Was willst du?

Der Französische 6. Etappe: Von Estella nach Los Arcos (24 km.)

Wenn man aus dem mittelalterlichen Stadtkern von Estella herauskommt, führt der Weg vor der Kirche Iglesia del Rocamador und anschließend einer Tankstelle vorbei, trifft auf einen Weg, der hinten um einen Supermarkt herum führt, und erreicht dann Ayegui. Von dort aus kann man entweder nach Azqueta weiterlaufen oder aber das nahegelegene Irache-Kloster aufsuchen. (In diesem zweiten Fall kann man ein Stück weiter wieder zur Route nach Azqueta zurückkehren oder die zuvor genannte Variante nach Montejurra einschlagen, in Richtung Luquin, und nachdem man den Stadtkern von Luquin durchquert hat, nimmt man den Weg wieder auf, der von Azqueta herkommt und nach Los Arcos führt).

Auf dem Weg nach Azqueta folgt man Ayeguis höchstgelegenen Straße, um dann in ein flacheres Anbaugebiet hinabzuwandern. Dabei kommt man an einer Quelle vorbei, zieht durch Weinberge und betritt die Wohnsiedlung Irache mit seinen Bungalows, Chalets und einem Hotel. Wieder auf offenem Feld angelangt, gelangt man durch eine Unterführung auf die andere Seite der Umgehungsstraße von Igúzquiza und dann in ein Steineichenwäldchen. Nach Überqueren einer Gemeindestraße verlässt man den Wald und folgt einem Feldweg bis nach Azqueta. Auf der anderen Ortsseite führt der Weg bergab und an einem Viehstall vorbei. Für kurze Zeit geht der Feldweg in einen Pfad über und, führt uns zu der gotischen Zisterne von Villamayor de Monjardín, auch “fuente del moro (Maurenquelle)” genannt, da es sich um eine Zisterne handelt, welche die Mauren im 9. Jahrhundert errichteten, als die Burg und der Ort ihnen gehörte. Nach Passieren der Kirche verläuft die Route zunächst über eine Betonstraße, die schon bald in einen absteigenden Pfad und gleich darauf in einen breiten Weg übergeht.

Dann überquert man die Gemeindestraße zwischen Urbiola und Olejua und gelangt kurze Zeit später an die Alternativstrecke, die man in Villatuerta verließ, um nicht in Estella einkehren zu müssen. Durch eine ebenerdige Landschaft mit Weinreben, Getreidefeldern, Kiefernwäldchen, einsamen Mandelbäume und schmalen Kanälen erreicht man Kapanaldia.

Nach einem Viehstall zweigt die Route für kurze Zeit von der Hauptstraße auf einen etwas holprigen Feldweg ab, der entlang einer Anhöhe mit einem verfallenen Gehöft namens „Corral Santo“ verläuft. Anschließend kehrt man wieder auf den ursprünglichen Weg zurück. Ein Stück weiter gelangt man nach einer engen Kurve über Felder hinweg an das Ende der Talsohle und nähert sich einer kleinen Gebirgskette voller junger Kiefern (La Raicilla), wo wir einen baumbestandenen Ruhebereich antreffen.

Das Tal wird etwas schmaler und der Weg verläuft durch eine mit Tamarisken begrünte Landschaft und die Gardiel-Schlucht mit ihren Binsen. Nun wird der Weg wieder breiter und zieht sich durch Getreidefelder und Olivenhaine nach Los Arcos.

Was kann man am ende einer etappe unternehmen, und was ist sehenswert?

  • Führung zur Santa Maria-Kirche und zu den Sehenswürdigkeiten von Los Arcos. Treffpunkt in der Kirche (649 909 514).
  • Besichtigung des Carmen Thyssen-Kulturhauses.
  • Genießen Sie ein Eis oder ein Getränk auf den Terrassen des Plaza del Coso oder auf dem Kirchplatz.
  • Nehmen Sie ein Bad im öffentlichen Schwimmbad 948 640 711.
  • Besichtigung und Weinprobe in einer der Bodegas von Los Arcos:
    • Fernández Arcaya (im Ortszentrum) /Valcarlos oder Alzania (außerhalb des Ortes. Zu erreichen zu Fuß in 20 Minuten, oder mit dem Taxi: 948640764/650965250)

Wissenswerte Daten

  • Weitere Informationen: Fremdenverkehrsbüro Los Arcos
  • Abstempeln des Pilgerausweises: Pilgerhospizen/ Fremdenverkehrsbüro / Kirche Santa María und Hoteleinrichtungenl

<< Zurück