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Touren von 3 und 5 Tagen MIT DEM AUTO

in 3 Tagen

Wir wollen Ihnen eine einfache Route vorstellen, auf der Sie die unumgänglichen Enklaven auf den beiden Zweigen des Französischen Wegs auf seinem Durchzug durch Navarra sowie attraktive Aktivitäten, die Natur und Gastronomie miteinander kombinieren, kennenlernen können.

  • Tag 1. Von Orreaga/Roncesvalles nach Pamplona (48 Km.)
    • Besichtigung des Monumentalkomplexes von Orreaga/Roncesvalles
    • Spaziergang über einen Abschnitt des Jakobswegs: von Orreaga/Roncesvalles nach Auritz/Burguete (2 Km.)
    • Rundgang durch zwei Straßendörfer in den Pyrenäen: Auritz/Burguete und Aurizberri/Espinal
    • Aussichtspunkt auf dem Alto de Erro
    • Spaziergang durch den alten Kern von Pamplona und zu seinen Mauern
    • Besichtigung der Kathedrale Santa María von Pamplona
    • Route der Pinchos
    • Abendliche Veranstaltung (Teatro Gayarre, Baluarte)
  • Tag 2. Von Pamplona nach Viana (78 Km.)
    • Spaziergang durch Puente la Reina, Zusammentreffen der Wege
    • Geführte Besichtigung von Estella
    • Kloster Iratxe und Weinquelle
    • Besichtigung der Kirche Iglesia de Los Arcos oder Santo Sepulcro in Torres del Río
    • Viana, Spaziergang durch seinen Monumentalkomplex
  • Tag 3. Von Sangüesa nach Puente la Reina (65 Km.)
    • Kirche Santa María in Eunate
    • Spaziergang durch die Schlucht von Lumbier
    • Geführte Besichtigung des Monumentalkomplexes von Sangüesa
    • Burg Castillo de Javier
    • Gregorianische Gesänge im Kloster von Leyre

Tag 1. Von Orreaga/Roncesvalles nach Pamplona (48 Km.)

  • Besichtigung des Monumentalkomplexes von Orreaga/Roncesvalles: kleine und enigmatische Enklave, die einen großartigen architektonischen Komplex beherbergt. Die geführte Besichtigung von 45 Minuten umfasst den Silo de Carlomagno (Beinhaus Karls des Großen), das älteste Gebäude am Ort, in dessen Hof die Pilger beigesetzt wurden, die gotische Jakobuskirche und das Museum für sakrale Kunst mit Stücken von außergewöhnlichem Wert wie das Schachspiel Karls des Großen. Sie können auf eigene Faust die Stiftskirche erforschen, ein herrliches Beispiel für französische Gotik (Eintritt frei), das Klaustrum und den Kapitelsaal, in dem Sancho VII., der Starke, ruht.
  • Spaziergang über einen Abschnitt des Jakobswegs: von Orreaga/Roncesvalles nach Auritz/Burguete (2 Km.): ein Abschnitt, der von einer erfrischenden und sanften Landschaft zwischen Wäldern dominiert wird, die bewirkt, dass Sie sich für einen Tag wie ein Pilger fühlen werden. Geschätzte Zeit für Hin- und Rückfahrt: anderthalb Stunden.
  • Rundgang durch zwei Straßendörfer in den Pyrenäen: Auritz/Burguete und Aurizberri-Espinal: die verflucht wildeste Landschaft der Pyrenäen. So beschrieb Ernest Hemingway diese Gegend, in die er häufig zum Fischen kam. Aurizberri-Espinal und Auritz-Burguete sind zwei typische Straßendörfer, die wegen der Schönheit ihrer wuchtigen großen Häuser im Pyrenäenstil herausragen.
  • Aussichtspunkt auf dem Alto de Erro: eine unvergleichliche Landschaft und ein beeindruckendes Panorama. Wenn man zum Alto de Erro hinaufsteigt, kann man "Los Pasos de Roldán" sehen, ein großer Fels, der laut einer Legende die Größe der Schritte dieser epischen Person, Roland, markiert.
  • Spaziergang durch den alten Kern von Pamplona und zu seinen Mauern: Lassen Sie sich von der Altstadt dieser mittelalterlichen Ortschaft verführen, die von Mauern umgeben ist und deren enge Straßen, kleine Plätze und Paläste von Türmen und Glockentürmen bewacht werden. Die drei Burgen, aus denen sich die Stadt ursprünglich zusammensetzte, sind: la Navarrería, San Cernin und San Nicolás; dazu ihre jeweiligen Kirchen-Festungen, nämlich die Kathedrale, die Kirche San Saturnino und die Kirche San Nicolás. Es ist höchst empfehlenswert, sie langsam zu durchschlendern und ihre verschiedenen Abschnitte zu bewundern, und anschließend einen Teil der Mauern aus dem 16. Jahrhundert. 5 Kilometer Strecke, die zu den interessantesten und besterhaltensten militärischen Anlagen Spaniens gehört, daher auch ihre Anerkennung als Nationaldenkmal.
  • Besichtigung der Kathedrale Santa María: Dieses Werk, mit dem die Gotik des 14. und 15. Jahrhunderts vollendet wurde, befindet sich auf der Anhöhe vor dem alten Stadtkern von Pamplona am identischen Ort, an dem sich das römische Pompaelo befand. Die Zurückhaltung ihrer neoklassizistischen Fassade kontrastiert zu der gotischen Ästhetik im Innenraum, dessen Mittelschiff von 28 Metern Höhe das herrliche Grabmal von Karl III. von Navarra und seiner Gemahlin Leonore von Kastilien birgt. Das eigentliche Juwel des Gebäudes aber ist sein Klaustrum, das zu den exquisitesten der universalen Gotik gezählt wird und das man unbedingt besichtigen muss. Es besteht die Option einer geführten Besichtigung durch sämtliche Räumlichkeiten und Säle des Kathedralmuseums; die Dauer beträgt etwa eine Stunde.
  • Die Route der pinchos: Die verwöhntesten Gaumen fühlen sich von diesen kulinarischen Miniaturen geschmeichelt, die tagtäglich in den Bars von Pamplona angeboten werden. Die Altstadt ist die am häufigsten frequentierte Gegend (vor allem die Straßen Estafeta und San Nicolás), obwohl die angrenzenden und einige weitere Stadtviertel ebenfalls eine gepflegte Auswahl anbieten. Um dem Besucher die Mühe zu erleichtern, hat die Webseite der Hotel- und Gaststättenvereinigung alle Informationen hierzu in bequemen interaktiven Karten zusammengefasst, mit Links zu den Beschreibungen der Bars. Hier erfahren Sie alles über Öffnungszeiten und Spezialitäten.
  • Schauspiel im klassischen Theater Gayarre oder im moderneren Kongresspalast und Auditorium Baluarte in Pamplona: Werfen Sie einen Blick auf das umfangreiche kulturelle Programm und erwerben Sie Ihre Eintrittskarten im Vorverkauf, ab 6€ im Teatro Gayarre und ab 22€ im Baluarte.

