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Gemüsekardonen

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Kardonen, die auf Spanisch Cardos heißen, sind ein Gemüse, das für diese Region typisch ist und hauptsächlich in der Ribera, aber auch in einem guten Teil der Zona Media von Navarra wächst. Schon die alten Römer bauten diese Distelpflanze an, die als Luxusspeise galt und den gehobenen Schichten vorbehalten war. Obwohl Kardonen in ganz Europa sehr geschätzt werden, werden sie doch nur selten gegessen, weil die Reinigung und die Zubereitung sehr aufwändig sind. In Navarra dagegen kommen Kardonen häufig auf den Tisch, und zwar sowohl in den Familien als auch in der Gastronomie.

Die Pflanze ist robust und hat breite, faserige und aufrechte Stiele. Die Qualität erkennt man daran, dass keine hohlen äußeren Blätter vorhanden sind und viele weiße Blätter ohne Dornen im Inneren eine Art Kopf bilden. Kardonen sind hauptsächlich ein Wintergemüse, vertragen aber auch keine starken Fröste, wodurch ihr Anbau sehr stark von den Witterungsbedingungen abhängt.

Die heutigen Anbauformen unterscheiden sich nicht von den traditionellen Methoden: Wenn die Pflanzen sprießen, werden sie mit Erde oder mit Säcken zugedeckt, um sie vor Sonnenlicht zu schützen. Der Geschmack der Kardonen ist intensiv und etwas bitter. Sie sind sehr reich an Mineralstoffen. Man kann damit leichte Gerichte und Eintöpfe kochen. Üblicherweise werden Kardonen mit Schinken, Knoblauch und Olivenöl zubereitet.

Wussten Sie schon...?

In Navarra gibt es verschiedene Kardonensorten: die Kardone aus Peralta (groß und grün), die rote Kardone aus Corella (etwas kleiner) und die Mariendistel (mit breiten Blattstielen und großen Blättern).

Frischverzehr-Saison: invierno.

Anmerkungen

In Navarra gibt es verschiedene Kardonensorten: die Kardone aus Peralta (grün und groß), die aus Corella (etwas kleiner) und die stachelige Kardone (mit breiten Blattstielen und großen Blättern).

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.