Turismo activo

Wassersportarten

Windsurfen, Segeln und Stehpaddeln. Wasserski.

Die Region Navarra liegt zwar im Landesinnern, besitzt jedoch mehrere Stauseen, die sich das ganze Jahr über zur Ausübung von Wassersportarten anbieten. Besonderen Zulauf erfahren sie aber in den wärmeren Monaten und dann, wenn der Wind mitspielt. Die wichtigsten sind die Stauseen von Yesa und Alloz, die sich in der östlichen bzw. westlichen Zona Media befinden. Der Stausee von Alloz verfügt als einziger über Infrastrukturen und Service in seiner Umgebung. Es gibt auch noch die etwas kleinere Lagune La Morea in der Nähe von Pamplona, die sehr geeignet für Windsurf-Anfänger ist.

Jede Disziplin hat ihre Eigenarten. Das Schönste am Windsurfen ist die Leichtigkeit bei dem Transport des benötigten Materials, auch wenn man dabei eine Anleitung braucht, um es vernünftig navegieren zu können. Schwieriger dagegen sind jedoch die durchzuführenden Übungen. Das Gleichgewicht und der direkte Kontakt mit dem Wind ist eine leidenschaftliche Kombination.

Das Segel hat in Navarra eine starke Tradition und es bietet diverse Optionen je nach Größe des Schiffes; die größten Schwierigkeiten in diesem Fall sind die Schiffskenntnis, die Technik und die Koordination zwischen den Besatzungsmitgliedern. Dafür ist eine aufwendige Technik erforderlich, vor allem bei der Materialvorbereitung. In relativ kurzer Zeit kommt man jedoch dazu, die Freude und die Aufregung zu verspüren, die dieser Sport mit sich bringt.

Beim Stand-Up-Paddling (SUP), auch Stehpaddeln genannt, benutzt der Sportler ein Paddel, um sich im Wasser fortzubewegen während er aufrecht auf dem Surfbrett stehen bleibt. Diese Disziplin hat ihren Ursprung in den polynesischen Völkern.
 
Es ist eine hervorragende Sportart, da sie keine Stoßwirkungen hat und bei der Ausübung sowohl die Rumpfmuskulatur als auch das eigene Gleichgewicht gestärkt werden. Sie erweist sich auch als einfacher als die anderen Arten wie Surfen oder Windsurfen und kann ab 6 Jahren praktiziert werden.

Wasserski können Sie lediglich im Yesa-Stausee betreiben. Wir weisen darauf hin, dass der Stausee über kein Serviceangebot verfügt.

Praktische Informationen

Genehmigungen
 
Für die Ausführung von Wasserski oder Segelsport ist für das Navegieren im Wassereinzugsgebiet 15 Tage vor dem Zuwasserlassen des Schiffes in den einen oder anderen Stausee seitens des Wasserwirtschaftsverbands des Ebro (Confederación Hidrográfica del Ebro) die Haftungserklärung (Declaración Responsable) einzuhalten. Ebenso ist bei der Nutzung eines Motorbootes die benötigte Qualifikation für den Steuermann erforderlich, sowie die entsprechende Haftpflichtversicherung. Die für Windsurfen und Stehpaddeln verwendeten Elemente werden als Badezubehör eingestuft, weshalb keine konkreten Genehmigungen für ihre Benutzung notwendig sind. Sie können sich mit eigenem Material den befahrbaren Stauseen der autonomen Region nähern und dort eigenständig Ihren Sport ausüben oder aber Sie nehmen an Anfänger- und/oder Fortgeschrittenenkurse im Alloz-Stausee teil.

Links

Spanischer Wasserskiverband: www.feen.es
Wasserwirtschaftsamt für den Ebro: www.chebro.es
Segelverband Navarra: www.federacionnavarradevela.com

Institutionen

Segelverband Navarra
C/ Paulino Caballero 13, 4º, 31002 Pamplona (Spanien)
Tel./Fax: +34 689 70 14 95
info@federacionnavarradevela.com

Segelschule Navarra (Segel- und Windsurfkurse)
Camping de Aritzaleku (Lerate) am Alloz-Stausee
Tel.: +34 689 70 14 95
www.escuelanavarradevela.com

Folgende Firmen bietet diese Aktivität an

 

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Kanu-, Kajaksport und Rafting

Navarras Flüsse sind für die Besucher besonders reizvoll zur Ausübung von Wassersportarten, da in der Region äußerst vielfältige Landschaften vorhanden sind: Im Norden fließen die Gewässer durch die Täler und Schluchten der Pyrenäen, in La Zona Media durchqueren sie jahrhundertealte Städte und im Süden schlängeln sie sich behäbig durch das fruchtbare, reichlich mit Obst und Gemüse bepflanzte Flachland von

Die Flüsse sind je nach Mündungsort Bestandteil eines der beiden wichtigen Wassereinzugsgebiete – des Kantabrischen Meers und des Mittelmeers. Die Zuflüsse zum Kantabrischen Meer verlaufen im Nordwesten der Region und sind aufgrund der mündungsnahen Quelle recht kurz, weisen jedoch wegen der starken hiesigen Niederschläge einen gleichmäßigen Wasserstand auf. Die Ausmaße der Zuflüsse zum Mittelmeer dagegen schwanken je nach Abschnitt und Jahreszeit.