Tag 2. Von Pamplona nach Viana (78 Km.)

  • Spaziergang durch Puente la Reina, Zusammentreffen der Wege: mittelalterlicher Ort, an dem die beiden Hauptzweige des Jakobswegs zusammenlaufen. Der ständige Durchzug von Pilgern, die Jakobsmuscheln und Wanderstäbe bilden einen Teil der urbanen Landschaft dieses Ortes, eines schönen Beispiels für ein "Straßendorf". Sein urbaner Grundriss entspricht dem der Dörfer am Jakobsweg, die um eine Hauptstraße herum entstanden sind und sich später über parallele Straßen entwickelt haben. Sein bekanntestes Monument ist die romanische Brücke über den Fluss Arga, die zu den schönsten und herrlichsten an der jakobeischen Route gehört.
  • Geführte Besichtigung von Estella-Lizarra: Die Firma Navark (948 55 00 70 oder visitasguiadasdeestella@gmail.com) führt Sie für anderthalb Stunden durch diese romanische Stadt und zeigt Ihnen deren Paläste, Herrenhäuser, Kirchen, Konvente, Brücken und herrliche Gebäude. Lernen Sie die alten fränkischen und jüdischen Straßen kennen, erfreuen Sie sich an den gastronomischen Köstlichkeiten und überprüfen Sie, ob der Satz von Aymeric Picaud (12. Jahrhundert) immer noch aktuell ist: "Estella ist eine Stadt, in der man gutes Brot, hervorragenden Wein, viel Fleisch und Fisch und alles nur denkbare Glück findet."
  • Kloster Iratxe und Weinquelle: ein obligatorischer Halt, um die romanische Kirche (12. Jahrhundert), ihr Klaustrum im Platero-Stil, ihren Turm in Herrerastil und weitere Gebäude aus dem 16.-19. Jahrhundert zu besichtigen, wodurch Sie die Geschichte dieses Monumentalkomplexes, eines der bedeutendsten Navarras, kennenlernen. Nach der kulturellen Besichtigung können Sie Ihren Durst an dem Brunnen mit zwei sehr originellen Ausflussröhren löschen: Aus dem einen strömt Wasser, aus dem anderen Wein.
  • Besichtigung der Kirche Iglesia de Los Arcos oder Santo Sepulcro in Torres del Río: die Erstere, elegant und hochmütig mit ihrem barocken monumentalen Portal und ihrem plateresken Turm. Die Zweite, ein seltenes Beispiel für die mittelalterliche Kunst im 12. Jahrhundert; sie steht im Bezug zu dem Temperorden, hat einen achteckigen Grundriss und eine Kuppel im Kalifatstil.
  • Viana, Spaziergang durch seinen Monumentalkomplex: Errichtet auf einem Hügel, blickt es gelassen zum Horizont. Das Echo seiner mühevollen historischen Vergangenheit als Verteidigungsplatz gegenüber Kastilien klingt noch in jeder Straße nach. Die Mauern öffnen sich und geben den Durchgang frei zu zahlreichen Adelssitzen, Palästen und Kirchen, die den Glanz widerspiegeln, der hier zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert herrschte. Beeindruckend ist das Renaissance-Portal seiner Kirche Santa María, zu deren Füßen "Cesare Borgia" ruht.

