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DER JAKOBSWEG IN PAMPLONA

Der Jakobsweg durchquert Pamplona von Nordosten nach Südwesten, sodass Sie auf dieser Strecke gleichzeitig Pamplona entdecken und, auch wenn nur für einen Augenblick, in die Haut eines Pilgers schlüpfen können.
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Der Jakobsweg überquert den Fluss Arga und kommt über die mittelalterliche Magdalena-Brücke in die Stadt. Dann führt er weiter durch einen Teil der Stadtmauer und über die Ziehbrücke des Stadttors Portal de Francia und gelangt in die Altstadt von Pamplona. Es folgt der Platz Plaza de la Navarrería in unmittelbarer Nähe der Kathedrale und dann die Mercaderes-Straße, links neben der Estafeta-Straße, die aufgrund der berühmten Stierläufe am San Fermín-Fest weltbekannt ist. Weiter auf der Mercaderes-Straße gelangt der Jakobsweg zum Rathausplatz, von wo aus jeweils am 6. Juli die Rakete abschossen wird, deren Böllerschuss das universale San Fermín-Fest einläutet. 

Links an der mittelalterlichen Kirche San Saturnino vorbei führt der Jakobsweg nun zum Condestable-Palast, weiter der Mayor-Straße entlang bis zur Kirche San Lorenzo, welche die Heiligenfigur unseres Schutzheiligen San Fermín beherbergt. Nun verläuft der Pilgerweg entlang des romantischen Parks La Taconera bis zu einem weiteren zauberhaften Park namens Vuelta del Castillo, der an die Befestigungsanlagen der Zitadelle angrenzt. Sobald diese Grünzone durchquert worden ist, geht der Weg weiter über die Straße Fuente del Hierro und führt zur Universität von Navarra hinunter, wo er die Stadt schließlich in Richtung der zwei

Kilometer entfernten Ortschaft Cizur Menor verlässt. 
Verpassen Sie auf keinen Fall die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf dieser Strecke:

1. Stadtmauern: Eine der interessantesten und am besten erhaltenen Verteidigungsanlagen ganz Spaniens, die unter Nationalem Denkmalschutz steht.
2. Kathedrale: Sie wurde zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert erbaut und verbirgt hinter ihrer neoklassizistischen Fassade einen der schönsten gotischen Kreuzgänge von Europa. Direkt neben der Kathedrale ist der kokette Rincón del Caballo Blanco (Ecke des weißen Pferdes) unbedingt sehenswert.
3. Rathaus: An seiner schönen, reich geschmückten Fassade vereinen sich Barock und neoklassizistischer Stil.
4. Kirche San Saturnino oder San Cernin: Es handelt sich um eine der zwei erhaltenen mittelalterlichen Festungskirchen der Stadt. Die andere ist die Kirche San Nicolás.
5. Condestable-Palast: Das einzige in Pamplona erhaltene Gebäude ziviler Architektur aus dem 16. Jahrhundert. Auch sein Inneres ist unbedingt sehenswert.
6. San Lorenzo: In dieser Kirche befindet sich die Kapelle von San Fermín, der zusammen mit San Francisco Javier als Schutzheiliger Navarras verehrt wird.
7. Jardines de la Taconera: Diese Parkanlage mit französischem Flair ist der älteste, schönste und symbolischste Park der Stadt. In seinen Festungsgräben sind Hirsche und Pfauen zu beobachten. 
8. Zitadelle: Sie wird auch als grüne Lunge der Stadt bezeichnet, die sowohl für Freizeit- und Sportaktivitäten als auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Hier wechseln sich große Rasenflächen mit Bollwerken, Türmen und Befestigungsanlagen ab. 
9. Universitätsgelände: Mehr als 400 000 Quadratmeter gepflegte Gartenanlagen und Lehrräume, die zur anerkannten Universität von Navarra gehören.