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Der Heilige

Der heilige Fermín wurde in Pamplona schon vor der Veranstaltung der Sanfermines verehrt und sein Bild steht noch heute im Mittelpunkt des großen Festes. Die Legende besagt, dass im 3. Jh. der heilige Saturnino den Priester Honesto in das römische Pamplona schickte, um dort zu missionieren. Der Senator Firmo konvertierte mit seiner ganzen Familie zum Christentum. Sein Sohn Fermín wurde vom Heiligen San Saturnino an der Stelle getauft, die heute als das "San Cernin-Brünnchen' bekannt ist. Später wurde er in Toulouse (Frankreich) zum Priester geweiht. Er kam als Bischof nach Pamplona zurück und wurde in Amiens, wo er mehr als 3000 Menschen getauft hatte, enthauptet.

 


Laut Überlieferung war der heilige Fermín der erste Bischof Pamplonas. Seine Verehrung ist jedoch erst seit dem 12. Jh. verbürgt und wurde aus Amiens eingeführt, wo er bereits seit dem 8. Jh. zur Heiligenlitanei gehörte. Heute ist er neben dem heiligen Francisco
Javier der zweite Schutzheilige Navarras und der Patron der Bruderschaften der Weinschlauchhersteller, Weinhändler und Bäcker.