Tag 3. Von Sangüesa nach Puente la Reina (65 Km.)

  • Kirche Santa María in Eunate: eine der schönsten und anregendsten Kirchen auf dem Jakobsweg. Zum Nationaldenkmal erklärt, überrascht sie durch ihre alleinstehende Präsenz und ein originelles exzentrisches Atrium, das ihren achteckigen Grundriss umläuft. Das nicht geklärte Geheimnis um ihren Ursprung und ihr beunruhigender Innenraum beleben das Interesse an diesem Tempel, der Hospizkirche für Pilger war, Schlafraum der Verstorbenen, Leuchtturm für die Wanderer, Ort für christliche Kulte und tellurische Kapelle für diejenigen, die esotherische Kräfte suchen.
  • Spaziergang durch die Schlucht von Lumbier: Ein einfacher Spaziergang von 2,6 Kilometern Länge (45 bis 60 Minuten), der durch die Tunnel führt, welche die erste elektrische Eisenbahn Spaniens benutzte, und auf dem Sie diese Schlucht näher kennenlernen können. Gänsegeier überfliegen die Steilklippen; jähe Abhänge, auf denen die Vögel nisten; ein Fluss mit reinem und frischem Wasser, der in den Felsen schmale und launige Einschnitte hinterlässt; die Reste einer Brücke, von der eine Legende berichtet, sie sei mit Hilfe des Teufels gebaut worden; letzten Endes ein ländlicher Naturraum, der das "Q" für Fremdenverkehrsqualität trägt.
  • Geführte Besichtigung des Monumentalkomplexes von Sangüesa: Zwei Firmen bieten geführte Besichtigungen an, bei denen man innerhalb von anderthalb Stunden das Erbe dieser Stadt zu sehen bekommt: Sie7 (einschließlich Innenraum von iglesia de Santa María la Real und Gesartur. . Lassen Sie sich durch die mittelalterlichen Straßen geleiten und entdecken Sie die versteckten Geheimnisse eines jeden Gebäudes: Kirchen, Klöster, Paläste usw. Das Juwel des Ortes ist zweifellos die Kirche Santa María la Real (12-14. Jahrhundert), die zum Nationaldenkmal erklärt worden ist. Ihr Portal gilt als ein Spitzenwerk der spanischen Romanik.
  • Burg Castillo de Javier: eine uneinnehmbare Festung, Wiege des hl. Francisco Javier, des Schutzpatrons von Navarra, der Missionen und des Fremdenverkehrs in Spanien. Eine Zugbrücke führt Sie in eine Welt voller Türme, Verliese, Schießscharten, Luken und Zinnen und ermöglicht es Ihnen, den Ort kennenzulernen, an dem der hl. Francisco Javier zur Welt kam (1506) und lebte. Wenn Sie noch die Beine ein wenig ausstrecken wollen und etwas Zeit haben, gibt es einen Pfad von 1,5 Km (30 Minuten). Länge, der an der Esplanade der Burg beginnt und durch eine Obstbaumplantage zu den Ruinen einer Mühle aus dem 15. Jahrhundert an den Ufern des Flusses Aragón.
  • Gregorianische Gesänge im Kloster von Leyre: ein herrliches Beispiel für die klösterliche Architektur des Mittelalters, gelegen am Fuße der Sierra de Leire mit einem beeindruckenden Panoramablick über den Stausee von Yesa. Ein Nationaldenkmal, das ein interessantes Konstruktionsdreieck im romanischen Stil enthält: eine Krypta aus dem 11. Jahrhundert mit niedrigen Säulen und großen Kapitellen, ein Tunnel, welcher die Legende vom Abt San Virila beschwört, und das Tor Speciosa, eine herrliche Komposition aus dem 12. Jahrhundert voller mittelalterlicher Symbolik und jakobeischen Elementen. Außerdem kann man täglich 20 Minuten gregorianische Gesänge genießen, die musikalischen Gebete der Benediktinermönche.