Sie haben die Möglichkeit, in den wichtigsten Städten von Navarra Kanusport zu betreiben mit einem Kanu oder einem Kajak auf dem Fluss Arga durch Pamplona, auf dem Ega durch Estella-Lizarra oder auf dem Ebro in Tudela. Das Rafting besteht aus dem Heruntersausen eines Wildwasser-Flusses mit einem motorlosen Wasserfahrzeug, in dem mehrere Personen mitfahren. Angeboten wird es in den Pyrenäenflüssen.

Die Pyrenäenflüsse bieten sich im Frühjahr an, wenn sie durch die abtauenden Schneemassen der im Winter eingeschneiten Berggipfel gespeist werden. Daher weisen sie ein pluvio-nivales Abflussregime und Abschnitte mit einem Schwierigkeitsgrad III-IV auf. Die wichtigsten Pyrenäenflüsse heißen Urrobi, Irati, Areta, Salazar und Esca. Angesichts der unterschiedlichen Abschnitte möchten wir auf die empfehlenswerten Strecken und deren Merkmale hinweisen:

Fluss Start Ziel Kilometer Schwierigkeitsgrad
Urrobi Auritz-Burguete, nach 2,5 km auf der Nationalstraße N-135 auf die Landstraße NA-4251 abbiegen, bis man zum Landeplatz neben einem Häuschen am Flussufer gelangt. Unter der Brücke nach Arrieta 6 km III-IV
Irati Aribe (Aezkoa-Tal). Anfahrt über die NA-140 zwischen Auritz-Burguete und den Täler Salazar und Roncal Ort Oroz-Betelu, nach dem der Stausee von Itoiz anfängt. 9 km III-IV
Salazar Brücke der Landstraße NA-138, Abfahrt Richtung Bigüezal Brücke über den Salazar bei Usún, zu der man nach Durchquerung von Domeño an der Landstraße NA-138 gelangt. 8 km III und Abschnitte mit IV
(Vorsicht beim Staudamm am Ende der Strecke; komplizierter Ein- und Ausstieg)
Esca
Nach dem Staudamm von Burgui, an der Landstraße NA-137 nach Roncal. An der Salvatierra-Brücke 7 km III-IV (Strecke mit Deichen)

Zu den Zuflüssen zum Kantabrischen Meer zählt auch der Bidasoa, der zwar ebenfalls ein Frühjahrsfluss ist, jedoch einen geringeren Schwierigkeitsgrad als die Pyrenäenflüsse aufweist.

In La Zona Media und La Ribera sind die Flüsse wasserreicher und gewährleisten einen gleichbleibenden Durchschnittswasserstand, der sie ganzjährig befahrbar macht. Zu ihnen zählen beispielsweise der Ega, der Arakil (ab Izurdiaga), der Arga, der Aragón und der Ebro mit einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad von I-II.

In jedem Flussabschnitt gibt es Stellen mit wechselnden Techniken und Schwierigkeitsgraden, weshalb man sich im Voraus über die kritischen Punkte informieren sollte. Die Sturzbäche dieser Gegenden können mit offenen Kanus oder Kajaks befahren werden.

Praktische Informationen
Genehmigungen

Zur Ausübung des Kanusports muss man über eine kostenlose Genehmigung einholen, die man bei nachweislicher Erfüllung bestimmter Voraussetzungen vom entsprechenden Wasserwirtschaftsamt ausgestellt bekommt.

Wasserwirtschaftsamt für den Cantábrico
www.chcantabrico.es

Wasserwirtschaftsamt für den Ebro
www.chebro.es

Institutionen und Unternehmen

Kanusportverband Navarra:
C/ Paulino Caballero 13, 31002 Pamplona (Spanien)
correo@fenapi.es  www.fenapi.es 
Tel.: +34 948 20 67 39 / Fax: +34 848 42 78 35

Folgende Firmen bietet diese Aktivität an:
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Interessante Links

Das Kanumeter
www.urkankayak.com
(Informationen über die Wasserstände befahrbarer Gewässer in Navarra)

Spanischer Kanusportverband
http://www.rfep.es

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