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Der Französische 5. Etappe: Von Puente la Reina nach Estella (21 km.)

Die Route verläuft entlang der Calle de Santiago durch Puente la Reina, führt über die eindrucksvolle frühmittelalterliche Brücke über den Arga und überquert die Straße an einem Zebrastreifen.Auf einer mittlerweile ungenutzten Straße geht es in das nahegelegene Viertel Zubiurrutia, wo sich eine kleine Raststätte für Pilger befindet. Von hier aus führt der Weg unter einer Autobahnbrücke hindurch und übers Flachland bis an den Fluss.

Wenn man die Kläranlage von Puente la Reina passiert hat, führt der Weg weiter über einen Pfad zwischen miditerranem Gebüsch und aufgeforsteten Kiefern , ständig aufwärts, und ganz in der Nähe vorbei an verlassenen Ort Bargota. Wir umrunden eine Ruhezone und kommen an den Rand der Autobahn, die wir über eine steile Lehmpiste zu beginn und über künstlichen Granulaten in seiner zweiten Hälfte vermeiden. Auf der Anhöhe hat man einen guten Ausblick auf den Ort Mañeru, den man schon kurz darauf über einen Feldweg erreicht.

Nach Durchquerung der Ortschaft verläuft die Route entlang einer engen Straße in Richtung Friedhof und folgt dem alten Weg nach Estella. Vom Friedhof aus geht es auf einem Feldweg weiter zwischen Getreidefeldern, Weinbergen, Olivenbäumen, Spargelfeldern und Kiefern, wobei man stets den Ort Cirauqui im Blickfeld hat, der auf einem Hügel liegt. Hin und wieder wechselt man von Feldwegen auf kleinere Pfade. In Cirauqui führt die Route mitten durch die reizvolle mittelalterliche Innenstadt.

Der Pilger verlässt Cirauqui auf der bekannten gepflasterten Römerstraße, die von Zypressen flankiert wird. Dann geht es über die romanische Brücke hinweg und durch eine Unterführung unter der Autobahn hindurch.

Die Route verläuft über einen Feldweg und einen Pfad entlang der Römerstraße, deren Pflasterung stellenweise noch immer erhalten ist. Erst begeht man eine restaurierte Brücke (Dorrondoa), dann kommt man an der verlassenen Siedlung Urbe vorbei. Gegen Ende der Strecke weicht man erneut der Autobahn aus und erreicht die Straße nach Alloz.

Der Weg verläuft über einen parallelen Pfad zur Landstraße von Alloz auf deren linken Seite, geht zunächst unter der Autobahn durch, später über ein Aquädukt.

In der Nähe einer Mühle zweigt der Weg ab und verläuft erst über einen Kanal und dann über die so genannte Camino-Real-Brücke über den Fluss Salado. Der Pfad windet sich nun bergauf und kreuzt die Autobahn anhand einer Unterführung.

Nach einigen Metern über eine asphaltierte, nicht mehr genutzte Straße treffen wir links auf einen angenehmen Pfad, der direkt nach Lorca führt. Die Route durchzieht den gesamten Ort und verlässt ihn entlang der Zufahrtsstraße, um anschließend auf einen unweit abzweigenden Pfad zu wechseln, der an einem kleinen Eichenwald mit sehenswerten Bäumen vorbeizieht. Auf freiem Feld stößt man bald auf den Königlichen Weideweg von Tauste in Richtung des Andía-Gebirges, mit dem man den Verkehr hinter sich lässt.

Die Route verläuft über Wege und Pfade durch eine von Anhöhen und Feldern durchzogene Landschaft. Dann geht es unter einer Autobahn hindurch nach Villatuerta, in Richtung Estella (wir können an diesem Punkt das Durchqueren der Stadt vermeiden, wenn wir die Variante von Montejurra, bekannt als “Camino de Zaraputz", nehmender über verschiedene Wege und Pfade nach Luquin führt. Ein Stück weiter gelangt man schließlich wieder auf die ursprüngliche Route nach Los Arcos).

Ab der Kirche von Villatuerta verläuft der Weg zwischen vereinzelten Häusern in Richtung auf die Kapelle San Miguel, kreuzt die Straße nach Nobeleta durch eine Unterführung und geht in einen Weg über, der zum Fluss Ega hinunter führt. Hat man diesen über die Fußgängerbrücke überquert, geht es schnurstracks in die höchst sehenswerte Stadt Estella, wo man an der Santo-Sepulcro-Kirche ankommt.

Was kann man am ende einer etappe unternehmen, und was ist sehenswert?

  • Geführte Besichtigung in Estella-Lizarra
  • Entspannen im Park Los Llanos oder auf der Freitreppe neben dem Santo Sepulcro
  • Kino in den Golems
  • Ein Eis oder ein Getränk auf den Terrassen der Plaza de los Fueros
  • Pilgersegen in der San Miguel-Kirche (Messen: von montags bis samstags um 19:00 Uhr. Sonn- und feiertags um 8:30 Uhr und um 11:30 Uhr) und in der Kirche San Pedro de la Rúa (Messen: von montags bis samstags um 19:00 Uhr. Sonn- und feiertags um 9:00 Uhr und um 12:30 Uhr).
  • Kloster von Iratxe und Weinquelle (nach 3 km). (Stadtbus „Tierra Estella Bus”, Linie 2 oder Taxi – 948 550 001). Am Folgetag können Sie den Weg zum Kloster nehmen oder eine Abkürzung, ohne dort vorbeizugehen.
  • Nehmen Sie im Sommer ein Bad im Schwimmbad von Obeki oder im öffentlichen Salzwasserschwimmbad; im Winter im Schwimmbad des öffentlichen Sportzentrums Tierra Estella.

Wissenswerte Daten

  • Weitere Informationen: Fremdenverkehrsbüro Estella
  • Abstempeln des Pilgerausweises: Pilgerherbergen / Fremdenverkehrsbüro / Kirchen San Juan und San Migual

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