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in 5 Tagen

Wir wollen Ihnen eine einfache Route vorstellen, auf der Sie die unumgänglichen Enklaven auf den beiden Zweigen des Französischen Wegs auf seinem Durchzug durch Navarra sowie attraktive Aktivitäten, die Natur und Gastronomie miteinander kombinieren, kennenlernen können.

  • Tag 1. Von Luzaide/Valcarlos nach Pamplona (64 Km.)
    1. Besichtigung des Pyrenäendorfs Luzaide/Valcarlos
    2. Besichtigung des Monumentalkomplexes von Orreaga/Roncesvalles
    3. Spaziergang über einen Abschnitt des Jakobswegs: von Orreaga/Roncesvalles nach Auritz/Burguete (2 Km.)
    4. Rundgang durch zwei Straßendörfer in den Pyrenäen: Auritz/Burguete und Aurizberri/Espinal
    5. Aussichtspunkt auf dem Alto de Erro
    6. Zubiri, die mittelalterliche Tollwut-Brücke
    7. Halt an der Kapelle Trinidad de Arre und Besichtigung von Batán de Villava
  • Tag 2. Pamplona
    1. Geführte Besichtigung des alten Stadtkerns
    2. Mauern und Portal von Zumalacárregui
    3. Rincón del Caballo Blanco
    4. Besichtigung der Kathedrale Santa María
    5. Museum von Navarra, Einführung in die Geschichte und Kunst des Königreichs
    6. Plaza del Castillo, ein guter Ruheplatz
    7. Strecke des Stiertreibens
    8. Route der Pinchos
    9. Abendveranstaltung (Teatro Gayarre, Baluarte)
  • Tag 3. Von Pamplona nach Estella (44 Km.)
    1. Kirche von Gazólaz
    2. Spaziergang durch Puente la Reina, Zusammentreffen der Wege
    3. Geführte Besichtigung von Estella
    4. Königspalast
    5. Kirche San Miguel
    6. Lehrzentrum Jakobsweg in der romanischen Kirche Santa María Jus del Castillo
    7. Entspannen auf der Plaza de los Fueros in Estella
    8. Nachtleben vom Aussichtspunkt der Basilika del Puy
  • Tag 4. Von Estella nach Viana (43 Km.)
    1. Kloster Iratxe und Weinquelle
    2. Überfliegen der Weingärten von Quaderna Vía, Igúzquiza
    3. Kirche Santa María de los Arcos
    4. Kirche Santo Sepulcro in Torres del Río
    5. Viana, Spaziergang durch seinen Monumentalkomplex
  • Tag 5. Von Sangüesa nach Puente la Reina (65 Km.)
    1. Kirche Santa María in Eunate
    2. Spaziergang durch die Schlucht von Lumbier
    3. Geführte Besichtigung des Monumentalkomplexes von Sangüesa
    4. Burg Castillo de Javier
    5. Gregorianische Gesänge im Kloster von Leyre

Tag 1. Von Luzaide/Valcarlos nach Pamplona (64 Km.)

