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Pilze

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Setas rovellón
Revuelto de hongos
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Ensalada de hongos
Setas rovellón
Pilze waren schon in der Antike hochgeschätzt. Die älteste bekannte Darstellung eines Pilzes stammt sogar aus einem Wandbild der Grabstätte des ägyptischen Pharaos Amenemhet und datiert aus dem Jahr 1450 vor Christus.

Die Sortenvielfalt in Navarra sorgt für ein wahres Pilzparadies. Das Klima und die Lage dieser Region machen das ehemalige Königreich zu einem Land der Vielfalt, die sich gleichfalls in seinen Erzeugnissen spiegelt. Der Herbstregen begünstigt die Verbreitung der Pilze, die sich mit sinkenden Temperaturen vom Norden aus in die wärmeren Gegenden von La Ribera vollzieht.

Wesentliche Pilzsorten Navarras
Zu den beliebtesten genießbaren Pilzen zählen der Schwarzhütige Steinpilz (Boletus aereus, "onddo beltza" auf Baskisch), den man im Herbst in Eichen-, Buchen- und Kastanienwäldern antrifft, und der Fichtensteinpilz (Boletus edulis, "onddo zuria"), den Experten im Sommer und Herbst in Nadel- und Laubwäldern suchen. Besonders begehrt ist der Kaiserling (Amanita caesarea, "gorringo"), von dem es heißt, er kündige das Ende der Saison an.

Weitere beliebte Sorten sind der Maipilz ("perretxiko") und der Nebelgraue Trichterling oder Nebelkappe ("Iillarraka" oder "pardilla"). Der Maipilz tritt zwar in der Nordhälfte Navarras häufig auf, ist jedoch schwer zu finden. In der Pilzsaison wird er von den Bewohnern des Roncal-Tals unter das Hirtengericht "migas de pastor" gemischt und verleiht ihm einen einzigartigen Geschmack. Der Nebelgraue Trichterling aus den Buchsbaum-Gebüschen der Buchenwälder ist begehrter als der aus den Nadelwäldern, da letzterer einen gewissen Harzgeschmack aufweist. Im Herbst ist der Steinpilz besonders geschätzt. Typisches Gericht mit diesem Erzeugnis anzeigen.

Pilzpark im Ultzama-Tal
Hierbei handelt es sich um ein Pionierprojekt, um die massive Pilzsuche zu regeln und eine missbräuchliche Ernte von Pilzen und Schwämmen in diesem ertragreichen Tal (5.800 ha) zu verhindern. Passionierte Pilzsammler müssen je nach Gewicht ihrer Ernte einen Beitrag von fünf bis zehn Euro pro Tag zahlen.

Der Pilzpark verfügt zudem über eine Informationsstelle in Lizaso, wo man umfassende Erklärungen über die vielen essbaren Pilzsorten in dieser Gegend erhält und Fragen zu den gefunden Exemplaren klären kann.

Aktivitäten zur Pilzsaison
Die Saison beginnt Ende September im Norden. In Elgorriaga wird alljährlich vom Pilz-Verein Navarra ein Fest veranstaltet, auf dem sich Anwohner und Besucher an diesen Leckerbissen und ihren Zubereitungen erfreuen können. Im an Buch- und Eichenwäldern reichen Norden findet man in rauen Mengen Edelreizker, Erdritterlinge und Kaiserlinge, auch bekannt als Orangegelber Wulstling (baskisch: "oronja" oder "kuleto").

Jahr für Jahr werden Pilzfreunden von Navarras Gastronomieverband verschiedene unverzichtbare Pilz-Tage geboten, an denen einige Restaurants im Oktober besondere Menüs aus ebendiesen Zutaten anbieten.

Im beschaulichen Valdorba-Tal, ganz in der Nähe Pamplonas, gibt es mehrere ausgeschilderte Pilz-Wanderwege. Ende Oktober und Anfang November finden die Pilz-Tage im Valdorba-Tal statt, und im Dezember wird die Trüffel-Messe veranstaltet, zu deren Hauptattraktionen die Trüffelsuche mit Hunden, Haus- und Wildschweinen zählt.

In Tudela, der Hauptstadt des Landkreises La Ribera, finden im November die Pilz-Tage des Verbands "Peña Beterri" statt.

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.