liegt scheinbar einsam auf einer Hochebene ohne erfrischende Flüsse und Schatten spendende Bäume.

Ujué liegt in der Zona Media und ist ein Ort mit einer großen religiösen Bedeutung in Navarra. Von hier aus genießt man eine hervorragende Aussicht auf die Pyrenäen und auf die Ebenen der Ribera.

Das Sanktuarium wurde zum Nationaldenkmal erklärt und ist ein herausragendes Beispiel der mittelalterlichen Architektur Navarras. Um das Sanktuarium rankt sich eine schöne Legende.

Lassen Sie sich bei Ihrem Besuch durch die labyrinthartigen Gassen dieses nur 300 Einwohner zählenden Dorfes treiben, schlendern Sie durch die gepflasterten Straßen und vergessen Sie nicht, die "Migas de Pastor" zu probieren. Es gibt kaum einen anderen Ort, wo sie so gut zubereitet werden wie in Ujué.

Ujué ist ein mittelalterliches Bergdorf und liegt auf einer Hochebene in 840 m Höhe im Osten der Zona Media von Navarra, nahe dem gleichnamigen Gebirgszug.

Über die Entstehung von Ujué gibt es keine genauen Daten. Schon zur Römerzeit soll es hier eine Siedlung gegeben haben, die Gründung des Ortes erfolgte jedoch im 8. oder Anfang des 9. Jahrhunderts, als Iñigo Arista, der erste König von Pamplona eine Festung errichtete, um den Vorstoß des Islam zu stoppen.

Die Legende besagt jedoch, dass ein Schäfer eine Taube beobachtete, die in einem Felsen verschwand und wieder zum Vorschein kam. Als er ihr folgte, entdeckte er eine Höhle, in der eine Figur der Maria mit dem Kinde stand. Die Einheimischen deuteten dies als göttlichen Hinweis und gründeten an dieser Stelle Ujué.

Ujué ist ein außergewöhnliches Beispiel eines mittelalterlichen Dorfes. Es liegt am steilen Hang einer kleinen Anhöhe und schmiegt sich auf mehreren Terrassen an den Hang. Am Fuß der Anhöhe breitet sich das labyrinthische Gewirr der Gassen aus.
Die alten Fassaden der Häuser haben große Türen, und auf den teils barock überladenen, teils schlichten Patrizierhäusern prangen große Wappen.

Bei einem Spaziergang durch die engen und steilen gepflasterten Gassen werden Sie interessante Winkel und überraschende Perspektiven entdecken. Im oberen Teil des Dorfes steht das festungsartige Sanktuarium Santa María de Ujué, an dem über mehrere Jahrhunderte gebaut wurde.
Auf den Resten einer vorromanischen Kirche wurde eine gotische Kirche errichtet (11.- 13. Jh.). Im 14. Jh. entstand das weitläufige gotische Schiff und man baute um die Kirche herum Zwinger und zinnenbewehrte Türme. Die beiden noch erhaltenen Türme Cuatro Vientos und Picos verleihen der Kirche eher das Aussehen einer Festung als das einer Kirche.
Die Kirche hat eine schöne Fassade im Stil der navarrischen Gotik.

Im Innenraum befinden sich ein emaillierter Silberkelch, eine barocke Kanzel aus dem 18. Jh. und ein kunstvolles Rokokogestühl aus dem Jahr 1774. Hinter einem gotischen Gitter kann man eine schöne Marienfigur aus Holz bewundern. Sie stammt aus dem Jahr 1190, ist mit Silber überzogen und weist emaillierte Wappen und Medaillons in Form von Flachreliefs auf. Es handelt sich hier um eine der ältesten und schönsten romanischen Skulpturen Navarras. Daneben befindet sich in einer Vitrine das Herz von König Karl II. "dem Bösen", der das Sanktuarium im 14. Jh. zur Festung ausbauen ließ. Seinen Beinamen verliehen ihm die französischen Feinde und es heißt, er habe versucht, die Könige von Kastilien und die von Frankreich zu ermorden.

Wenn Sie nach dem Spaziergang Appetit bekommen, sollten Sie die gebrannten Mandeln und die typischen "Migas de Pastor" probieren. Sie werden mit Brot, Wasser, Salz und Schafsschmalz zubereitet.

Wenn Sie religiöse Traditionen lieben, sollten Sie am ersten Sonntag nach dem 25. April die Wallfahrt von Ujué erleben. Die Wallfahrer aus Tafalla, Olite, Pitilla und anderen Orten der Umgebung tragen schwarze Umhänge und schwarze Kapuzen und schleppen Ketten und schwere Kreuze.

[+ alle daten anzeigen]

Wussten Sie schon...?

  • Ujué gehört zur Asociación de los Pueblos Más Bonitos de España (Verband der schönsten Dörfer Spaniens).
  • Die Jungfrau von Ujué wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern Tafallas und der umliegenden Dörfern stark verehrt. Ihr zu Ehren findet eine der ältesten und bewegendsten marianischen Wallfahrten ganz Navarras statt.

Lage

Anreise und Transportmittel

Salir de Pamplona por la AP-15 dirección Imarcoain/Zaragoza/Madrid hasta la salida 56A Tafalla Norte y enlazar con la N-121. Tras atravesar Tafalla, enlazar con la NA-132 hasta San Martín de Unx. Pasar esta localidad y a unos metros tomar el desvío a la derecha por la revirada NA-5310 hasta Ujué.

Besondere Veranstaltungen

Der Migas Tag (septembre).

. Die Wallfahrten Nach Ujué (Sonntag nach San Marcos, 25. April).

Führung

Beschreibung: visita a la localidad y al Santuario-Fortaleza.

Besichtigungspreis: consultar.

Betreiberfirma:

Dienstleistungen

  • Arzt
  • Bar
  • Frontón-spielfeld
  • Kinderspielplatz
  • Picknickplatz
  • Restaurant / cafeterias
  • Sportanlage im Freien
  • Unterkunft

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.

Praktische informationen