  • Besichtigung des Pyrenäendorfs Luzaide/Valcarlos im Tal Karls des Großen Banditen und Hirten, Krieger und Pilger, Grenzen und Verbindungen haben die Identität dieser Gemeinde geschmiedet. Ihr Name bezieht sich auf den fränkischen Kaiser Karl den Großen. Im Jahre 778 befand er sich hier beim Schachspiel, als Roland, sein bester Soldat, seinen Olifant ertönen ließ und auf eine drohende Gefahr hinwies. Das Schicksal wollte des, dass Roland und seine Männer den Tod auf dem Gemeindegebiet von Roncesvalles fanden; so erzählt des das Rolandslied. Durchstreifen Sie den Ort auf der Suche nach Anspielungen auf den Jakobsweg.
  • Besichtigung des Monumentalkomplexes von Orreaga/Roncesvalles: kleine und enigmatische Enklave, die einen großartigen architektonischen Komplex beherbergt. Die geführte Besichtigung von 45 Minuten umfasst den Silo de Carlomagno (Beinhaus Karls des Großen), das älteste Gebäude am Ort, in dessen Hof die Pilger beigesetzt wurden, die gotische Jakobuskirche und das Museum für sakrale , Kunst mit Stücken von außergewöhnlichem Wert wie das Schachspiel Karls des Großen. Sie können auf eigene Faust die Stiftskirche erforschen, ein herrliches Beispiel für französische Gotik (Eintritt frei), das Klaustrum und den Kapitelsaal, in dem Sancho VII., der Starke, ruht.
  • Spaziergang über einen Abschnitt des Jakobswegs: von Orreaga/Roncesvalles nach Auritz/Burguete (2 Km.): ein Abschnitt, der von einer erfrischenden und sanften Landschaft zwischen Wäldern dominiert wird, die bewirkt, dass Sie sich für einen Tag wie ein Pilger fühlen werden. Geschätzte Zeit für Hin- und Rückfahrt: anderthalb Stunden.
  • Rundgang durch zwei Straßendörfer in den Pyrenäen: Auritz/Burguete und . Aurizberri-Espinal: die verflucht wildeste Landschaft der Pyrenäen. So beschrieb Ernest Hemingway diese Gegend, in die er häufig zum Fischen kam. Aurizberri-Espinal und Auritz-Burguete sind zwei typische Straßendörfer, die wegen der Schönheit ihrer wuchtigen großen Häuser im Pyrenäenstil herausragen.
  • Aussichtspunkt auf dem Alto de Erro: eine unvergleichliche Landschaft und ein beeindruckendes Panorama. Wenn man zum Alto de Erro hinaufsteigt, kann man "Los Pasos de Roldán" sehen, ein großer Fels, der laut einer Legende die Größe der Schritte dieser epischen Person, Roland, markiert.
  • Zubiri, die mittelalterliche Tollwut-Brücke: eine magische Schwelle, die mit dem Jakobsweg verbunden und, und mit einer Legende, die ihr zuschreibt, von der Tollwut heilen zu können. Zu Zeiten der Epidemie dieser Krankheit war es Brauch, die hl. Quitería anzurufen, deren sterblichen Überreste im Mittelpfeiler dieser Brücke beigesetzt sind. Wenn die von diesem Übel betroffenen Tiere oder Menschen ihn umrundeten, wurden sie von der Krankheit befreit.
  • Halt an der Kapelle Trinidad de Arre und Besichtigung von Batán de Villava: Eine Kapelle, von Malern und Fotografen reproduziert, die romanische Überreste bewahrt und Pilgerhospiz war. Ihr Anblick neben dem kleinen Wasserfall des Flusses Ultzama machen sie zu einem der angenehmsten Orte im Becken von Pamplona. Ganz in der Nähe von Trinidad de Arre liegt Batán de Villava. Ein emblematisches Gebäude, das zunächst eine Getreidemühle war, danach ein Walkwerk, und heute wird es als Informationszentrum für den Flusspark des Arga benutzt.

