Turismo activo

Höhlenkunde und Canyoning

Höhlenkunde

Das Karstphänomen tritt am stärksten im Nordosten und im Westen der Region auf. Die wichtigsten Höhlen liegen in den Kalkgebirgen Aralar und Urbasa und natürlich in Larra, wo sich einige der größten Erdspalten Europas befinden, beispielsweise der über 1.300 m tiefe Schlund von San Martín.

Jede Höhle besitzt eine andere Struktur und eigene Felsformationen, welche die Begehung ihrer Gänge unterschiedlich schwierig gestalten. Daher kann man keine allgemeingültigen Informationen über Navarras Höhlen bieten und muss jeweils spezifische Angaben machen. Einige der meistbesuchten Höhlen sind:

  • Los Cristinos: Eine der schönsten Höhlen der Gebirgskette von Urbasa.
  • Akuandi: Liegt ebenfalls im Urbasa-Gebirge und enthält mit Stalaktiten überhangene Seen.
  • Tximua („Affe“ auf Baskisch): Die Höhle trägt ihren Namen aufgrund einer affenähnlichen Felsformation und hat auch zahlreiche Stalagmiten vorzuweisen. Die Erkundung gestaltet sich äußerst schwierig und erfordert umfassende Kenntnisse im Auf- und Abstieg in Höhlen. Diese Höhle befindet sich ebenfalls im Urbasa-Gebirge.
  • Ormazarreta: Sie befindet sich um Aralar-Gebirge und weist genau wie die Tximua-Höhle einen hohen Schwierigkeitsgrad auf. In ihr kann man wunderschöne, große Stalagmiten bestaunen.

Die Höhlen Arrarats, Aezkoa, Ezkaldo im Baztán-Tal oder die schwer zugängliche Ibón-Höhle im Roncal-Tal mit ihrer Stalaktiten-Halle sind nur einige Beispiele für die vielen Höhlungen in ganz Navarra.

Praktische Informationen

Genehmigungen

Die Durchführung der Höhlenkunde in den Höhlen Los Cristinos und Akuandi bedarf einer Genehmigung seitens der Junta del Monte Limitaciones de las Améscoas (info@amescoa.com).

Im Falle der Höhle Tximua unterliegt die Genehmigung dem Betreibers des Naturparks Urbasa-Andía (gestión.forestal.atlantica@navarra.es).

Links

Spanischer Verband für Höhlenkunde: www.fedespeleo.com
FHöhlenkunde-Verband Navarra: www.fnespeleo.com

Institutionen

Verband
C/ Paulino Caballero 13, 31002 Pamplona (Spanien)
Tel.: +34 948 21 07 56 / Fax: +34 848 42 78 35
E-Mail-Adresse: fnespeleo@jazzfree.com

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Canyoning

Cañons und Schluchten sind in Navarras Karstlandschaft zahlreich vertreten, da die Erosion die Felsen schleift und eindrucksvolle Formationen erzeugt. In diesen wunderschönen Naturlandschaften spielen Wasser, Fels und Licht die Hauptrolle.

Es gibt unterschiedliche Arten von Schluchten, mit und ohne Wasser. Die jeweilige Beschaffenheit hängt ganz von der Witterung und dem schwankenden Wasserstand ihrer Flussläufe ab. Ein weitere Kriterium bei der Wahl der Schlucht ist der Schwierigkeitsgrad der für den Abstieg nötigen Sprünge und Abseilaktionen. Daher sollte diese Sportart nur mit ortskundigen Führern und Experten ausgeübt werden.

Die ideale Jahreszeit? Zweifellos der Frühling. Bei Tauwetter füllen sich die Schluchten mit Wasser und erstrahlen in ihrer ganzen Pracht.

Einige beliebte und sportlich erkundete Schluchten sind:

Artazul:
In den Ausläufern des Naturschutzgebietes Urbasa-Andía befindet sich diese Schlucht mit einem hohen Schwierigkeitsgrad, der unter anderem auf einen weiten Abseilsprung (40 m) zurückzuführen ist.

Anfahrt Im Ollo-Tal, 32 km von Pamplona entfernt. Anfahrt ab Pamplona über die Autobahn AP-15 nach Arazuri und dort weiter auf der Nationalstraße NA-700 nach Ollo. Abbiegen und weiter nach Aizpún, und von dort aus in Richtung Goñi. Nach etwa 300 m gelangt man zu dem Flussbett, an dem die Schlucht beginnt.
Schwierigkeit Die Route ist etwa 600 m lang und weist rund 200 m Höhenunterschied auf. Die Schwierigkeiten bestehen aus den senkrechten Abseilpunkten und einigen komplizierten Wasserstellen.
Dauer Ungefähr 2 h für die Tour sowie 40 min für den Rückweg.

Arandari:
Diese herrliche Schlucht im Roncal-Tal eignet sich gut für Einsteiger. La Garona ist eine Schlucht mit drei schönen Abseilstellen und liegt zum Teil in der Provinz Zaragoza, wenngleich die Tour in Navarra startet.

Anfahrt Richtung Roncal-Tal. Vor Burgui, am Km. 14 der N-137, beginnt der Weg zur Schlucht.
Schwierigkeit Die Route ist etwa 300 m lang und weist rund 100 m Höhenunterschied auf. 4 Abseilpunkte (einer von rund 20 m) und mehrere Kletterpunkte.
Dauer 15 min für den Hinweg und rund 1 h für den Abstieg.

Arrako und Jordán

Diese beiden wunderschönen Cañons liegen im Herzen des Belagua-Tals und bieten zahlreiche Abseilpunkte sowie kalte Gewässer. Mittlerer Schwierigkeitsgrad.

Anfahrt Ab dem Roncal-Tal auf der Straße hinauf zum Belagua-Pass. Ab dem Restaurant „Venta Juan Pito” führt ein Weg bis zur Schlucht.
Schwierigkeit Die Route ist etwa 600 m lang und weist rund 250 m Höhenunterschied auf. Sie bietet mehrere Abseilpunkte, einen Sprung und Kletterpunkte mit Höhen zwischen 5 und 14 m.
Dauer 10 min für den Hinweg, rund 2 h für die Tour und etwa 1 h 30 min für den Rückweg.

Praktische Informationen

Links

Liste der Schluchten auf der iberischen Halbinsel, sortiert nach autonomen Regionen: www.barranquismo.net
Spanischer Verband für Höhlenkunde: www.fedespeleo.com
Höhlenkunde-Verband Navarra: www.fnespeleo.com

Institutionen

Verband
C/ Paulino Caballero 13, 31002 Pamplona (Spanien)
Tel.: +34 948 21 07 56 / Fax: +34 848 42 78 35
E-Mail-Adresse: fnespeleo@jazzfree.com

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Bibliografie

Autor: J.I. Calvo Pastor... [et al.]
Titel: Cuevas y cañones de Navarra
Verlag: Bilbao : Sua, D.L. 1991

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