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Am Jakobsweg gelegen

  • Mapa Ruta Brujería

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    Museo de las Brujas

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Hexenroute


Ethnographische, Thematisch

Interessante Links:

Cederna-Garalur

Consorcio Bertiz

Consorcio Tierra Estella

Kilometer: 222,00


Navarras Gesellschaft im 16. und 17. Jh. zeichnete sich durch kulturelle und politische Unterschiede, ihren Glauben an Mythen und Legenden und das traditionelle Wissen von Frauen aus, die sich natürlicher Mittel bedienten, um Krankheiten zu heilen. Alle diese Faktoren sorgten dafür, dass Nachbarn einander häufig der Hexerei beschuldigten. Daher bringt man das Mittelalter in Navarra mit Hexen, Hexensabbaten, Zaubertränken, Exorzismen und Verfolgungen in Verbindung.

Die Inquisition griff in über 60 Orten Navarras ein, die sich vor allem auf die Berge - Dreh- und Angelpunkt des Hexenglaubens - verteilten. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit blieben dort Praktiken der Teufelsanbetung und natürliche Heilmittel erhalten, wie Dokumente aus jener Zeit belegen. Allerdings war es der böswilligen Phantasie der Menschen zuzuschreiben, dass sie einfachen Heilerinnen nachsagten, sie könnten fliegen oder Treffen mit dem Teufel abhalten. Diese Annahmen wurde durch die abgeschiedenen, bewaldeten und oft schwer zugänglichen Stellen, an denen die Kräuterfrauen ihre Zutaten sammelten, verstärkt.

Navarras Hexerei-Orte bilden eine Linie vom Landkreis Sangüesa und Lumbier bis Améscoa (nördlich von Estella), doch auch in Viana und Bargota gab es vereinzelte Hinweise auf Hexerei. Die Hexenroute ist in vier Wege unterteilt, auf denen man die wichtigsten Hexerei-Schauplätze besuchen kann. Wunderschöne Landschaften mit einem mysteriösen Zauber versetzen den Besucher in eine Zeit obskurer Weltanschauung und laden ihn gleichzeitig zum Genuss gastronomischer Traditionen und einer nahezu unberührten Umgebung ein.

Die Hexenroute:
  • Weg 1. Die ersten Hexenverfolgen in Navarra: Roncal- und Salazar-Tal und die Gegend um Orreaga/Roncesvalles (Auritz/Burguete, Orreaga/Roncesvalles, Ochagavía, Burgui und Vidángoz)

  • Weg 2. Grenze, Aberglaube und Hexerei: Urdazubi/Urdax, Zugarramurdi, Baztán, Bertizarana, Cinco Villas (Zugarramurdi, Urdazubi/Urdax, Arraioz, Bera und Doneztebe-Santesteban)

  • Weg 3. Berge und Höhlen, zwischen Mythologie und Hexerei: Anocibar, Larraun- und Araitz-Tal, Leitzaran (Anocíbar, Alli, Areso, Intza und Olagüe)

  • Weg 4. Hexer in Estella in Umgebung: Tierra Estella (Bargota y Viana)



Weg 1: Roncal- und Salazar-Tal und die Gegend um Orreaga/Roncesvalles Eine Tour durch einen der ältesten Schauplätze der Hexenverfolgung. Aufzeichnungen belegen eine große Hexenjagd in dieser Gegend im Jahr 1329. Auritz/Burguete : Im 16. Jh. weitete der Akademiker Balan ... [+ info]

Die Uhrzeiten, Daten und Preise dienen nur zur Orientierung und sollten besser mit dem Betreiber geklärt werden.



www.turismo.navarra.es

+34 848 420 420

20-12-2014

Reyno de Navarra, Tierra de diversidad