Was willst du?

Der Französische 4. Etappe: Von Pamplona nach Puente la Reina (23,5 km.)

Anhand von Pamplonas schöner Magdalena-Brücke über den Arga kreuzt die Route zwei aufeinanderfolgende Straßen und führt über einen Fußweg zwischen Mauern zum „Portal de Francia“, dem einstigen Zugang zur befestigten Stadt. Nun bewegt man sich durch Pamplonas Straßen – Calle del Carmen, Calle Navarrería, Calle Mercaderes, Plaza del Ayuntamiento, Calle San Saturnino, Calle Mayor, Plaza de Recoletas, Calle Bosquecillo, Avenida de Pío XII, Vuelta del Castillo, Calle Fuente del Hierro – und das Universitätsgelände. Dort überquert man den Fluss Sadar über die Azella-Brücke und lässt auch den Fluss Elorz und die „Ronda Oeste“ anhand der jeweiligen Brücken hinter sich. Dabei geht man stets auf einem asphaltierten Weg, der parallel zur Straße nach Cizur Menor verläuft.

Die Route führt weiter an der Straße durch Cizur Menor und wechselt in der Nähe des Pelota-Spieldfelds auf eine andere Straße in Richtung Stadtmitte ab. Anschließend geht es über einen Feldweg zwischen Getreidefeldern bis zur Wohnsiedlung Zizur und um die letzten Chalets herum erneut an der Straße entlang. Doch schon bald zweigt ein Feldweg ab, der nach einiger Zeit wieder die Straße kreuzt. Von da an windet sich ein gut befestigter Weg zwischen bepflanzten Abhängen bergauf und gibt auf der linken Seite den Blick auf Galar frei. Die Landschaft wird von weiträumigem fruchtbarem Ackerland und Getreidefeldern beherrscht, die typisch für das Pamplona-Becken sind. Im Hintergrund markiert der Windpark Perdón die Route über die Gebirgskette.

Auf einem befestigten Weg geht es über den Morea-Berg und dann abwärts durch weite Felder. Kurz vor einer Anhöhe verwandelt sich der asphaltierte Weg in einen Feldweg. Pappeln reihen sich an den Schluchten und Bachläufen aneinander, und Büsche locken die eintönige Landschaft etwas auf. Eine schattige Passage und ein unweit verlaufender Kanal erinnern den Wanderer an die zurückliegenden Bergetappen. Nach einer schmalen Brücke führt der Weg am Weiler Guenduláin vorbei, dessen eindrucksvollen Ruinen wahrlich schon bessere Tage gesehen haben. Von hier aus bewegt man sich stetig bergauf bis nach Zariquiegui, das an der Nordwand des Perdón-Gebirges liegt und dank seiner auffälligen Wohnsiedlung leicht zu erkennen ist.

Von Zariquiegui führt ein ebener Weg bis an eine Schlucht und setzt sich dort auf halber Höhe fort. Später verschmälert er sich zu einem Pfad, der entlang der Felder verläuft. So gelangt man an einen Weideplatz mit einigen verfallenen Hütten. Am Fuße des Berges verschlingt die Südseite des Perdón-Tunnels die Autobahn, und über den Köpfen der Wanderer drehen sich die riesigen Flügel der Windkraftanlagen. Ein in den Fels gehauener Weg schlängelt sich zum Bergkamm hinauf, wo den Pilger ein Denkmal und viel Wind erwarten. Dort kommt man zudem in den Genuss einer herrlichen Aussicht über das Pamplona-Becken.

Nach Überqueren der Straße nach Perdón verläuft die Route am Südhang der Gebirgskette hinab, wobei der Weg zwar breit, aber sehr steinig ist. Mit dem Wechsel vom Nord- auf den Südhang ändern sich auch die Witterungsverhältnisse, wie die eindeutig mediterrane Vegetation aus Stein- und Kermeseichen verdeutlicht. Am Rande des Ackerlands angelangt, wird der Schotter- zum Feldweg und verläuft zwischen Feldern und Bergausläufern einer einzigartigen Landschaft. Kurz vor Uterga überquert man den Erreniega anhand einer Brücke und gelangt auf einem breiten Weg in den Ort.
Entlang der Straße durchquert man Uterga und wechselt noch vor Verlassen der Innenstadt auf die nach Adiós führende Straße. So gelangt man an eine Schlucht, wo man auf einen Feldweg wechselt, an einem Feld vorbeikommt und den Oianburua-Berg hinaufwandert.

Zwischen Getreidefeldern, Mandelbäumen und den ersten Weinbergen verläuft ein Weg durchs Flachland in Richtung der weithin sichtbaren Ortschaft Muruzábal. Wieder auf der Straße lässt man Muruzábal hinter sich, um kurz darauf einen Weg einzuschlagen, der erst unter einer Straße hindurch und dann als Feldweg nach Obanos hinaufführt. Die Route verläuft mitten durch die gepflegte Innenstadt Obanos’. Nach den letzten Häusern geht es bergab und quer über die Verbindungsstraße zwischen Campanas und Puente la Reina. Von dort aus folgt man den Gärten am Fluss Robo bis zu einigen Hotelanlagen. Über einen Fußgängerweg betritt man die Innenstadt von Puente la Reina

Was kann man am ende einer etappe unternehmen, und was ist sehenswert?

  • Besuch und Weinprobe in den Bodegas de Sarría. Außerhalb von Puente la Reina. Un bischen weit, um am Ende der Etappe zu Fuß hinzugelangen. Taxi Iván: 618133562; Taxi Mari Carmen 6808722 00
  • Besichtigung der Kirche Santa María de Eunate, möglicherweise eine Kapelle der Templer (5 Km.). Taxi Iván: 618133562; Taxi Castellanos: 610698817. Preis für Hin- und Rückfahrt mit Wartezeit 15 Min.: 12€.
  • Besuch in Puente la Reina: Heilig-Kreuz-Kirche, Kirche des Santiago, romanische Brücke. Im Sommer öffnet auch die San Pedro-Kirche. Führungen bitte im Fremdenverkehrsamt erfragen (948 341 301).
  • Weinprobe in der Vinothek „El Rincón de Baco”, in der Calle Mayor in Puente la Reina (948 341 186). WLAN verfügbar.
  • Baden im Schwimmbad (vom 15. Juni bis zum 15. September geöffnet).
  • Pilgersegen: Heilig-Kreuz-Kirche (vom 11. Juli bis zum 31. August): Anbetung, Fußwaschung und Pilgersegen um 18:45 Uhr. Messe, sonntags um 11:00 Uhr. Kirche des Santiago, Messe um 10:00 Uhr und um 19:30 Uhr. Sonn- und feiertags um 12:00 Uhr und um 19:30 Uhr.

Wissenswerte Daten

  • Weitere Informationen: Fremdenverkehrsbüro Puente la Reina (948 34 13 01)
  • Abstempeln des Pilgerausweises: in den Pilgerhospizen / Fremdenverkehrsbüro, bei der Gemeindeverwaltung

 

<< Zurück