Tag 2. Pamplona gründlich

  • Geführte Besichtigung des alten Stadtkerns: Lernen Sie die Stadt zu Fuß kennen, entdecken Sie ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart, begleitet von erfahrenen Führern. Begehen Sie die Burgen von Pamplona, dominiert von den Festungskirchen, und lassen Sie sich von den Führern jedes einzelne Geheimnis erklären. Es gibt eine Vielzahl von geführten Besichtigungen bei verschiedenen Unternehmen mit unterschiedlichen Rundgängen, Preisen und Dauer: Dinamic; Erreka; Global (rutas Hemingway); Guía de Patrimonio; Novotur; Colectivo Iñigo Arista.
  • Mauern und Portal von Zumalacárregui: Mauern aus dem 16. Jahrhundert. 5 Kilometer Rundgang durch den interessantesten und besterhaltenen Militärkomplex Spaniens, der deshalb zum Nationaldenkmal erhoben worden ist. Das Tor Portal de Francia oder Portal de Zumalacárregui stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist eines von sechs Toren, die Zugang zu der ummauerten Stadt gewährten. Heutzutage ist es das einzige, das seinen Standort und sein ursprüngliches Aussehen bewahren konnte. Im 17. Jahrhundert wurde ein zweites Tor hinzugefügt, von dem heute noch die Zugbrücke und das Kettensystem erhalten sind.
  • Rincón del Caballo Blanco: Es handelt sich hierbei um einen zauberhaften Ort, der Sie bis ins Mittelalter zurückführen wird. Verpassen Sie nicht den Panoramablick über die Mauern. Wenn Sie bis zu dem abseits gelegenen Platz San José (er erhielt diesen Namen wegen des Seitenportals der Kathedrale, das sich zu diesem kleinen Platz hin öffnet) weitergehen, können Sie das älteste Gebäude der Stadt betrachten.
  • Besichtigung der Kathedrale Santa María: Dieses Werk, mit dem die Gotik des 14. und 15. Jahrhunderts vollendet wurde, befindet sich auf der Anhöhe vor dem alten Stadtkern von Pamplona am identischen Ort, an dem sich das römische Pompaelo befand. Die Zurückhaltung ihrer neoklassizistischen Fassade kontrastiert zu der gotischen Ästhetik im Innenraum, dessen Mittelschiff von 28 Metern Höhe das herrliche Grabmal von Karl III. von Navarra und seiner Gemahlin Leonore von Kastilien birgt. Das eigentliche Juwel des Gebäudes aber ist sein Klaustrum, das zu den exquisitesten der universalen Gotik gezählt wird und das man unbedingt besichtigen muss. Es besteht die Option einer geführten Besichtigung durch sämtliche Räumlichkeiten und Säle des Kathedralmuseums; die Dauer beträgt etwa eine Stunde.
  • Museum von Navarra, Einführung in die Geschichte und Kunst des Königreichs: ein ehemaliges Hospital der Barmherzigen Brüder, zu einem Museum umgebaut. Hier kann man einen Rundgang durch die Kunst und die Geschichte Navarras von der Prähistorie bis zu unseren Tagen unternehmen. Unter seinen herausragendsten Stücken müssen erwähnt werden: das römische Mosaik mit dem Triumph des Bacchus aus dem 1. Jahrhundert, die romanischen Kapitelle der alten Kathedrale von Pamplona, die mozarabische Truhe von Leire oder das Porträt des Marqués de San Adrián, gemalt von Francisco de Goya. Samstags nachmittags und sonntags morgens ist der Eintritt frei.
  • Plaza del Castillo, ein guter Ruheplatz: das neuralgische Zentrum der Stadt. Es handelt sich um ein ungleichmäßiges Viereck, von dem aus die engen Gässchen der Altstadt abzweigen. Umgeben ist diese Plaza von einer Anzahl Häuser aus dem 18. Jahrhundert, an denen die Balkonreihen, Türmchen, Attiken und großen Fenster besonders auffallend sind. Versäumen Sie nicht, auf einer der Terrassen einen Aperitif zu sich zu nehmen.
  • Strecke des Stiertreibens: der Mittelpunkt bei den San-Fermín-Festen. Eine Strecke von 825 Metern, die über die Cuesta de Santo Domingo führt, den Rathausplatz, die Calle Mercaderes, die Calle Estafeta, der Ecke der Telefónica, um dann im Inneren der Stierkampfarena zu enden. Wird von den Touristen frequentiert, die sich die Gefühle der Zuschauer und "mozos" während des Treibens vorstellen.
  • Die Route der pinchos: Die verwöhntesten Gaumen fühlen sich von diesen kulinarischen Miniaturen geschmeichelt, die tagtäglich in den Bars von Pamplona angeboten werden. Die Altstadt ist die am häufigsten frequentierte Gegend (vor allem die Straßen Estafeta und San Nicolás), obwohl die angrenzenden und einige weitere Stadtviertel ebenfalls eine gepflegte Auswahl anbieten. Um dem Besucher die Mühe zu erleichtern, hat die Webseite der Hotel- und Gaststättenvereinigung alle Informationen hierzu in bequemen interaktiven Karten zusammengefasst, mit Links zu den Beschreibungen der Bars. Hier erfahren Sie alles über Öffnungszeiten und Spezialitäten.
  • Schauspiel im klassischen Theater Gayarre oder im moderneren Kongresspalast und Auditorium Baluarte in Pamplona: Werfen Sie einen Blick auf das umfangreiche kulturelle Programm und erwerben Sie Ihre Eintrittskarten im Vorverkauf, ab 6€ im Teatro Gayarre und ab 22€ im Baluarte.

Tag 3. Von Pamplona nach Estella-Lizarra (44 Km.)

  • Kirche von Gazólaz: eine der schönsten Kirchen mit Säulengängen von ganz Navarra, nämlich die Kirche Nuestra Señora de la Purificación aus dem 13. Jahrhundert. Besonders auffällig sind die reich verzierten Kapitelle des Atriums. Die reiche Ornamentierung zu entziffern, ist eine Herausforderung für den Geist.
  • Spaziergang durch Puente la Reina, Zusammentreffen der Wege: mittelalterlicher Ort, an dem die beiden Hauptzweige des Jakobswegs zusammenlaufen. Der ständige Durchzug von Pilgern, die Jakobsmuscheln und Wanderstäbe bilden einen Teil der urbanen Landschaft dieses Ortes, eines schönen Beispiels für ein "Straßendorf". Sein urbaner Grundriss entspricht dem der Dörfer am Jakobsweg, die um eine Hauptstraße herum entstanden sind und sich später über parallele Straßen entwickelt haben. Sein bekanntestes Monument ist die romanische Brücke über den Fluss Arga, die zu den schönsten und herrlichsten an der jakobeischen Route gehört.
  • Geführte Besichtigung von Estella-Lizarra: Die Firma Navark (948 55 00 70 oder visitasguiadasdeestella@gmail.com) führt Sie für anderthalb Stunden durch diese romanische Stadt und zeigt Ihnen deren Paläste, Herrenhäuser, Kirchen, Konvente, Brücken und herrliche Gebäude. Lernen Sie die alten fränkischen und jüdischen Straßen kennen, erfreuen Sie sich an den gastronomischen Köstlichkeiten und überprüfen Sie, ob der Satz von Aymeric Picaud (12. Jahrhundert) immer noch aktuell ist: "Estella ist eine Stadt, in der man gutes Brot, hervorragenden Wein, viel Fleisch und Fisch und alles nur denkbare Glück findet."
  • Palast der Könige von Navarra: Nationaldenkmal aus dem 12. Jahrhundert und einziger romanischer Profanbau in Navarra. Großartige Fassade mit zwei mit geschichtlichen Darstellungen geschmückten Kapitellen. Das eine stellt den Kampf Rolands, des besten Paladins Karls des Großen, mit dem Riesen Ferragut dar, das zweite einen maurischen Giganten. Das Kapitell stellt den Moment dar, an dem der christliche Held den Mauren besiegt, indem er ihn an seiner einzigen Schwachstelle, dem Bauchnabel, angreift. Beherbergt das Museum Gustavo-Maeztu.
  • Kirche San Miguel: ein ebenso schlichter wie schöner Tempel, mit dessen Bau im 12. Jahrhundert begonnen wurde. Die Bauarbeiten verzögerten sich aber, sodass verschiedene Baustile zu unterscheiden sind. Herausragend ist das Nordportal, das zu den repräsentativsten bildhauerischen Gruppen der Spätromanik gehört, und ein gotischer Altaraufsatz der hl. Helene, der im Kircheninneren aufbewahrt wird.
  • Lehrzentrum Jakobsweg in der romanischen Kirche Santa María Jus del Castillo: romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert, errichtet über einer alten Synagoge. Ein architektonisches Juwel, das zum historisch-künstlerischen Denkmal erklärt und zum Lehrzentrum für Romanik und den Jakobsweg umgewandelt wurde. Geöffnet ab der Karwoche bis Oktober.
  • Entspannen an der Plaza de los Fueros: der ehemalige Stierkampfplatz der Stadt, heute ein Treffpunkt für Einheimische und Auswärtige. Nahtstelle zwischen den beiden Städten: der mittelalterlichen monumentalen Stadt und der modernen Handelsstadt. Ein offener Platz mit Säulengang, der jeden Freitag zum Marktplatz wird. Zahlreiche Terrassen und Bänke laden den Reisenden ein, sich zu setzen und neue Kräfte zu schöpfen.
  • Nachtleben vom Aussichtspunkt der Basilika del Puy: Auf einer Anhöhe errichtet, bietet diese sternförmige Basilika einen kompletten Rundblick über die monumentale Stadt an der Ega. Nachts, wenn alle Lichter Estellas brennen, ist das ein Lichterspektakel.

Tag 4. Von Estella-Lizarra nach Viana (43 Km.)

  • Kloster Iratxe und Weinquelle: ein obligatorischer Halt, um die romanische Kirche (12. Jahrhundert), ihr Klaustrum im Platero-Stil, ihren Turm in Herrerastil und weitere Gebäude aus dem 16.-19. Jahrhundert zu besichtigen, wodurch Sie die Geschichte dieses Monumentalkomplexes, eines der bedeutendsten Navarras, kennenlernen. Nach der kulturellen Besichtigung können Sie Ihren Durst an dem Brunnen mit zwei sehr originellen Ausflussröhren löschen: Aus dem einen strömt Wasser, aus dem anderen Wein.
  • Überfliegen der Weingärten von Quaderna Vía, Igúzquiza: Lernen Sie aus erster Hand die Prozesse zum Erhalt eines hochwertigen ökologischen Weins kennen und überfliegen Sie die Weingärten und die Gegend an Bord eines Ballons. Besichtigung mit kostenloser Weinprobe.
  • Kirche Iglesia de Los Arcos: ein reich geschmücktes Monumentalgebäude, erbaut und umgebaut zwischen dem 12. und dem 18. Jahrhundert, bei dem man sich an spätromanischer und frühgotischer Architektur bis hin zu den Stilen der Renaissance und des Barock erfreuen kann. Der ebenfalls spektakuläre Innenraum beherbergt Juwelen wie der Aufsatz des Hochaltars aus dem 17. Jahrhundert, davor ein gotisches Bildnis der hl. Maria, eine der spektakulärsten Orgeln Navarras und ein schönes Klaustrum aus dem 16. Jahrhundert, und einiges mehr.
  • Kirche Santo Sepulcro in Torres del Río: ein seltenes Beispiel der mittelalterlichen Baukunst des 12. Jahrhunderts, den im Vergleich zur Horizontalität und Wuchtigkeit der Romanik strebt bei diesem Tempel alles in die Vertikale. Im Inneren eine beeindruckendes Kreuzrippengewölbe, das an die hispanoarabische Kunst erinnert.
  • Viana, Spaziergang durch seinen Monumentalkomplex: Errichtet auf einem Hügel, blickt es gelassen zum Horizont. Das Echo seiner mühevollen historischen Vergangenheit als Verteidigungsplatz gegenüber Kastilien klingt noch in jeder Straße nach. Die Mauern öffnen sich und geben den Durchgang frei zu zahlreichen Adelssitzen, Palästen und Kirchen, die den Glanz widerspiegeln, der hier zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert herrschte. Beeindruckend ist das Renaissance-Portal seiner Kirche Santa María, zu deren Füßen "Cesare Borgia" ruht.

Tag 5. Von Sangüesa nach Puente la Reina (65 Km.)

  • Kirche Santa María in Eunate: eine der schönsten und anregendsten Kirchen auf dem Jakobsweg. Zum Nationaldenkmal erklärt, überrascht sie durch ihre alleinstehende Präsenz und ein originelles exzentrisches Atrium, das ihren achteckigen Grundriss umläuft. Das nicht geklärte Geheimnis um ihren Ursprung und ihr beunruhigender Innenraum beleben das Interesse an diesem Tempel, der Hospizkirche für Pilger war, Schlafraum der Verstorbenen, Leuchtturm für die Wanderer, Ort für christliche Kulte und tellurische Kapelle für diejenigen, die esotherische Kräfte suchen.
  • Spaziergang durch die Schlucht von Lumbier: Ein einfacher Spaziergang von 2,6 Kilometern Länge (45 bis 60 Minuten), der durch die Tunnel führt, welche die erste elektrische Eisenbahn Spaniens benutzte, und auf dem Sie diese Schlucht näher kennenlernen können. Gänsegeier überfliegen die Steilklippen; jähe Abhänge, auf denen die Vögel nisten; ein Fluss mit reinem und frischem Wasser, der in den Felsen schmale und launige Einschnitte hinterlässt; die Reste einer Brücke, von der eine Legende berichtet, sie sei mit Hilfe des Teufels gebaut worden; letzten Endes ein ländlicher Naturraum, der das "Q" für Fremdenverkehrsqualität trägt.
  • Geführte Besichtigung des Monumentalkomplexes von Sangüesa: Zwei Firmen bieten geführte Besichtigungen an, bei denen man innerhalb von anderthalb Stunden das Erbe dieser Stadt zu sehen bekommt: Sie7 (einschließlich Innenraum von Santa María la Real) und Gesartur. . Lassen Sie sich durch die mittelalterlichen Straßen geleiten und entdecken Sie die versteckten Geheimnisse eines jeden Gebäudes: Kirchen, Klöster, Paläste usw. Das Juwel des Ortes ist zweifellos die Kirche Santa María la Real (12-14. Jahrhundert), die zum Nationaldenkmal erklärt worden ist. Ihr Portal gilt als ein Spitzenwerk der spanischen Romanik.
  • Burg Castillo de Javier: eine uneinnehmbare Festung, Wiege des hl. Francisco Javier, des Schutzpatrons von Navarra, der Missionen und des Fremdenverkehrs in Spanien. Eine Zugbrücke führt Sie in eine Welt voller Türme, Verliese, Schießscharten, Luken und Zinnen und ermöglicht es Ihnen, den Ort kennenzulernen, an dem der hl. Francisco Javier zur Welt kam (1506) und lebte. Wenn Sie noch die Beine ein wenig ausstrecken wollen und etwas Zeit haben, gibt es einen Pfad von 1,5 Km (30 Minuten). Länge, der an der Esplanade der Burg beginnt und durch eine Obstbaumplantage zu den Ruinen einer Mühle aus dem 15. Jahrhundert an den Ufern des Flusses Aragón.
  • Gregorianische Gesänge im Kloster von Leyre: ein herrliches Beispiel für die klösterliche Architektur des Mittelalters, gelegen am Fuße der Sierra de Leire mit einem beeindruckenden Panoramablick über den Stausee von Yesa. Ein Nationaldenkmal, das ein interessantes Konstruktionsdreieck im romanischen Stil enthält: eine Krypta aus dem 11. Jahrhundert mit niedrigen Säulen und großen Kapitellen, ein Tunnel, welcher die Legende vom Abt San Virila beschwört, und das Tor Speciosa, eine herrliche Komposition aus dem 12. Jahrhundert voller mittelalterlicher Symbolik und jakobeischen Elementen. Außerdem kann man täglich 20 Minuten gregorianische Gesänge genießen, die musikalischen Gebete der Benediktinermönche.

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